Vom SC Vlotho zum Hamburger SV!
Samstag 19.12.20 12:15 Uhr|Autor: Thorsten Mailänder6.483

Vom SC Vlotho zum Hamburger SV!

Leon Sobottka wird beim Hamburger SV zum Pressesprecher ausgebildet. Bis 2019 stürmte er für den SC Vlotho, obwohl ihn eine Knieverletzung früh weit zurückgeworfen hatte.
Im Fußballkreis Herford kennt man Leon Sobottka als Stürmer des Bezirksligisten SC Vlotho, dessen Trikot er von 2014 bis 2019 trug. Inzwischen hat es den heute 26-Jährigen von der Weser an die Alster gezogen, vom eher beschaulichen Ostwestfalen-Lippe in die Weltstadt Hamburg – und dort zum Uwe-Seeler-Klub HSV.


Ursprünglich hat Leon Sobottka hat das Fußballspielen im Fußballkreis Lemgo bei der SG Kalldorf gelernt. Später wechselte er zum C-Jugend-Landesligisten SV Jerxen-Orbke, der im Lipperland für seine gute Jugendarbeit bekannt ist. Schon als 15-Jähriger erlitt Sobottka dort einen Riss des rechten Außenmeniskus.

Nach dem Wiedereinstieg ereilte ihn eineinhalb Jahre später das gleiche Schicksal in der B-Jugend. Es drohte das ganz frühe Ende einer zunächst vielversprechenden Fußballerlaufbahn. Der SC Paderborn hatte bei ihm angefragt, als er 14 Jahre war. „Ich habe nie in einer A-Jugendmannschaft gespielt“, sagt Leon Sobottka. Zuvor hatte er alle Jugend-Auswahlmannschaften auf Kreis- und Verbandsebene durchlaufen. 

Leon Sobottka ließ sich aber nicht unterkriegen. Das eigentlich große Fußballtalent fing in der Lemgoer Kreisliga C beim Heimatverein in Kalldorf nach dreijähriger Pause wieder mit dem Kicken an. „Meine Freunde haben mich im Alter von 18 oder 19 Jahren überzeugt, dass ich es nochmals schaffen kann“, erzählt Sobottka. Sie sollten Recht behalten. Seine erste Saison in der untersten Spielklasse verlief erfolgreich. Am Ende hatte der Kalldorfer 52 Treffer erzielt - und nicht nur SC Vlotho wurde auf die Qualitäten des nun 20-Jährigen aufmerksam. Der Stürmer hatte anschließend auch in Vlotho eine erfolgreiche Zeit. 




Es folgte ein Studium an der Sporthochschule in Köln. Seine Zeit beim SC Vlotho war wie erwähnt 2019 vorbei. Leon Sobottka wurde beim Kölner Fußballverein SC Borussia Lindenthal-Hohenlind Trainer der U16-Mannschaft. Sobottka machte seinen Abschluss an der Sporthochschule mit einem Schnitt von 1,9 im Sportjournalismus. Der Weg ins Berufsleben stand an. 

Über eine Stellenanzeige und dank guter Kontakte zu Bayer 04 Leverkusen kam Leon Sobottka im Herbst letzten Jahres zum Hamburger Sportverein. Mit einem Volontariat startete der ehemalige Vlothoer Fußballer am 23. Oktober 2019 eine zweijährige Ausbildung zum Pressesprecher. Sein Arbeitsplatz ist seitdem in Hamburg, an der Sylvesterallee 7, die Geschäftsstelle des HSV am Volksparkstadion. 

Zu den Aufgaben von Leon Sobottka gehören die Vorbereitungen der Pressekonferenzen, die Betreuungen von akkreditieren Journalisten und etliche Moderationen im HSV-TV. „Ich habe jüngst bei einer Veranstaltung unserer Vereinsstiftung ,Der Hamburger Weg’ zum Thema ,Verantwortungsbewusster Umgang mit dem Thema Gaming (Glücksspiel)’ moderiert“, erzählt Leon Sobottka. 




Inzwischen hat der Neu-Hamburger auch seine eigene sportliche Laufbahn fortgesetzt und sich dem HSV Barmbeck-Uhlenhorst angeschlossen, wo er mit der zweiten Mannschaft in der Hamburger Landesliga spielt. „Vielleicht reicht es ja noch für die erste Mannschaft, die in der Oberliga spielt“, sagt Leon Sobottka. 

In den nächsten Tagen wird Sobottka aus der Elbmetropole in die Heimat nach Ostwestfalen-Lippe zurückkehren. „Weihnachten möchte ich Zuhause in Kalldorf sein“, sagt der junge Mann, der sich mit Medien auskennt, immer noch mit Vergnügen dem runden Leder hinterherrennt und ansonsten gern in „seiner Perle Hamburg“ wohnt.

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Tabelle
1. SSV Rantzau 48 10
2. SC Hansa 11 415 9
3. Eimsbüttel 310 9
4. Halstenbek-R 312 7
5. Harksheide 49 7
6. Harburger TB 42 7
7. Niend. TSV II 33 6
8. Sternschanze 41 6
9. Ein.Lokstedt 40 6
10. Raspo Ueters (Auf) 33 5
11. HSV BU II 4-7 4
12. VfL Pinneb. 4-12 4
13. Nikola Tesla 4-13 3
14. Int.Eidelstd 4-11 1
15. SC Victoria II (Auf) 4-8 0
16. Nienstedten 4-12 0
ausführliche Tabelle anzeigen

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