
Bereits am Freitagabend eröffneten der SV Heimstetten und der SV Wacker Burghausen den 21. Spieltag der Regionalliga Bayern. Beide Mannschaften hatten nach Schwierigkeiten zuletzt etwas gut zu machen, allen voran die Gäste aus Burghausen konnten die letzten acht Partien nicht gewinnen und waren somit durchaus unter Zugzwang, um nicht in den Abstiegsstrudel zu geraten. Die Partie startete mit zwei motivierten Mannschaften, allerdings legte sich die Anfangseuphorie schnell wieder. In der 10. Spielminute ereignete sich dann der erste Aufreger der noch jungen Regionalligapartie. Schiedsrichterin Angelika Söder zeigte nach einem Foulspiel im Strafraum an Felix Michalz auf den Punkt und entschied auf Elfmeter. Diese Gelegenheit ließ sich Heimstettens Kapitän Lukas Riglewski nicht nehmen und verwandelte cool zur 1:0-Führung. In der Folge plätscherte das Spiel weiter dahin. Der SVH war folglich auf seine Defensivleistung fokussiert und ließ nichts zu, während der SV Wacker Burghausen vergeblich Räume in der Offensive suchte. Es dauerte bis zur 32. Spielminute, ehe auch auf der anderen Seite gejubelt werden durfte. Nach einer verunglückten Rettungsaktion des SVH brachte Felix Bachschmid den Ball schön vors gegnerische Tor, wo Sammy Ammari den Ball sehr gefühlvoll mit dem Kopf, zum Ausgleich ins lange Eck beföderte. Mit diesem Treffer zum 1:1 kam - zumindest vorerst - immer mehr Feuer in diese chancenarme Begegnung, was sich für die Gäste nur wenige Minuten später auszahlen sollte (38.). Einer schönen Offensivkomibination zur Folge legte Muhamed Subasic den Ball vor dem Tor quer und Felix Bachschmid musste nur noch einschieben - 2:1, Spiel gedreht.
Die zweite Hälfte war noch keine zwei Minuten als, als dann plötzlich erneut Jubelschreie ertönten. Nur wenige Augenblicke nach Wiederanpfiff (47.) sprang der Ball nämlich über Umwege zu Fabian Cavadias, der das Spielgerät in Stürmermanier zum erneuten Ausgleich verwandeln konnte. Jetzt hatte der SV Heimstetten eine kurze Drangphase und die große Chance erneut in Führung zu gehen, doch Egon Weber im Tor des SV Wacker war zwei Mal hellwach und ließ nichts anbrennen. Es wirkte bis zum Ende, als würden beide Mannschaften mit diesem Spielstand zufrieden sein - auch im zweiten Durchgang waren kaum nenneswerte Gelegenheiten zu verzeichnen, sodass es nach 90 Minuten bei einem leistungsgerechten Unentschieden blieb.