
Die neue Herausforderung in der Bezirksliga hat der TSV Brunnthal nach dem Aufstieg im Sommer mehr als gut angenommen, verlor in bisher 13 Spielen erst einmal und ist, zumindest vor dem Ende der Hinrunde, nicht mehr vom ersten Platz zu verdrängen. Mit dem FC Anadolu Bayern trifft die Mannschaft von Raphael Schwarz zum Vorrundenabschluss auf den letzten noch unbekannten Kontrahenten.
Da es für den aktuellen Tabellenführer am vergangenen Wochenende beim FC Kosova nur zu einem schmeichelhaften 1:1 reichte, will sich Schwarz gar nicht so sehr mit dem kommenden Gegner, den er von der Spielweise ähnlich wie Kosova einschätzt, befassen. "Wir wollen das letzte Spiel der Vorrunde genießen und einen positiven Abschluss haben", macht der 34-Jährige klar. Dafür muss sich sein Team stabiler präsentieren als in der Vorwoche, als nach 20 guten Minuten zu Beginn ein deutlicher Leistungsabfall zu verzeichnen war. "Auf dem, was wir am Anfang gezeigt haben, können wir aufbauen", so die Marschroute des Coaches, der von seiner Mannschaft erwartet, "dass sie das wieder über die komplette Spielzeit abruft." Vor allem an der heimischen Jahnstraße will Brunnthal aber auf seinen zuletzt starken Auftritten gegen den MTV Berg (1:0) sowie Hertha München (5:0) aufbauen. "Wir wollen zu Hause das, was wir uns vornehmen, auf den Platz bekommen."
Zwar ist das Spiel gegen die aktuell auf Abstiegsrang 13 postierte Mannschaft zumindest auf dem Papier ein Zeitpunkt für ein Zwischenfazit, doch geht es bereits eine Woche später mit dem Rückspiel gegen den TSV Neuried weiter. Trotzdem, so Schwarz, "wäre es schön, die Hinrunde mit einem positiven Ereignis zu beenden. Dann haben wir gegen jede Mannschaft einmal gespielt und es geht wieder von vorne los." Dem Coach ist bewusst, dass das Team um das seit gut einem Monat an der Seitenlinie stehende Trainerduo Andreas Koch und Serdar Candar, das in bisher vier Partien einen Sieg und ein Unentschieden einfuhr, "ohne Druck zu uns kommt. Aber das kann uns egal sein. Wichtig ist, dass wir von uns überzeugt sind und selbstbewusst und konzentriert ins Spiel gehen", so Schwarz.