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Sonntag 16.07.17 12:02 Uhr|Autor: Dagmar Nachtigall455
Stefan Graf kämpferisch in Großebardorf. F: Anders

Zum Start verdientes Unentschieden

SpVgg SV Weiden holte in einem intensiven Spiel in Großbardorf mit einem 3:3 (1:1) einen Punkt

Die SpVgg SV Weiden erlebten ein sehr intensives Spiel beim TSV Großbardorf, bei dem sie am Ende mit einem 3:3 (1:1) Unentschieden vom Platz ging. „Wir sind mit diesem Punkt zufrieden, damit haben wir zuvor nicht gerechnet. Von unserer 3:1 Führung waren wir selber überrascht, aber es gelang uns nicht den alles entscheidenden Konter zu setzen und reisen nun mit einem verdienten Ausgleich nach Hause“, resümierte Trainer Stefan Fink die Partie. Die 280 Zuschauer sahen ein spannendes Spiel mit sechs Treffern und beide Teams bewiesen Kampfgeist. Auf Seiten der Weidener trafen Josef Rodler per Foulelfmeter (37.), Thomas Wildenauer (46.) und Neuzugang Florian Rupprecht (49.).



Die Weidener starten ohne Keeper Dominik Forster, der an diesem Tag heiratete, von der Aufstellung her sehr offensiv. So waren in der Anfangsformation neben Christoph Hegenbart, Josef Rodler und Benjamin Werner. Bei den Neuzugängen liefen Martin Polom, Andreas Graml, Michael Busch und Florian Rupprecht auf. Die Gastgeber kontrollierten klar in den ersten 25 Minuten die Partie, Shaban Rugovaj scheiterte zum Beispiel mit einem Schuss aus 16 Metern (22.). Besser machte es Andre Rieß der seinen Schuss aus 18 Metern unhaltbar in die kurze Ecke zum 1:0 setzte (24.).

Weiden steckte aber nicht den Kopf in den Sand. Sie entwickelten Initiative und Johannes Scherm (31.) und Rupprecht per Freistoß (34.) scheiterten knapp. Die SpVgg SV verkroch sich im weiteren Spielverlauf nicht, sondern startete immer wieder Richtung Keeper Christian Dietz, so auch Benny Werner der vom Schlussmann unsanft von den Beinen geholt wurde (35.). Rodler schnappte sich den Ball und verwandelte souverän den fälligen Foulelfmeter zum umjubelten 1:1 (37.). Mit diesem Ergebnis ging man dann auch in die Halbzeitpause.

Danach erlebte Großbardorf ein böses Erwachen, denn Weiden setzte einen echten Doppelschlag. Wildenauer nutzte eine Vorlage von Rodler per Schuss aus 15 Metern zum 1:2 (46.). Rupprecht trat bei einem Freistoß an und zirkelte denn Ball gekonnt ins Dreieck zum 1:3 (49.). Doch die Heimmannschaft unter der Leitung von Dominik Schönhöfer steckte nicht auf. „Wir haben dann leider den Faden verloren. Gerade da sehe ich, woran wir noch daran arbeiten müssen. Wichtig ist einfach, dass wir viel cooler und ruhiger werden müssen“, so Fink. Die Verwarnungen häuften sich auf Seiten der Weidener und dies sorgte für viel Unruhe im Team. Dies nutzte Manuel Leicht zum 2:3 (75.) aus. Ein Freistoß von Rieß wurde zu unsicher von Keeper Marko Smodlaka geklärt und Leicht nutzte den Abstauber zum Anschlusstreffer. „Der junge Torwart hat seine Sache gut gemacht, machte aber leider beim zweiten Gegentreffer eine unglückliche Figur. Was mich beeindruckt hat, war die Reaktion des gesamten Teams darauf, die ihn nach dem Schlusspfiff alle aufgebaut haben“, unterstrich Fink. Der Druck der Gastgeber wurde so enorm, dass Weiden kaum aus der eigenen Hälfte kam und so gelang es Lukas Illig, nach einem Kopfball von Lennart Seufert den Ball über die Linie zum 3:3 (87.) zu drücken. Am Ende kassierte dann noch Werner die gelb/rote Karte (90.) wegen Handspiel. Weiden gelang es, das Unentschieden über die Zeit zu retten und startete so gut in die Bayernligasaison. Fink dazu: „Nun sind wir auf unser erstes Heimspiel am Freitag gegen Sand fokussiert, denn hier müssen wir das Spiel machen“.

 
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