Kleeblatt: U17-Trainer Köllner muss gehen
Donnerstag 21.05.15 09:39 Uhr|Autor: Fürther Nachrichten1.597
Michael Köllner muss nach einem erfolg­reichen Jahr in Fürth aufhören. F.: Zink

Kleeblatt: U17-Trainer Köllner muss gehen

Spielvereinigung-Vizepräsident Günter Gerling: Entwicklung des NLZ nicht wie erwartet
Die Wege der SpVgg Greuther Fürth und von U17-Trainer Michael Köllner trennen sich zum Ende der Saison nach nur einem Jahr wieder.


Der Grund dafür sind geplante „Umstrukturierungen“ innerhalb des Nachwuchsleistungszentrums (NLZ), wie die SpVgg in einer Pressemittei­lung verlautbaren ließ. Köllner hatte die Mannschaft als bestes Nachwuchs­team aller bayerischen Erst- und Zweitligisten in dieser Altersklasse auf einen beachtlichen vierten Rang in der Bundesliga-Staffel Süd/Süd­west geführt. Nach einem für bundesweites Aufse­hen sorgenden 7:1-Erfolg über den FC Bayern München vor einigen Wochen, zeigte er sich noch „dankbar und stolz, Trainer dieser wunderbaren Mannschaft sein zu dürfen“.

Seinen Worten zufolge kam dieser Schritt nun, weil „der Verein in eine finanziel­le Schieflage geraten ist“ und die Posi­tion zukünftig mit einem nebenberufli­chen Coach besetzen will. „Das ist ein Schmarrn und ent­spricht absolut nicht den Tatsachen“, erklärte SpVgg-Vizepräsident und NLZ-Leiter Günter Gerling auf Anfra­ge der FN. Er verwies dabei auf eine seit vier Wochen laufende Analyse der Gesamtsituation im Nachwuchsbe­reich, wobei man auch überlegt habe, wo eventuell Einsparungen vorgenom­men werden könnten. „Wenn es notwendig ist, muss ich das als Kaufmann eben tun“, so Ger­ling, der gleichzeitig einräumte, dass der NLZ-Bereich in den vergangenen zwei Jahren zwar „aufgerüstet“ wor­den sei, sich aber „nicht so entwickelt hat, wie wir das erwartet hatten“.

Konkret wollte er sich nicht zu wei­teren Ergebnissen der Bestandsauf­nahme äußern, kündigte aber an, dass Posten wie der von Köllner „künftig intern und nicht mehr von außen“ besetzt werden sollen. Bereits Ende März hatte der Verein auch das Ende der Zusammenarbeit mit Mario Himsl, dem sportlichen Leiter des NLZ, wegen „geplanter Umstrukturie­rungen sowie unterschiedlicher Vor­stellungen über das zukünftige Aufga­benprofil“ bekanntgegeben.


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Tabelle
1. VfB Stuttg. 2633 59
2. Hoffenheim 2636 54
3. Karlsruhe 2625 50
4. Gr. Fürth 2623 47
5. FC Bayern 2616 45
6. FC K´lautern 268 43
7. Mainz 05 2612 41
8. SC Freiburg 2618 40
9. Nürnberg 265 37
10. TSV 1860 262 34
11. E. Frankfurt 26-9 28
12. Haching 26-52 21
13. SSV Ulm 1846 26-41 11
14. Saarbrücken 26-76 3
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