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Freitag 10.10.14 13:20 Uhr|Autor: Tobias Wittenzellner
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Nicht zu stoppen ist derzeit der TSV Natternberg (in blau). F: Becherer

VfB und Dingolfing wollen Heimfluch brechen

BMW-Städter trotz drei Heimniederlagen haushoher Favorit gegen Aiterhofen +++ Dichtl-Elf peilt gegen Haidlfing ersten Heimsieg an +++ Auswärtsaufgaben für Künzing und Degernbach
Nachdem das Spitzenduo Künzing und Degernbach am vergangenen Wochenende Punkte liegen gelassen hat, hat sich der FC Dingolfing wieder auf Platz zwei vorgeschoben. Gegen das formstarke Aiterhofen wollen die BMW-Städter am Samstag weiter Boden auf den Tabellenführer gut machen, der dieses Mal zum Aufsteigerduell zur SG Post/Kagers reist. Der VfB Straubing peilt im fünften Heimspiel den ersten Sieg vor heimischem Publikum an. In Aufhausen steigt das Landkreisderby gegen den FC Teisbach.

SC Aufhausen - FC Teisbach (Sa 15:00)
Leicht favorisiert geht der FC Teisbach in dieses Derby, wobei die beiden Landkreiskontrahenten nur vier Zähler auseinander liegen. "Nach dem verdienten Sieg letzte Woche gegen Post/Kagers wollen wir auch in Aufhausen versuchen zu punkten. Es ist weiterhin alles sehr eng beisammen in der Tabelle, daher würde uns ein weiterer Sieg sicher gut tun. Aufhausen ist jedoch nicht zu unterschätzen, die benötigen die Punkte genauso dringend wie wir", weiß Abteilungsleiter Stephan Hofmann. Dem Aufsteiger fehlt in der neuen Liga nach wie vor die nötige Konstanz, weshalb man nach der 1:4-Pleite in Natternberg schon auf einen direkten Abstiegsplatz abgerutscht ist. "Nach der erneuten Niederlage stehen wir schon gehörig unter Zugzwang. Ein Dreier gegen den sehr stark aufspielenden Gast aus Teisbach wird nur mit einer absoluten Topleistung möglich sein. Daher müssen wir alles in die Waagschale schmeißen, um am Samstag erfolgreich zu sein", nimmt Spielertrainer Marco Kenneder seine Mannen in die Pflicht.

Schiedsrichter: Hans-Peter Nelz (SV Wiesent)

FC Dingolfing - FC Aiterhofen-Geltolfing (Sa 16:00)
Während der FC Dingolfing auf fremdem Geläuf noch immer ungeschlagen ist und zuletzt mit einem 5:0 in Oberpöring auf den zweiten Rang zurückgekehrt ist, hadert der Absteiger mit den Auftritten vor heimischem Publikum. Zuletzt ging man im Isar-Wald-Stadion dreimal als Verlierer vom Feld. "Nachdem die Heimbilanz bisher katastrophal ist, müssen wir unbedingt gewinnen", lautet die kurze, aber klare Ansage von Übungsleiter Wolfang Biermeier, der noch um einige angeschlagene Spieler bangt. Die Gäste haben nach dem Trainerwechsel den Anschluss ans rettende Ufer wieder hergestellt und gestalteten die letzten beiden Matches siegreich. Vor allem das 6:2 gegen Wallersdorf lässt die Verantwortlichen im Kampf um den Klassenerhalt hoffen. "Die letzten Wochen waren definitiv ein Fortschrittt und die Punkte sehr wichtig. Dingolfing ist haushoher Favorit, aber wir werden alles versuchen, um dort zu überraschen", verspricht Spielertrainer Martin Wimber, der auf den gesperrten Goran Buric und Simon Michl (krank) verzichten muss. Dafür ist Kainz Valentin nach seiner Sperre wieder spielberechtigt.

Schiedsrichter: Christian Maier (Hohenlinden)

Motzing will nächstes Topteam ärgern.

SV Motzing - ASV Degernbach (Sa 17:00)
Ein interessantes Aufeinandertreffen ist in Motzing zu erwarten, denn die Gastgeber trotzten in der Vorwoche dem FC Künzing ein Unentschieden ab. "Aufgrund des großen Kampfes ab Mitte der zweiten Halbzeit sogar in Unterzahl haben wir uns den Punktgewinn in Künzing wahrlich verdient. Gegen Degernbach geht es nun gegen das nächste Spitzenteam der Liga. Wir freuen uns auf ein rassiges Derby und werden alles versuchen, dem Favoriten ein Bein zu stellen", verrät Andreas Hochreiter, dessen Spielertrainerkollege Andreas Bauer rotgesperrt ebenso aussetzen muss wie die verletzten Sven Binder und Josef Helldobler. Die hoch gehandelten Gäste sind in den vergangenen Wochen etwas aus der Spur geraten und warten nun schon seit vier Spielen auf einen Dreier. Unter anderem ging man zuhause in den Topspielen gegen Dingolfing und zuletzt Straubing leer aus. "Wir lassen momentan die Big Points einfach liegen. In Motzing zu bestehen wird ebenfalls enorm schwierig. Mit dem 1:1 in Künzing haben sie bewiesen, wie stark sie momentan sind. Meine Mannschaft kann nun Charakter zeigen und den Bock wieder in die richtige Richtung umstoßen", hofft Chefanweiser Christian Schwarzensteiner.

Schiedsrichter: Thomas Huber (Dornwang)

VfB Straubing - SV Haidlfing (So 14:00)
Wie verhext scheint bisher das Stadion am Peterswöhrd für den VfB Straubing zu sein. Denn in mittlerweile vier Heimspielen konnte man noch immer keinen Sieg feiern. Zumindest sollte der 1:0-Auswärtssieg in Degernbach in der Vorwoche weiter Auftrieb geben. "Wir werden sehr konzentriert in das Heimspiel gehen und vor allem auch versuchen, den Haidlfinger Sturmführer Dominik Märkl aus dem Spiel zu nehmen. Im nun fünften Heimspiel der Saison streben wir auch endlich den ersten Heimsieg an", sagt Co-Trainer Andreas Kröber, der keine Ausfälle zu beklagen hat. Keine Fortschritte sind dagegen beim SV Haidlfing zu erkennen. Dem völlig überraschenden 2:0-Auswärtssieg in Dingolfing folgte am vergangenen Sonntag eine 0:2-Heimniederlage gegen Haberskirchen. Zu abhängig scheint man von Torjäger Dominik Märkl zu sein, der mit neun Treffern mehr als zwei Drittel der Haidlfinger Tore erzielt hat.

Schiedsrichter: Anton Stettmer (Grafling)

Ungleiches Aufsteigerduell in Kagers.

SG Post Kagers - FC Künzing (So 15:00)
Trotz des Punktverlusts gegen Motzing führt der FC Künzing die Tabelle nach wie vor souverän an. "Motzing war der erwartet unangenehme Gegner, der vor allem defensiv hervorragend stand. Allerdings haben wir auch mit zu wenig Tempo und Bewegung in unserem Spiel agiert. Wenn wir das wieder verbessern können, bin ich guter Dinge für unser Spiel in Straubing. Gewarnt sind wir vor der Heimstärke des Aufsteigers, nichtsdestotrotz streben wir einen Sieg an", lässt Coach Alois Seidl verlauten. Bis auf den langzeitverletzten TW Florian Biering können die "Römer" im Neulingsduell wohl in Bestbesetzung antreten, einzig hinter Stefan Zitzlsperger steht noch ein Fragezeichen. Die Heimelf ist mittlerweile auf dem Boden der Tatsachen angekommen und nach fünf Partien ohne Sieg auf Rang neun abgefallen.

Schiedsrichter: Ronny Ebert

FC Wallersdorf - ASV Steinach (So 15:00)
Für beide Teams läuft es in dieser Saison bisher alles andere als nach Plan. Besonders die Hausherren mussten mit dem 2:6 in Aiterhofen einen neuerlichen Rückschlag hinnehmen. "Wir haben in Aiterhofen ein schlechtes Spiel gezeigt und verdient verloren. Immer wenn wir die Möglichkeit haben ins Mittelfeld der Tabelle zu gelangen, können wir keine Topleistung abrufen. Die nächsten Wochen werden sehr wichtig für uns. Wir müssen unbedingt noch Punkte sammeln und wollen damit gegen Steinach anfangen. Wir müssen versuchen, gerade unsere Heimspiele zu gewinnen und unser Ziel gegen Steinach sind ganz klar drei Punkte. Wenn jeder wieder an die Leistungsgrenze geht werden wir dies auch schaffen", glaubt Trainer Stefan Ertl, dem zum ersten Mal in dieser Saison der komplette Kader zur Verfügung steht. Der ASV Steinach feierte zuletzt einen eminent wichtigen Sieg gegen Bernried, der für die kommenden Wochen zuversichtlich stimmt. "Obwohl wir spielerisch immer noch viele Defizite haben, stimmten auf alle Fälle der Einsatz und die Laufbereitschaft. Nun geht es zum nächsten wichtigen Spiel nach Wallersdorf. Aufgrund der Tatsache, dass von den nächsten fünf Partien vier auswärts sind, wollen wir dort unbedingt etwas mitnehmen. Dazu wird aber die richtige Einstellung nötig sein", betont Übungsleiter Christian Probst, der bis auf Matthias Daniel seine Wunschformation aufbieten kann.

Schiedsrichter: Manuel Schwarzfischer (Julbach)

Oberpöring trotz Personalproblemen optimistisch.

SpVgg Haberskirchen - FC Oberpöring (So 15:00)
Zwei Heimpleiten, drei rote Karten und einige verletzte sowie angeschlagene Akteure - der FC Oberpöring durchläuft aktuell eine kleine Talsohle. "Die letzten beiden Niederlagen gegen Aiterhofen und Dingolfing waren natürlich bitter, aber absolut verdient. Wir werden jedoch zurückkommen, wären aber in Haberskirchen aufgrund der aktuellen Situation schon mit einem Teilerfolg zufrieden", verrät Spielertrainer Stefan Rockinger, der unter anderem ohne die verletzten Patrick Ebner und Thomas Sailer sowie die rotgesperrten Offensivspieler Michael Skornia und Daniel Heigl auskommen muss. Bei den Gastgebern hat man sich dagegen scheinbar aus dem Tief befreit, zumindest holte man aus den letzten beiden Partien vier Zähler. "In diesen Spielen haben wir sehr gut gespielt und das Selbstvertrauen ist wieder zurück. Gegen Oberpöring gilt es jetzt nachzulegen", gibt Übungsleiter Thorsten Wimmer zu Protokoll.

Schiedsrichter: Thomas Achatz (Salching)

SV Bernried - TSV Natternberg (So 16:00)
Durch den Aiterhofener Sieg gegen Wallersdorf leuchtet seit dem vergangenen Wochenende die rote Laterne in Bernried. "Nachdem wir aus den beiden letzten Partien gegen zwei direkte Konkurenten keine Punkte geholt haben, brauchen wir uns nicht zu wundern, wenn wir am Tabellenende stehen. Auch wenn wir viele Verletzte zu beklagen haben, müssen wir jetzt eine Reaktion zeigen. Gegen Natternberg brauchen wir eine absolute Topleistung, sonst werden wir nichts holen können", mahnt Trainer Thomas Geith, der auf Andreas Döschl, Ersin Gedikaslan, Sascha Kraus, Josef Meyer (alle verletzt) sowie Daniel Schindler (Rotsperre) verzichten muss. Prächtig ist die Stimmung dagegen beim TSV Natternberg, der aus den letzten sechs Matches satte 16 Punkte holen konnte und sich dadurch auf Platz sechs vorgearbeitet hat. "Bei uns freuen sich alle auf dieses Derby. Bernried verfügt über sehr gefährliche Einzelspieler, da müssen wir hellwach sein. Wir werden wieder mit 100 Prozent Einsatz spielen und versuchen, etwas mitzunehmen", berichtet Spielertrainer Alois Windisch.

Schiedsrichter: Fabian Wellnhofer (Bogen)
 
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Tabelle
1. Künzing (Auf) 3039 68
2. Straubing 3024 62
3. Dingolfing (Ab) 3044 61
4. Degernbach 3023 50
5.
Oberpöring (Auf) 301 45
6.
Haidlfing 30-2 45
7.
Teisbach 304 40
8.
Steinach (Ab) 304 40
9.
Natternberg 30-2 40
10.
Post Kagers (Auf) 30-3 39
11.
Motzing 30-12 38
12. Haberskirch. (Ab) 30-20 34
13. Wallersdorf 30-17 33
14. Aufhausen (Auf) 30-29 30
15.
Bernried (Ab) 30-27 24
16.
Aiterhofen 30-27 24
Direkter Vergleich bei Punktgleichheit bereits berücksichtigt.
ausführliche Tabelle anzeigen