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Sonntag 10.09.17 20:30 Uhr|Autor: sho286
Beim SC Ettmannsdorf (in Blau) kämpfte im Spiel gegen den FC Sturm Hauzenberg jeder für den anderen. Am Ende wurde das mit einem 2:0-Sieg belohnt. Foto: sca

SCE setzt ein echtes Lebenszeichen

Beim 2:0-Heimsieg gegen den FC Sturm Hauzenberg zeigten die Ettmannsdorfer Siegeswillen, vollen Einsatz und Geschlossenheit.

Durch zwei späte Treffer zum 2:0-Erfolg hat der SC Ettmannsdorf im gestrigen Heimspiel gegen den FC Sturm Hauzenberg ein echtes Lebenszeichen von sich gegeben. Die Mannschaft von Thorsten Baierlein gewann gegen die starken Niederbayern nach einer geschlossenen Leistung verdient und verschaffte sich Luft im Abstiegskampf. Beide Treffer durch Dominik Siebert in der 79. Minute und durch den eingewechselten Lukas Schreyer in der Nachspielzeit fielen nach schnellen und bilderbuchartig vorgetragenen Konterangriffen.



Obwohl die Ettmannsdorfer seit drei Spielen ungeschlagen waren, in dieser Zeit allerdings nur drei Unentschieden erreichten, mussten sie in letzter Zeit viel Kritik einstecken. Für dieses wichtige Heimspiel hatten sich sowohl der Trainer als auch die Spieler vorgenommen, endlich den Knoten platzen zu lassen. Mit einer überzeugenden Vorstellung, verbunden mit dem eingeplanten Erfolg, sollte der Weg in der Tabellen nach oben führen. Und der Siegeswille des SCE war auch von Beginn an erkennbar, wenngleich es anfangs nicht nach einem Dreier aussah. Der FC Sturm Hauzenberg zeigte, dass er ein wesentlich anderer Gegner ist als die in den Spielen zuvor und warum er heuer alles andere als ein Abstiegskandidat ist. Der Gast trat robust auf, vertraute auf seine körperbetonte Spielweise. Schnell spielte Hauzenberg aus der Abwehr heraus nach vorne und war durch Spielertrainer Alex Geiger oder Patrick Rott immer gefährlich. Ebenso Schüsse aus der zweiten Reihe von Alexander Starkl.

Im ersten Durchgang hinterließ der SC Ettmannsdorf dennoch einen stärkeren Eindruck als zuletzt. Jeder Spieler kämpfte für den anderen, es war ein Miteinander zu sehen wie selten zuvor. Hinten räumte Florian Tausendpfund gewohnt sicher ab, seine Nebenleute Timo Vollath, Maximilian Schreyer und Tim Ruß waren aufmerksam. Erstmals zu Einsatz kam auch Neuzugang Daniel Hanke, der im Tor einen guten Eindruck hinterließ. Hauzenberg erspielte sich aus dem Spiel heraus keine klaren Chancen, lediglich bei Standards drohte Gefahr. Auf der anderen Seite kamen Dominik Siebert oder Maximilian Nimsch meist einen Schritt zu spät.

In der zweiten Hälfte hatte der Gast seine beste Phase. Die Viertelstunde nach der Pause machte deutlich, warum die Niederbayern im oberen Tabellendrittel zu finden sind. Hier ließen die Gastgeber den FC-Sturm zu einfach gewähren. Nach einer Stunde ließ der Druck der Gäste jedoch nach, jetzt nahm der SCE das Heft in die Hand. Die Mannschaft gab sich mit einem neuerlichen Unentschieden nicht zufrieden. In diesem Spiel stellte sich endlich auch das nötige Glück auf Ettmannsdorfer Seite ein.

Eine der besten Möglichkeiten der Gäste gab es in der 61. Minute, als Patrick Rott nur den Pfosten traf. Hier wäre der Ettmannsdorfer Keeper machtlos gewesen. Eine Viertelstunde vor dem Ende ging ein Freistoß der Hauzenberger über die Querlatte. Danach begann die große Zeit des SCE. Ein Solo-Lauf von Calvin Morin auf der rechten Seite ging dem Führungstor in der 79. Minute voraus. Die gefühlvolle Flanke köpfte Dominik Siebert freistehend zum 1:0 ins Netz. Das Aufbäumen der Gäste blieb weitgehend aus, es ergaben sich Räume zu Konterangriffen für die Heimelf. Es lief die Nachspielzeit, als der letzte Angriff des SC Ettmannsdorf vorgetragen wurde. Über Alexander Kiendl und Lukas Rothut kam das Leder zu Lukas Schreyer, der sofort abzog und mit einem Flachschuss zum 2:0 traf.

SCE-Coach Thorsten Baierlein lobte seine Elf hinterher für die disziplinierte und taktisch kluge Spielweise. „Bis auf die Viertelstunde nach der Halbzeit hatten wir das Spiel im Griff. Die Spieler sind heute mannschaftlich geschlossen aufgetreten und haben in der Abwehr kompromisslos agiert. Vorne wurden die Chancen genutzt, wobei sich auch endlich das Glück eingestellt hat. Unser Sieg gegen eine starke Hauzenberger Mannschaft war verdient“.

 
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