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Montag 03.07.17 12:00 Uhr|Autor: SHZ / sun261
Erfolgreiches Angriffsduo: Vera Homp (li.) und Alina Witt erzielten 30 der insgesamt 43 Tore des SV Henstedt-Ulzburg. Foto: objectivo/Krause

Frauen des SV Henstedt-Ulzburg mussten lange kämpfen

Klassenerhalt, aber nun wartet die Herkules-Aufgabe

Nein, es war nicht einfach. Die Frauen des SV Henstedt-Ulzburg mussten in ihrem zweiten Zweitligajahr lange und hart kämpfen, um den Klassenerhalt ein weiteres Mal perfekt zu machen. Und doch bewiesen die Spielerinnen von Tobias Homp auch in der abgelaufenen Saison, dass spielerische Defizite und fehlende Möglichkeiten im Umfeld durch Zusammenhalt und bedingungslosen Einsatz durchaus wettgemacht werden können.



Der 3:1-Sieg in Potsdam brachte die Gewissheit. Dabei ist dem Aushängeschild des schleswig-holsteinischen Frauenfußballs sehr wohl bewusst, dass das bisher Erreichte ab sofort nicht mehr als die Vorbereitung auf die anstehende Herkules-Aufgabe war. Denn in der kommenden Spielzeit gilt es, sich für die eingleisige 2. Bundesliga zu qualifizieren.

Dieses Unterfangen stellt die bisherigen Aufgaben noch einmal weit in den Schatten. Doch genau hier lag einer der Gründe für den Ulzburger Erfolg. Ohne Frage war auch das Thema Qualifikation immer wieder ein Thema innerhalb der Mannschaft, dabei galt die Konzentration allerdings immer den aktuellen Begebenheiten. So wurde die Konzentration in den entscheidenden Momenten hochgehalten.

Zudem gelang es Tobias Homp, den Pool aus erfahrenen Spielerinnen wie beispielsweise Bianca Weech, Jennifer Michel, Maria Marrocu oder dem Angriffsduo Vera Homp, Alina Witt mit Nachwuchstalenten wie Tomke Dziesiaty oder auch Chiara Pawelec gesund zu mischen. Mit Bianca Weech als Rückhalt im Tor blieb die Abwehr trotz zwischenzeitlich verletzungsbedingter Änderungen doch so stabil, dass sie im Vergleich zu den anderen Mannschaften im Abstiegskampf im Torverhältnis recht gut dastand.

Auch das zwangsläufige und häufige Umbauen im Mittelfeld warf den SVHU nicht zurück. Selbst der Angriff mit Vera Homp und Alina Witt als Prunkstück (die beiden alleine erzielten 30 der insgesamt 43 Treffer) blieb von Verletzungen nicht verschont. So verzichtete Trainer Homp im Schlussdrittel der Saison mehrfach auf den Einsatz Witts. Mit Erfolg, in den entscheidenden Spielen war Schleswig-Holsteins Fußballerin des Jahres wieder voll auf der Höhe.

Auch Trainertochter Homp biss die Zähne zusammen und sammelte trotz Schulterverletzung die meisten Einsatzminuten. Die mitunter an die Substanz gehende Saison fand ihren verdienten Feierabschluss in Dänemark.
 
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