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Freitag 13.10.17 09:30 Uhr|Autor: Stephan Tönnies174
Die Thüler (weiße Trikots) müssen sich am Sonntag mächtig reinknien, wenn sie beim gut aufgelegten Tabellenführer SW Osterfeine dreifach punkten wollen. Olaf Klee

Wieder Umbau der Abwehr erforderlich

In der Fußball-Bezirksliga geht es rund: Beim SV Altenoythe gibt es nach der denkwürdigen 1:6-Klatsche am Mittwochabend in Garrel lange Gesichter. ...

Unterdessen wappnet sich der SV Thüle für das Spitzenspiel beim Tabellenführer SW Osterfeine.

STV Barßel - SV Altenoythe. Altenoythes Spielertrainer Christian Hillje hat auch ohne Mandelentzündung in diesen Tagen einen dicken Hals. Die hohe Pleite in Garrel nervt ihn: "Die Leistung von uns war unter aller Kanone." Den Schuh müsse er sich auch selber anziehen, da er die Elf taktisch nicht gut eingestellt habe, gibt Hillje ehrlicherweise zu.

Doch gerade der maue Auftritt nach dem Seitenwechsel habe ihm zu denken gegeben. Zwar habe der BV Garrel stark gespielt, aber die gezeigte Leistung seiner Mannen sei einfach nur enttäuschend gewesen und werde personelle Konsequenzen nach sich ziehen, sagt Hillje. "Wir werden das Team verändern, da werden sich einige Spieler noch umgucken", meint Hillje, ohne dabei jedoch Namen zu nennen. Personellen Spielraum gibt der Kader auf alle Fälle her. Zumal Enes Muric, Kevin von Handorf, Kevin Tholen und Christoph Blancke am Sonntag wieder zur Verfügung stehen.

Die Niederlage in Garrel kostete den Altenoythern nicht nur drei Punkte, sondern sie machten sich dadurch auch die Chance kaputt, sich in der oberen Region festzubeißen. "Zudem haben wir uns mit der Pleite selber unter Druck gesetzt", ist Hillje gespannt, wie sein Team mit dieser Situation umgehen wird. Doch auch der STV Barßel kann nicht locker, leicht und lässig aufspielen. Die Mannschaft braucht ebenfalls Punkte, um in der Tabelle voranzukommen. Die jüngste Niederlage der Altenoyther hat Barßels Spielertrainer Sebastian Schlumberger zwar registriert, doch am Sonntag werden die Karten neu gemischt. "Das ist ein Derby, da werden die Altenoyther genau wie meine Mannschaft alles raushauen", meint Schlumberger, der unter anderem auf Stefan Renken verzichten muss.

Allein schon aufgrund der Tabelle, gehe der SV Altenoythe als Favorit ins Spiel, sagt Schlumberger. Zugleich verspricht er, dass seine Jungs brennen werden. Zudem werde optimales Fußballwetter angekündigt. "Das muss einfach Spaß machen, in so einem Spiel auflaufen zu dürfen", so der angeschlagene Schlumberger, dessen Einsatz fraglich ist. "Ich werde mich behandeln lassen und dann sehen wir weiter." (Sonntag, 15 Uhr).

SW Osterfeine - SV Thüle. Der zur Verfügung stehende Kader des SV Thüle für den Kracher ist überschaubar. Murat Bengü sitzt eine Gelbsperre ab. Auch Rene Ostendorf ist aufgrund eines Platzverweises nicht einsatzbereit. Maximilian Schulte fällt wegen eines Muskelfaserrisses aus.

Dazu kommt der Ausfall von Max Wilken, der kürzlich einen MRT-Termin hatte, der für Klarheit bezüglich seiner Verletzung sorgen soll. "An diesem Freitag wird die Diagnose wohl feststehen", sagt Thüles Trainer Julian Lammers.

Durch die Ausfälle von Ostendorf, Schulte und Wilken ist er gezwungen, seine Defensivabteilung umzubauen. Dass die Thüler Ausfälle im Defensivbereich verkraften können, zeigten sie bereits beim Auswärtsspiel in Lohne. Seinerzeit gewannen sie 6:1. Doch die Osterfeiner sind ein anderes Kaliber als der Aufsteiger aus Lohne. "Uns erwartet eine eingespielte Mannschaft, die unter ihrem Spielertrainer Christian Schiffbänker eine starke Entwicklung genommen hat. Dementsprechend verwundert es mich nicht so sehr, dass Osterfeine ganz oben steht", meint Lammers.

Sein Team treffe auf einen Gegner, der seine Punkte mit viel Fleiß, Kampf und mannschaftlicher Geschlossenheit hole. Seine Team müsse daher einen hohen Aufwand betreiben, um erfolgreich zu sein. Zudem gelte es, die eigene Offensivstärke in die Waagschale zu werfen (Samstag, 17 Uhr).

 
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