
Der Nordostdeutsche Fußballverband hat am Freitag für die Regionalliga Nordost und den Oberligen (Nord und Süd) entschieden die aktuelle Spielzeit auslaufen zu lasen. Das Präsidium des NOFV hat dazu einstimmig votiert.
Absteiger gibt es keine und die Quotientenregelung wurde für die Abschlusstabelle angewendet. Demnach bestreitet der 1. FC Lokomotive Leipzig das Relegationsspiel gegen den Meister der Regionalliga West, wahrscheinlich der SC Verl, da der SV Rödinghausen verzichtet. Dort steht die Entscheidung aber noch aus.
Für die Anträge der VSG Altglienicke und Energie Cottbus, die Saison in einem Vierer-Turnier zu beenden, wurde nicht votiert. Zudem wird es auch keine Absteiger geben. Einzig Rot-Weiß Erfurt muss den Gang eine Liga tiefer antreten, da sich der Verein bereits Monate vorher aus Gründen der Insolvenz zurückzog.
Aus der Oberliga steigen Tennis Borussia Berlin (Nord) und der FSV 63 Luckenwalde (Süd) in die Regionalliga auf. Die Nordost-Staffel könnte im schlimmsten Fall auf 23 Vereine anwachsen, falls Lok das Relegationsspiel nicht gewinnen und vier Ost-Vereine absteigen würden.
Die VSG Altglienicke und der FC Energie Cottbus werden mit großer Wahrscheinlichkeit rechtliche Schritte gegen diese Entscheidung einlegen.
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