2024-04-25T14:35:39.956Z

Transfers
Gruppenbild mit Trainer Daniel Zillken (Mitte) und sechs Neuen (von links nach rechts): Nico Perrey, Jannik Stoffels, Sebastian Hirsch, Vojno Jesic, Lars Lokotsch und Sebastian Spinrath. FOTO: HEINEN
Gruppenbild mit Trainer Daniel Zillken (Mitte) und sechs Neuen (von links nach rechts): Nico Perrey, Jannik Stoffels, Sebastian Hirsch, Vojno Jesic, Lars Lokotsch und Sebastian Spinrath. FOTO: HEINEN

Mit sechs Neuen in die Vorbereitung

Der Bonner SC nahm am Sonntag das Training wieder auf. Empfang am Montagabend im Bonner Rathaus

In der Kabine gab es offenbar einiges zu bereden. Schließlich lagen zwischen dem letzten Pflichtspiel, dem Pokalsieg gegen Fortuna Köln, und dem Trainingsauftakt des Fußball-Regionalligisten Bonner SC am Sonntag am Mondorfer Bach vier lange Wochen. Der aufbrandende Applaus nach dem Ende der Ansprache von BSC-Cheftrainer Daniel Zillken in der Kabine klang jedenfalls schon einmal vielversprechend.

Nach den offenbar warmen Worten des Trainers ging's dann um 11.30 Uhr auf das tatsächlich satte Grün des Trainingsplatzes. Nur Lucas Musculus, zurzeit noch auf Hochzeitsreise auf Mauritius, war der ersten lockeren Einheit ferngeblieben. Begrüßen durfte Zillken mit Jannik Stoffels, Lars Lokotsch, Sebastian Spinnrath, Vojno Jesic, Nico Perrey und Sebastian Hirsch alle sechs bislang verpflichteten Neuzugänge. „Wenn man sieht, wer da bis jetzt alles an neuen Spielern auf dem Platz steht, kann sich das wirklich sehen lassen“, meinte BSC-Präsident Dirk Mazurkiewicz. „Das sind alles Spieler, die sich zum selben Zeitpunkt der letzten Saison wohl kaum mit uns beschäftigt hätten.“

Und alle Neuen passen ins Budget, „das wir nur geringfügig erhöht haben“, meinte BSC-Vorstandsmitglied Thorsten Nolting, der darüber hinaus auch noch einen Ersatz für den zum KFC Uerdingen abgewanderten Offensivleader Connor Krempicki ankündigte.

Neben den bislang sechs Neuen registrierten die rund 50 interessierten Beobachter beim ersten Training drei Gastspieler. Torhüter Alexander Monath, der neben Andy Hubert und Martin Michel der Dritte im Bunde der BSC-Schlussmänner wäre, spielte in der vergangenen Saison für Meister Viktoria Köln und absolvierte in der abgelaufenen Meisterschaft eine Partie über 90 Minuten.

Der erst 18-jährige Abwehrspieler Aron Eichhorn gehörte zuletzt zum Team der U19 des 1. FC Köln. Tiziano Lo Iacono schoss seine Tore in der Rückrunde für den Mittelrheinligisten FC Blau-Weiß Friesdorf. „Wir werden alle drei unter die Lupe nehmen und dann entscheiden“, meinte Zillken, der mit seiner Mannschaft am kommenden Samstag um 15 Uhr im Apollinarisstadion von Bad Neuenahr im ersten Testspiel auf den Regionalligisten FSV Mainz 05 U23 trifft. Am 15. Juli findet übrigens die offizielle Vorstellung des Regionalligakaders wie schon im vergangenen Jahr auf dem Bonner Friedensplatz statt. Ab 13 Uhr beginnt das Rahmenprogramm. Die Mannschaft mit dem Trainerstab wird gegen 14 Uhr erwartet.

An diesem Montag um 19 Uhr empfängt zunächst einmal Bonns Oberbürgermeister Ashok Sridharan den Verbandspokalsieger, dessen Erstrundenpartie im DFB-Pokal gegen den Erstligisten Hannover 96 in dieser Woche fest terminiert wird. Die Spiele der ersten DFB-Pokalrunde finden zwischen dem 11. und 14. August statt.

Wer am 19. Juli (18.30 Uhr, Sportpark Nord) das Testspiel des Fußball-Regionalligisten Bonner SC gegen den Erstligisten Bayer Leverkusen von Neutrainer Heiko Herrlich besuchen will, kann bereits jetzt Karten im Vorverkauf erwerben. Die Tickets für 13 Euro (ermäßigt zehn Euro) sind bei Bonn Ticket (bonnticket.de) erhältlich. Die Eintrittskarten gelten gleichzeitig als Fahrschein für die kostenfreie An- und Abfahrt zum Spiel.

Rückt Ahlen nach?

Mit wem es der BSC in der Ende Juli startenden Regionalligasaison zu tun bekommt, steht noch nicht endgültig fest. Der ausrichtende Westdeutsche Fußballverband (WDFV) hatte Westfalia Rhynern, dem sportlich qualifizierten Tabellenzweiten der Oberliga Westfalen, die Regionalligalizenz verweigert. Der WDFV begründete seine Entscheidung damit, dass die Spielstätte von Westfalia Rhynern, die Arena des Stadtrivalen Hammer SpVg nicht für sogenannte Sicherheitsspiele geeignet sei. Eine Frist, die Bedingungen des Verbands zu erfüllen, hatte Rhynern ebenso verstreichen lassen wie die dreitägige Einspruchsfrist gegen das Urteil. Profitieren würde demnach Rot-Weiss Ahlen, die sportlich aus der Regionalliga abgestiegen waren.

Aufrufe: 026.6.2017, 09:15 Uhr
General-Anzeiger / Thomas HeinenAutor