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Sonntag 12.11.17 19:00 Uhr|Autor: Carsten Dietel236
Wormatia-Coach Steven Jonas fehlten Kampfgeist und Leidenschaft bei seinem Team, das trotz 1:0-Führung noch mit 1:4 verlor.F: Dinger

Wormaten ergeben sich fast kampflos

Bittere 1:4-Niederlage gegen den SC Freiburg II +++ Harsche Kritik an Defensivleistung

Worms. Am Ende war es fast das logische Ergebnis. Denn bereits viermal zuvor hatte die Wormser Wormatia in dieser Spielzeit in der Regionalliga eine Partie mit 1:4 verloren. Doch das 1:4 (1:0) gegen den SC Freiburg II hatte nicht nur für Kapitän Patrick Auracher einen mehr als faden Beigeschmack. „Wenn du hier mit einem 1:0 in die Pause gehst, darfst du nicht noch so deutlich verlieren“, rang der Innenverteidiger mit der Fassung. Trainer Steven Jones dagegen hatte schon zur Pause kommen sehen, was da auf sein Team zukommt. „Ich glaube, dass ich in der Pause in der Kabine mehr Zweikämpfe gewonnen habe, als die Jungs in 90 Minuten“, war der Wormatia-Coach vom Auftreten seiner Mannschaft mehr als enttäuscht. „Wenn ich für eins früher als Spieler gestanden habe, war das Kampf, Einsatz und Leidenschaft; und das kommt nicht rüber.“



Schon in der ersten Halbzeit hatten die Freiburger mehr vom Spiel, doch die Wormaten hatten das Glück, ihren einzigen wirklich gelungenen Angriff gleich mit einem Treffer abzuschließen. Nach einem Doppelpass mit Ricky Pinheiro war Sebastian Schmitt in den Freiburger Strafraum eingedrungen und vom heraneilende Keven Schlotterbeck von den Beinen geholt worden. Den fälligen Strafstoß verwandelte Auracher sicher.



GALERIE VfR Wormatia Worms - SC Freiburg II

Danach waren nur noch die Breisgauer gefährlich. Erst gelang es Benjamin Himmel gerade noch so, einen Schuss von Mohamed Dräger zu blocken (14.). In der 25. Minute hatte die Wormatia-Abwehr dann mehr Glück als Verstand. Nach einem Freistoß auf der Torauslinie landete der Kopfball von Felix Roth am Innenpfosten, trudelte die Torlinie entlang und wurde von Wormatia-Innenverteidiger Benjamin Maas bei seinem Rettungsversuch gegen die eigene Latte geschlagen. Erst von da entfernte sich die Kugel aus dem Gefahrenbereich. Schon in dieser Situation hätte sich kein Wormate über den Ausgleich beschweren dürfen. Dass Maas mit Adduktorenproblemen noch vor dem Seitenwechsel durch Eugen Gopko ersetzt werden musste und Jones die Abwehr wieder einmal umstellen musste, trug natürlich auch nicht gerade zur Stabilität bei.

Nach dem Seitenwechsel dann gleich die kalte Dusche für die Wormaten. Denn mit ihrem ersten Angriff gelang den Breisgauern der Ausgleich. Manolo Rodas Steeg stand 40 Sekunden nach Wiederanpfiff nach einer längeren Freiburger Ballstafette am langen Pfosten vollkommen blank und köpfte den Ball gegen die Laufrichtung von Wormatia-Keeper Steve Kroll über die Linie. Und knapp zehn Minuten später war die Partie komplett gekippt. Dräger tauchte nach einem Steilpass aus abseitsverdächtiger Position völlig alleine vor Kroll auf und hatte keine Mühe, den Keeper zu überwinden. Nun spielten eigentlich nur noch die Breisgauer, auch durch offensive Wechsel gelang es Wormatia-Coach Steven Jones nicht mehr, das Ruder noch herumzureißen. Daisuke Ando ersetzte in der 59. Minute den wieder einmal glücklosen Steffen Straub, knapp zehn Minuten später schickte Jones Thomas Gösweiner für Giuseppe Burgio in die Angriffszentrale. Echte Chancen ergaben sich aber auch für die neuen Offensivkräfte nicht. Dafür aber Konteraktionen für die Freiburger. Und die nutzte Kai Brünker in der 74. und 85. Minute, um den Gästesieg endgültig einzutüten. Dem Fazit von Freiburgs Trainer Christian Preußer wollte auf Wormser Seite niemand widersprechen: „Meine Jungs sind mit dem Rückstand gut umgegangen und haben auch in dieser Höhe verdient gewonnen“. Mit einem Ergebnis, das die Wormaten in dieser Saison bereits zum fünften Mal verdauen mussten.



 
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