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Dienstag 09.07.13 12:30 Uhr|Autor: Rheinische Post / Frank Gipmann317

Mit frischem Elan zu neuen Taten

Viktoria Goch peilt einen Rang unter den ersten Fünf an
Mit kaum verändertem Kader geht die Gocher Viktoria die neue Spielzeit an. Drei Neuzugänge bei nur einem Abgang bedeuten jedoch mehr Spielraum für Trainer Manfred Tebeck, der sich frischen Schwung erhofft.

Allzu lange wollen sich die Gocher gar nicht mehr mit der letzten Landesliga-Saison aufhalten. Auch wenn am Ende von der Papierform her ein respektabler vierter Tabellenplatz stand, so hinkten die Weberstädter mit zehn Saisonniederlagen und oft mäßigen Darbietungen einfach zu weit den eigenen Ansprüchen hinterher. Die waren merklich gestiegen nach der starken Spielzeit 2011/12, als nur haarscharf der Aufstieg verpasst worden war. Was im Vorjahr Fluch war, könnte sich nun als Segen erweisen - die Erwartungshaltung.

Nach der durchwachsenen Vorsaison hat die erste Elf der Viktoria durchaus Luft nach oben. "Wir wollen nicht mehr zurücksehen und mit frohem Mut und 100%-iger Bereitschaft wieder loslegen und anziehen", sprüht Viktoria-Trainer Manfred Tebeck vor seiner dritten Spielzeit in Goch vor Tatendrang.

Seinen Kader sieht Tebeck eher etwas besser aufgestellt als im Vorjahr. Mit Konstantin Nagel (SV Rindern) brach nur ein Akteur in der Sommerpause seine Zelte in Goch ab, dem stehen jedoch drei neue junge, hungrige Zugänge gegenüber. Der 1,93m große Verteidiger Tim Hüwels vom SV Sonsbeck soll für mehr spielerische Linie im Spielaufbau sorgen.

Der im Mittelfeld vielseitig einsetzbare und wieselflinke Marcel Sura vom SV Budberg sowie Marvin Braun vom SV Sonsbeck II, der in der Bezirksliga im Vorjahr immerhin 18mal traf, sollen die zuletzt zu berechenbare Offensive der Gocher auffrischen. "Da muss einfach wieder mehr Leben rein in unser Spiel. Der größere Konkurrenzkampf sollte da förderlich sein", erklärt "Mucki" Tebeck, der seine Mannen "mit viel mehr Tempo Fußball spielen" sehen will.

Einen kräftigen Schub könnte den Gochern auch ein "verkappter Neuzugang" verleihen. Mittelfeldstratege Tim Janz, der in der vergangenen Spielzeit nahezu permanent angeschlagen war und über weite Strecken sogar ganz ausfiel, soll wieder an sein wahres Leistungsvermögen anknüpfen und das Gocher Spiel lenken. "Wir wollen insgesamt wieder besser Fußball spielen als im Vorjahr, galliger auftreten und ein richtig unangenehmer Gegner sein", erklärt Tebeck, der an der Zielsetzung tabellarisch nicht viel ändert: "Am Ende wollen wir schon unter den ersten vier, fünf Teams sein und eine gute Rolle spielen."

Dies gibt der Gocher Coach unabhängig von einigen Unbekannten in der neuen Landesliga-Gruppe mit den Mönchengladbacher Teams als Ziel aus. "Wir sollten uns ohnehin nicht zu sehr an den Gegnern orientieren, sondern versuchen unser Spiel durchzubringen."

Nach dem Trainingsauftakt am vergangenen Freitag steht für die Gocher am Dienstagabend schon das erste Testspiel gegen den SV Sonsbeck auf dem Programm (Anstoß 19.30 Uhr). "Da geht es darum, ein bisschen zueinander zu finden und ein anständiges erstes Spiel abzuliefern", so Manfred Tebeck.

 
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