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Freitag 17.03.17 13:26 Uhr|Autor: Svenja Hofer
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Vorne mehr Durchschlagskraft erhofft sich SGR-Trainer Björn Hüther wieder. Hier versucht es Daniel Preuß (rechts). Foto: Norbert Schwarz

SGR macht weiter ruhig ihr Spiel

Schweres Auftaktprogramm geht gegen Speyer weiter.

Rieschweiler (ski) Die zwei Niederlage zum Auftakt nach der Winterpause lassen Björn Hüther nicht nervös werden. „Ich denke, jeder kann einschätzen, wie stark die ersten Gegner waren", erklärt der Trainer des Fußball-Verbandsligisten Björn Hüther. Bei der Spitzenmannschaft in Waldalgesheim unterlag die SGR 0:2, am vergangenen Wochenende zuhause gegen Tabellenführer Dudenhofen 0:3. „Das war vielleicht ein, zwei Tore zu hoch." Die erste Hälfte war noch ausgeglichen, aber danach sei einfach deutlich geworden, wie stark die Mannschaft ist. „Ich habe meinen Jungs nachher auch gesagt, dass sie mit der Leistung der ersten Hälfte gegen 80 Prozent der Liga gewonnen hätten, nur gegen die Dudenhofer eben nicht."

Und mit dem Heimspiel am Sonntag, 15.15 Uhr, gegen den FC Speyer wird die Hürde für die SGR keinesfalls niedriger. „Die wollen noch Platz zwei angreifen."Derzeit liegt der starke Aufsteiger mit 40 Zählern als Vierter sieben Zähler hinter dem ersehnten Relegationsrang. Ein Erfolg würde aber auch der SGR „sicher gut tun". Unter Druck sieht sich Hüther aber nicht: „Wir bleiben ruhig und machen weiter unser Ding. Dann werden wir auch wieder punkten." Gegen Speyer, das im Hinspiel knapp mit 1:0 gewann, wird das eine schwierige Aufgabe. Schlüsselspieler bei dem Aufsteiger ist der ehemalige SVN-Spieler Andreas Backmann. In der starken Defensive, die in 20 Partien lediglich 20 Gegentreffer kassiert hat – die SGR im Vergleich 38 –, führt er die Mannschaft, „wie er es schon immer gemacht hat, er spricht viel mit den Spielern, delegiert sie". Und das mit seinen 40 Jahren noch erfolgreich. Doch auch vorne sei der FC, etwa mit Marvin Sprengling, bärenstark besetzt. „Ich sehe Speyer einen Tick hinter Dudenhofen, aber insgesamt sehr stark."

Für die SGR kommt es aber nicht in Frage, sich hinten rein zu stellen. „Das ist nicht unser Spiel. Es hat sich auch in der Vergangenheit gezeigt, dass wir immer gut waren, wenn wir mitgespielt haben." Zumal die Rieschweiler als derzeit Neunter in der Situation sind, „das ein oder andere auszuprobieren". Zu verlieren habe sein Team nichts. „Es sind noch zehn Spiele, ich schätze mal, dass wir noch vier Punkte bräuchten, um ganz sicher in der Klasse zu bleiben – und die werden wir noch holen", macht der 39-Jährige klar, dass er nicht damit rechnet, noch in die gefährliche Region abzurutschen.

 
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