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Mittwoch 13.09.17 09:00 Uhr|Autor: Jonathan Balzer - Fussball Vorort 246
Für die U19 der Münchner Löwen steht ein wichtiges Spiel gegen Ingolstadt an. (Foto: Zink)

Löwen-U19 schon früh unter Druck

Vor dem Spiel gegen Ingolstadt
Das hatte sich die U19 der Münchner Löwen wohl anders vorgestellt. Der hochambitionierte Bayernligist verlor sein erstes Saisonspiel überraschend gegen den 1. FC Schweinfurt. Vor dem Spiel gegen Mitfavorit Ingolstadt steht das Team von Wolfgang Schellenberg gehörig unter Druck.

Die Bedeutung dieser Saison ist für die U19 groß. Nach dem Abstieg aus der Bundesliga soll bereits in diesem Jahr der Wiederaufstieg gelingen. Zudem müssen viele der Talente aushelfen, um die U23 der Münchner vor dem Abstieg in die Landesliga zu bewahren. Natürlich trägt es nicht zur Ruhe im Verein bei, dass die A-Junioren ihr erstes Spiel gegen Schweinfurt verloren haben.

"Das war von Beginn an defensiv ein ganz schlechtes Spiel von uns. Umso bitterer, dass wir glücklich in Führung gehen und dann durch einen individuellen Fehler und einen Konter das Spiel aus der Hand geben." Das Urteil von Löwen-Coach Wolfgang Schellenberg bei tsv1860.de war vernichtend aber berechtigt. Die A-junioren zeigten im ersten Saisonspiel eine wacklige Defensivleistung. Als dann dennoch der 1:0-Führungstreffer für die Blauen fiel, schafften es die Löwen, das Spiel in zehn Minuten noch aus der Hand zu geben.

Für die kommenden Aufgaben verleiht das natürlich kein Selbstvertrauen. Im nächsten Spiel trifft die Schellenberg-Elf auf Ingolstadt. Der Mitabsteiger der vergangenen Saison ist zusammen mit dem TSV 1860 München der Topfavorit auf den Aufstieg. "Sie haben viele gute Spieler von anderen Nachwuchsleistungszentren geholt, damit ein klares Signal gesendet, dass sie gleich wieder zurück in die Bundesliga wollen", sagt Schellenberg. 

Anders als die Münchner haben die Schanzer ihre ersten beiden Saisonspiele gewonnen und müssen nicht regelmäßig bei der U23 aushelfen. "Der Druck ist noch größer geworden. Die Mannschaft steht nun gegen Ingolstadt total unter Zugzwang", weiß auch der Löwen-Trainer. 

Es verwundert also nicht, dass für Schellenberg Ingolstadt "Favorit" ist. Doch die Löwen sind vorbereitet und geloben Besserung. "Die Mannschaft hat selbst erkannt, dass sie nicht annähernd das gebracht hat, was sie bringen kann. Wir haben deshalb die zwei Tage genutzt, um uns ausschließlich auf das wichtige Spiel vorzubereiten", sagt der 45-Jährige.

Pech ist, dass die Löwen ausgerechnet jetzt Personalprobleme plagen. Neben den Langzeitverletzten Greilinger, Wallner und Gümüs, ist auch der Einsatz von Gracic und Spitzer fraglich. Für die U19 der Löwen wird die Partie gegen Ingolstadt auf jeden Fall richtungsweisend werden.

 
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