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Mittwoch 13.09.17 16:02 Uhr|Autor: Jonathan Balzer - Fussball Vorort 673
Bezirksliga Süd: Die Liga der Torjäger. Daniel Koch, Philip Sterr, Josef Noder und Srdan Ivkovic (von li. nach re.) kämpfen um die Torjägerkanone (Foto: Fussball Vorort, Dieter Metzler, Oliver Rabuser)

Bezirksliga Süd: Die Liga der Torjäger

Ivkovic, Koch & Co.
Die Bezirksliga Süd ist in dieser Saison scheinbar ein Biotop für Torjäger. Mit Daniel Koch, Srdan Ivkovic, Josef Noder und Philip Sterr gehen vier Spieler auf Torejagd, die vergangenen Saison die Torjägerkanone in ihrer Liga gewinnen konnten. Natürlich stellt sich da die Frage, wer in dieser Spielzeit das Rennen macht?

Daniel Koch, Srdan Ivkovic, Josef Noder und Philip Sterr sind herausragende Stürmer. Seit Jahren erzielen die vier Angreiffer Traum-Torquoten und haben zum Teil schon ein Abo für die "ERDINGER-Torjägerprämie" gebucht. In der vergangenen Saison wurden sie allesamt Torschützenkönige in ihren Ligen. Koch (Bezirksliga Süd), Ivkovic (Kreisliga 1-Zugspitze), Noder (Kreisliga 2-Zugspitze) und Sterr (Kreisliga 2-München) haben dabei addiert 120 Tore in 101 Spielen erzielt. Nun haben die Angreifer das Pech, dass sie alle in derselben Liga spielen. Der Kampf um die Torjägerkrone in der Bezirksliga Süd ist im vollen Gange.

Momentan in Front liegen Daniel Koch und Josef Noder mit acht Toren. Koch, als amtierender Torschützenkönig, möchte diesen Titel natürtlich verteidigen. In der vergangenen Saison sicherte sich das Aubinger Urgestein mit 23 Toren in 27 Spielen die Torjägerkanone.15 Kästen ERDINGER kamen als Prämie noch hinzu.  In der laufenden Spielzeit traf der 24-Jährige bislang nur in einem Spiel nicht und ist wieder einmal die personifizierte Torgefahr des SV Aubing. In Bezug auf die Konkurrenz sagt Koch: "Es wird schwieriger werden für mich. Die Liga ist ausgeglichener geworden." "Die 30-Tore-Marke zu knacken, ist für mich das Ziel", meint Koch weiter. 

Sein Hauptkonkurrent ist zurzeit Josef Noder. Der 30-Jährige ist in der vergangenen Saison mit dem FC Penzing in die Bezirksliga aufgestiegen. Starke 28 Tore in 25 Spielen waren die beste Marke in der Kreisliga 2. Dass er nun eine Liga höher stürmt, behindert seine Torquote aber nicht. "Der Job eines Stürmers ist es, Tore zu schießen. Die Verteidiger sind natürlich stärker, aber das Ding muss trotzdem rein", meint Noder im Vorort-Interview. Ähnlich wie Koch ist auch Noder extrem wichtig für sein Team. Von 13 geschossenen Penzing-Toren, hat der ehemalige Landesligaspieler acht selbst gemacht. Im Kampf um den Klassenerhalt ist  Noder somit eine wichtige Stellschraube.

Mit dem Abstieg nichts zu tun hat Srdan Ivkovic. Der Angreifer des 1. FC Garmisch Partenkirchen stürmt nach dem Aufstieg in die Bezirksliga gleich wieder um die Meisterschaft mit. Dass, das Team von Christoph Saller in dieser komfortablen Situation ist, hat man vor allem Ivkovic zu verdanken. In der vergangenen Saison gelangen dem Serben unglaubliche 39 Treffer in 26 Spielen. Klar, dass das zur Torjägerkrone in der Kreisliga 1 reichte. In der laufenden Saison lässt es Ivkovic noch ruhiger angehen. Bislang verbuchte der kantige Stürmer (nur) fünf Treffer auf seinem Konto. Anders als beispielsweise Noder ist Ivkovic aber nicht auf sich alleine gestellt. Im Sturmballett der Garmischer tanzen auch noch Namen wie Maxi Berwein oder Jonas Poniewaz herum. 

Über derartige Kaliber würde sich Philip Sterr in seinem Team freuen. Der Torschützenkönig der Kreisliga 2 (München) ist mit seinem SV Untermenzing abgeschlagenes Schlusslicht der Bezirksliga Süd. Es ist also kaum verwunderlich, dass Sterr in der laufenden Saison erst zwei Mal einnetzte. Bei nur acht geschossenen Toren ist das sogar ein Viertel der kompletten Torausbeute. Für den 28-Jährigen wird es extrem schwer werden, seine Leistung aus der Vorsaison zu wiederholen. Damals schoss der Stürmer, noch im Dress des TSV Gräfelfing, 30 Tore in 23 Spielen. In dieser Saison wird er wohl nicht mehr in das Rennen um die Torjägerkanone einsteigen können, doch für Sterr und den SVU geht es um mehr. 

Es bleibt spannend im Kampf um die Krone. Bis auf Sterr haben alle gute Chancen sich den Titel des besten Torjägers unter den Nagel zu reißen. Wichtig für alle ist aber, dass man verletzungsfrei bleibt und auch die Form weiter stimmt. Ansonsten könnten Außenseiter wie Yusuf Abdulhalim Rubeya (5 Tore) oder Maximilian Kalus (6 Tore) ebenfalls ihren Hut in den Ring werfen. 

 
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Tabelle
1. Garmisch-P. (Auf) 913 21
2. MTV Berg 96 18
3. FC Anadolu 102 17
4. FC Penzberg 103 16
5. SV Aubing 97 14
6. Planegg-Krai 97 14
7. Fürstenfeldb 94 13
8. SVN München (Auf) 100 13
9. FC Hertha Mü 10-6 13
10. Oberalting 91 12
11. Herakles SV 81 12
12. FC Penzing (Auf) 10-5 12
13. Lenggries 9-5 9
14. Phönix MUC 8-7 5
15. Untermenzing (Auf) 9-21 1
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