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Freitag 21.04.17 11:00 Uhr|Autor: RP / Birgit Sicker100
F: Andreas Altena
VfB 03 erwartet Begegnung auf Augenhöhe
In Krefeld wollen die Hildener Fußballer die Hinrundenniederlage wettmachen und damit verlorenen Boden wieder gutmachen.
VfR Krefeld-Fischeln - VfB 03 Hilden. Nach der vermeidbaren Niederlage am Gründonnerstag in Velbert gönnten sich die Fußballer des VfB 03 ein paar freie Tage. Erst am Donnerstag stand die erste Übungseinheit nach Ostern an.

"Es tat gut, mal durchzuatmen und den Kopf wieder freizubekommen", sagt Marcel Bastians. Mental und körperlich sind die Hildener also gut erholt, müssen jetzt allerdings wieder ihren Rhythmus finden. "Das erste Training war etwas schwerfällig - nach einer Woche Pause läuft es eben nicht so gut", berichtet der VfB-Coach, blickte aber vor dem Donnerstag-Training zuversichtlich nach vorne: "Heute und morgen werden wir die Mannschaft wieder in die Spur bekommen."

Ähnliche Probleme dürften aber auch die Krefelder haben. Immerhin haben sie eine zweiwöchige Pause hinter sich. Die ist dem Umstand geschuldet, dass in der Osterwoche die Partie beim SC Düsseldorf-West wegen eines Defekts an der Flutlichtanlage abgesagt wurde. Als Nachholtermin steht der 17. Mai fest.

In der Tabelle rutschten die Hildener auf den fünften Rang ab. Zwei Plätze darunter stehen die Fischelner - allerdings haben sie ebenfalls 41 Punkte auf dem Konto und eben noch die Partie gegen den SC West in der Hinterhand. Grund genug für Marcel Bastians, die Gastgeber kurzerhand zum Favoriten zu erklären. "Es wird eine schwere Aufgabe, aber wir freuen uns darauf", betont der 34-Jährige und hebt die individuelle Qualität der Krefelder Mannschaft hervor. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf Kevin Breuer, der bislang mit 15 Treffern notiert ist und damit Rang drei in der Torjägerliste der Oberliga einnimmt. "Den müssen wir in den Griff bekommen", hat Bastians erkannt. Im torreichen Hinspiel stellte er mit dem Tor zur 4:2-Führung die Weichen zum Krefelder-Sieg - der Anschlusstreffer von Jannik Weber eine Viertelstunde vor dem Abpfiff reichte nicht zur Wende. "Diese Niederlage wollen wir wettmachen", formuliert Bastians jetzt den Anspruch an den zweiten Vergleich. Wohlwissend: "Wir müssen punkten, denn sonst rutschen wir schnell zwei bis drei Plätze ab - in dieser Liga ist einfach alles möglich."

Personell stehen die Vorzeichen aber nicht gut. Da sind zum einen die vielen Langzeitverletzten, die im Saisonendspurt fehlen. Am Sonntag fehlt beruflich bedingt auch noch Manuel Schulz, der einige wichtige Prüfungen zu meistern hat. In die Innenverteidigung könnte deshalb erneut Fabian zur Linden rücken. Aber auch der erfahrene Fabian Andree ist mit Blick auf die Spieleröffnung eine Option. "Dann könnte Fabian auf der Sechser-Position bleiben", lässt uns Bastians an seinen Gedankenspielen teilhaben. Doch egal, welche Formation der Trainer in den Wettstreit schickt: "Alle müssen im Vergleich zum Spiel in Velbert ein paar Prozent drauflegen." Gleichwohl ist auch der Gastgeber auf der Hut. Schon vor dem Hinrundenduell lobte VfRTrainer Josef Cherfi: "Der VfB ist vor allem in der Offensive sehr gut bestückt, überzeugt aber besonders als Kollektiv."

 
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