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Freitag 13.10.17 12:00 Uhr|Autor: Volkhard Patten
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Handlungsschnell und torgefährlich: Andre Jaedtke (am Ball). Am Sonntag tritt der Stürmer mit dem SV Brake erneut vor eigener Kulisse an. Dennis Weiß

Kreisstädter müssen umstellen

Der Braker Fußballtrainer Gerold Steindor atmete nach dem 2:1-Sieg seiner Elf im Spitzenspiel gegen den VfL Wildeshausen erleichtert auf: ...

Brake schloss nach Punkten zum VfL auf. Bei einer Niederlage wäre der Rückstand auf sechs Zähler angewachsen. Das wurde mit einer couragierten Leistung vermieden. Nächster Gegner in Brake ist am Sonntag, 15 Uhr, im Stadion an der Bahnhofstraße der SV Tur Abdin Delmenhorst.

Maik Stolzenberger, der die Braker zusammen mit Steindor trainiert, warnt. Die Delmenhorster seien spielstark. "Außerdem sind sie taktisch und technisch sehr versiert. Wir müssen höllisch aufpassen." Dennoch: Am Sonntag sei es die Aufgabe der Braker Mannschaft, das eigene Spiel durchzuziehen, sagt Stolzenberger. Er möchte aber keine taktischen Kniffe verraten. Nur soviel: "Wir werden nicht so defensiv spielen wie gegen Wildeshausen."

Tur Abdin hat in der vergangenen Spielzeit lange gegen den Abstieg spielte. Derzeit liegt das Team mit 16 Zählern an fünfter Stelle. Mit Can-Dennis Blümel, Andreas Lorer und Johannes Artan stehen torgefährliche Offensivspieler im Kader von Trainer Christian Kaya. Am Vorsonntag gewannen die Delmestädter gegen den SVE Wiefelstede mit 4:0. Mit zwei Treffern in der Schlussphase wurde der Sieg aber erst spät in trockene Tücher gepackt.

Brake hätte den Sack gegen den VfL Wildeshausen viel eher zuschnüren können, wenn die Konter konzentrierter ausgespielt worden wären. Die größte Chance zum 3:1 vergab Nico Westphal, der freistehend aus kurzer Entfernung das Leder verstolperte. Torhüter Patrick Lahrmann verteilte derweil ein Lob an Stolzenberger: "Von Maik hatte ich den Tipp, in welche Ecke Flege seine Elfmeter schießt." Der Braker Torhüter fing den Schuss ab.

Beobachtet wurde die Begegnung gegen Wildeshausen auch von Jens Wolters, Trainer vom Braker Ligagefährten FC Rastede. Er vermisste in der Braker Startelf den jungen Sinan Ince, der gegen den FCR so stark aufgetrumpft hatte. Ince wurde von Steindor in der Schlussphase eingewechselt. Allerdings konnte er sich gegen robuste Wildeshauser nicht mehr entscheidend in Szene setzen.

Noch ohne Saisontreffer beim SVB ist mit Mirko Jankowski der Torjäger der vergangenen Saison. Allerdings traf er im Bezirkspokal gegen Hansa Friesoythe gleich zwei Mal. Auch gegen Wildeshausen suchte er oft mutig den Torabschluss. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis Jankowski auch in der Punktrunde wieder trifft.

Stark im Mittelfeld trumpfte Norman Preuß auf. Über ihn liefen fast alle Angriffe. Arkadius Wojcik hielt Preuß mit einer guten Defensivleistung den Rücken frei.

Am Sonntag fehlt dem SVB die komplette Innenverteidigung: Dennis Pleus (Gelbsperre) und Tanju Temin müssen ersetzt werden. Stattdessen werden Sascha Schwarze und Mathias Grimm das Abwehrzentrum besetzen. Philipp Winkler sei zwar nach seiner auskurierten Verletzung auf einem sehr guten Weg, meint Stolzenberger. "Aber für einen Platz in der Startformation ist es noch zu früh", meint der Trainer.

 
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