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Sonntag 16.07.17 21:30 Uhr|Autor: csv1.355
Die Neuzugänge vom SSV Jahn Regensburg Michael Faber (hinten) und Andre Luge – er traf zum 1:1 – standen in der Vilzinger Startelf gegen den TSV 1860 München II. Fotos: Tschannerl

Vilzinger 1:1 gegen die jungen Löwen

Vor 1850 Zuschauern im Manfred-Zollner-Stadion trennten sich die DJK Vilzing und die U21 des TSV 1860 München 1:1 (1:1).

Die DJK war zwar über weite Strecken das bessere Team und hatte mehr Chancen, doch die junge Truppe des Traditionsvereins kämpfte leidenschaftlich und hatte in der einen oder anderen Situation auch Glück. Markus Dietl traf nämlich gleich zweimal ans Aluminium.



Bei den Huthgartenkickern standen die Neuzugänge Andre Luge, Michael Faber, Sven Seitz und Philipp Weber in der Startelf, etablierte Kräfte wie DJK-Dauerbrenner Michael Hamberger und Tobias Oisch mussten auf der Ersatzbank Platz nehmen. Die U21 der Löwen, sie hatte Unterstützung von Mohamad Awata, Lukas Aigner, Martin Gambos und Dennis Dressel aus dem Profikader, legte eine harte Gangart an den Tag. Das bekam auch Dietl zu spüren, der gleich in der Anfangsphase rotwürdig gefoult wurde.

Die Vilzinger drückten aufs Tempo, und der Ball zappelte bereits nach vier Minuten in den Maschen, doch Sven Seitz war knapp im Abseits. In der 13. Minute das überraschende 0:1: Vilzing spielte eine Überzahlaktion schlecht aus, im direkten Gegenzug wurde Mohamad Awata steil geschickt, umspielte DJK-Keeper Ladislav Caba und traf aus spitzem Winkel. Die Mannen um Antreiber Fabian Trettenbach hatten nach 26 Minuten Pech. Markus Dietl traf mit einem fulminanten Distanzschuss an die Latte. Kurze Zeit später war es dann aber soweit – Christoph Schwander spielte Andre Luge frei, der nach einem Doppelpass mit Trettenbach frei vor Löwen-Schlussmann Tom Kretzschmar auftauchte und den Ball cool zum 1:1 (29.) versenkte. Bis zum Seitenwechsel tat sich auf beiden Seiten nichts mehr.

Auch nach Wiederbeginn blieb die DJK am Drücker. Sven Seitz kreuzte nach einem Zuckerpass von Dietl alleine vor Torhüter Kretzschmar auf, der aber mit einem tollen Reflex einen Treffer verhinderte (55.). Nach einer Stunde bekamen die jungen Löwen, die nach einer Umstellung nun in einem tiefen 4-4-2-System agierten, das Spiel in den Griff, zumal die Gelb-Schwarzen dem hohen Tempo Tribut zollen mussten und den Druck nicht mehr hoch halten konnten.

Dennoch schien in der 72. Minute das 2:1 fällig:. Dietl, der eine gute Leistung ablieferte, zog aus zwölf Metern ab, traf aber nur den Innenpfosten. In der Schlussphase dann eine Schrecksekunde für die DJK – Philipp Weber spielte einen völlig missglückten Rückpass, doch Ladislav Caba verhinderte mit einer spektakulären Rettungstat einen Gegentreffer. 1860 war in den letzten zehn Minuten sogar das etwas agilere Team, Andreas Jünger hatte aber die letzte gute Chance des Spiels für die DJK. Der eingewechselte Ex-Regensburger zielte aus 20 Metern um Haaresbreite vorbei, so dass es beim 1:1-Unentschieden blieb.



Trainerstimmen

Wolfgang Schellenberg (TSV 1860 München): „Es war ein sehr intensives Spiel auf einem guten Niveau. Vilzing war der erwartet starke Gegner, der nicht umsonst zu den Favoriten gezählt wird. Von unserem 16er-Kader waren 12 Spieler dabei, die noch für die A-Junioren Spielrecht haben. Die Jungs sollen in der Herren-Bayernliga Erfahrung sammeln und sich entwickeln. Mit viel Leidenschaft haben wir auch die eine oder andere kritische Phase überstanden, in der wir unter Druck standen und auch Glück hatten. Ich bin sehr stolz auf meine junge Truppe, die ihr Sache richtig gut gemacht hat.“

Uli Karmann (DJK Vilzing): „Das Spiel war sehr intensiv. In der ersten Halbzeit haben wir eine gute Leistung abgeliefert, haben allerdings zu wenig aus unseren Möglichkeiten gemacht. Ärgerlich war das 0:1, denn vor dem Konter hatten wir eine Angriffssituation, die eigentlich zu einer klaren Chance für uns ausgespielt hätte werden müssen. Vor dem Tor waren wir nicht konsequent genug, haben uns bei den zahlreichen Angriffen über außen im Zentrum nicht gut bewegt. Nach einer Stunde haben wir nachgelassen. Unsere Neuzugänge sind noch nicht in der Lage, über 90 Minuten Tempo zu gehen und unser laufintensives Spiel durchzuziehen. Das hört sich zwar etwas komisch an, weil diese Spieler zum Teil von Profivereinen kommen, ist aber so. Sechzig hat es gut gespielt, wobei es gerade in der Anfangsphase grenzwertig war. Der kurze Zeit später ausgewechselte rechte Außenverteidiger hätte nach einer brutalen Attacke an Dietl Rot bekommen müssen.“

 
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