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Montag 18.09.17 11:25 Uhr|Autor: Münchner Merkur (Nord) - Patrik Stäbler247
Seine Mannschaft war überlegen und hatte mehr Ballbesitz, aber die Punkte blieben trotzdem in Saaldorf. F: Riedel

Toy: "Das Thema Aufstieg können wir jetzt erst mal abhaken"

KSC verliert deutlich in Saaldorf
Hinterher sei sogar der Abteilungsleiter des Gegners zu ihm gekommen, erzählt Steven Toy, Spielertrainer beim Kirchheimer SC. „Er hat gesagt: Ihr seid heute in Schönheit gestorben – und genauso war es“, ärgert sich der Coach. 

Denn seine Elf habe im Bezirksligaduell in Saaldorf „gefühlt siebzig Prozent Ballbesitz“ gehabt und sei überdies „fußballerisch deutlich besser“ gewesen, findet Toy. Doch so eindeutig, wie die Partie in seinen Augen gelaufen ist, so eindeutig war am Ende auch das Ergebnis – zu Ungunsten des KSC, der eine 0:3-Niederlage kassierte.

„Es ist ja nicht zum ersten Mal, dass uns vorne die Effektivität fehlt“, hadert Steven Toy. „Wir machen einen Pass und noch einen Pass und noch einen Pass und wollen den Ball ins Tor tragen, anstatt den einfachen Abschluss zu suchen.“ Durch die Niederlage rutscht Kirchheim auf Tabellenrang acht ab. „Das Thema Aufstieg können wir jetzt erst mal abhaken“, stellt der Spielertrainer klar. „Wir müssen eher schauen, dass wir nicht hinten reinrutschen, wenn wir so weitermachen.“

Dabei hätte in Saaldorf alles anders laufen können, wenn die Gäste eine ihrer Chancen in der ersten Hälfte genutzt hätten. Die beste vergab Thomas De Brito Branco, der von außen allein aufs Tor zusteuerte, dann aber am Keeper scheiterte. Oder genauer gesagt: „Er hat ihn abgeschossen“, kritisiert Toy. Wie Effizienz aussehen kann, das demonstrierten die Platzherren kurz vor dem Wechsel: Erst traf Johannes Hafner nach einem Abwehrschnitzer zur Führung, und nur zwei Minuten später erhöhte Timo Portenkirchner per Konter auf 2:0 – zugleich der Pausenstand.

Im zweiten Durchgang habe seine Elf sich weiter reingehauen und auch „spielerisch wirklich gut kombiniert“, findet Toy. Allein ein Tor wollte den Kirchheimern an diesem Tag dennoch nicht gelingen. Stattdessen fiel in der 85. Minute noch das 0:3 – „wieder durch einen individuellen Fehler“, ärgert sich der KSC-Coach. „Genauso wie die ersten beiden Gegentore.“ 

SV Saaldorf – Kirchheimer SC 3:0
SV Saaldorf : Steinmassl, Großschädl, Schreyer, Kamml, Kunz, Portenkirchner (77. Rehrl), Hauser, Poellner (88. Kamml), Hillebrand, Hafner, König (57. Jaksch) - Trainer: Rehrl
Kirchheimer SC: Magdolen, Yunusov, Sirch, Martin, Maiberger, Branco de Brito (53. Geier), Iliev (76. Toy), Flohrs, Karlin, Pfeiffer (63. Bindner), Löns - Trainer: Toy
Schiedsrichter: Zuschauer: 110
Tore: 1:0 Hafner (43.), 2:0 Portenkirchner (45.), 3:0 Schreyer (85.)

 
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