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Montag 19.06.17 20:00 Uhr|Autor: Thomas Willmann684
Nimmt man alleine die Zahl der Verabschiedungen beim Hagenower SV inklusive Co-Trainer und Stadionsprecher, so hätte man schon eine Fußball-Elf zusammen.thomas willmann

Ein respektabler Schlussakt

Hagenower SV verabschiedet sich mit 0:4-Niederlage gegen Oberliga-Aufsteiger Torgelower FC aus der höchsten Landesspielklasse

Es wurde der erhofft stimmungsvolle Verbandsliga-Abschied, den die Hagenower Fußballer gemeinsam mit 275 Zuschauern trotz der abschließenden 0:4-Heimniederlage gegen den Torgelower FC feierten.



Nach dem Schlusspfiff demonstrierte die Mannschaft mit einem lautstarken Jubelkreis, dass von einer Abstiegs-Kater-Stimmung keine Rede sein konnte. Die Torgelower Meisterehrung, die Staffelleiter Peter Dluzewski ein paar Meter weiter auf dem Platz vornahm, ging da akustisch fast ein wenig unter. Vor dem Anpfiff verabschiedete der HSV gleich elf Spieler der ersten uns zweiten Mannschaft, die ihre Karriere entweder beenden oder zu einem anderen Verein wechseln. „Um die nächste Saison ist uns dennoch nicht bange. Aktuell setzt sich unser Männerbereich aus 37 Spielern zusammen. Da können noch einige hinzukommen. Die Namen sind aber noch nicht offiziell“, spricht Fußball-Abteilungsleiter André Prielipp von einer völlig entspannten Situation. Einen Blumenstrauß und viel Beifall gab es auch für den langjährigen Stadionsprecher Kurt Knüppel.

Die erste Chance des Spiels gehörte den Hagenowern. Erik Zschaubitz, der zum MSV Pampow wechselt, zog in die Mitte. Sein Abschluss geriet zu hoch (2.). Erwartungsgemäß führte in der Folge der Tabellenführer Regie. „Respekt, was die Torgelower spielerisch trotz des holprigen Platzes gezeigt haben“, erkannte HSV-Trainer Silvio Lange neidlos die gegnerische Überlegenheit an. Sein Team versuchte mit großem Einsatz dagegenzuhalten und verkaufte sich wirklich teuer. Bis zur 35. Minute hielt das Bollwerk, auch weil Nachwuchskeeper Marvin Brall zweimal glänzend parierte. Dann war es aber doch soweit. Eine auf den kurzen Pfosten gezogene Ecke fand im freistehenden Toni Schmidt einen Kopfball-Abnehmer – 0:1.Auch in der zweiten Halbzeit blieb es ein einseitiges Spiel. Die Hagenower Offensivbemühungen beschränkten sich auf zwei von Zschaubitz eingeleitete Angriffe, bei denen der Greifen-Keeper jedoch nicht eingreifen musste. Die Gäste kombinierten sich flüssig durch, blieben zunächst aber immer wieder an einem Abwehrbein der weiter alles in die Waagschale werfenden HSVer hängen. Erst mit einem blitzsauberen Schuss aus dem Hintergrund brach Mateusz Trzebiatowski den Bann (62.). Der große Jubel auf der Gäste-Bank unterstrich, dass sie sich ihrer Sache erst jetzt wirklich sicher waren. In der Schlussphase wurde es auch ergebnistechnisch doch noch eine klare Angelegenheit. Dennis Kühl (83.) und Trzebiatowski mit seinem zweiten Treffer (89.) erhöhten auf 4:0. Mit dem Abpfiff war es auf Torgelower Seite Zeit, die Aufsteiger-T-Shirts auszupacken und an die künftigen Oberliga-Männer zu bringen.„Wir haben mit Herz verteidigt, unseren Fußball gezeigt und sind mit einem respektablen Ergebnis belohnt worden“, resümierte Silvio Lange.

Hagenower SV: Brall – Pippirs, Tügel, Klose, Klimaschka (70. Dietrich), Grewe, Banthin, Geese (81. Wojatzky), Friedrich, Banthin, Schwabe (60. Wascher)

 
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