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Sonntag 26.02.17 18:19 Uhr|Autor: Uli Mentrup365
Aufmerksam in der SVM-Abwehr: Sarah Meiners blockt ab gegen die Gäste-Angreiferin. Nach 90 Minuten hieß es zwischen dem SV Meppen und Henstedt-Ulzburg 0:0. Foto: Doris Leißing
Negativserie beendet – aber Meppen enttäuscht
Kaum Durchschlagskraft beim 0:0 gegen SV Henstedt-Ulzburg
Die Zweitliga-Fußballerinnen des SV Meppen haben ihren Negativlauf nach vier Niederlagen in Folge gestoppt. Trainer Roger Müller zeigte sich nach dem 0:0 gegen den SV Henstedt-Ulzburg vor 105 Zuschauern in der heimischen Hänsch-Arena dennoch enttäuscht.

Während die Meppener Mannschaft eine Woche zuvor nach der 0:2-Niederlage in Cloppenburg noch ein Lob für einen couragierten Auftritt einheimste, lief am Sonntag den Gast aus Schleswig-Holstein zu wenig zusammen. „Wir hatten uns so viel vorgenommen“, stellte der Coach fest. Doch den Gastgeberinnen fehlten einfach die spielerischen Mittel.

Zufrieden zeigte sich dagegen Gästetrainer Tobias Homp. „Wir hatten auf einen Punkt gehofft.“ Den nahm sein Team mit. Zudem erreichte er das Ziel, den SV Meppen nicht ins Spiel kommen zu lassen.

Schon in der ersten Halbzeit hatten die Gastgeberinnen erhebliche Mühe. In der eigenen Hälfte kamen etliche Anspiele nicht an, in der Offensive lief noch weniger. Es kam fast kein Ball in der Spitze an. Erst ab der 25. Minute fanden sich die Emsländerinnen etwas besser zurecht – ohne allerdings torgefährlich zu werden. Den einzigen Schuss auf das Gästetor im ersten Durchgang gab Franziska Gieseke in der 35. Minute ab. Mehr Meppener Offensive war nicht. Zuvor hatte sich SVM-Keeperin Jessica Bos sich nach einem Zusammenprall im Gesicht verletzt. Nach dreiminütiger Pause konnte sie weitermachen.

Nach einem Doppelwechsel (Velislava Dimitrova und Finja Sasse für Amelie Kröger und Katharina Prinz) lief es im zweiten Durchgang etwas besser. Giesekes Schuss (46.) sorgte sofort für Gefahr. Später prüfte sie die Gästekeeperin mit einem Freistoß.

Weitaus gefährlicher war die Sturmreihe des Gegners. Vera Homp und die schnelle Alina Witt waren stete Unruheherde und brachten Meppen mehrfach in akute Bedrängnis.

Jetzt bleibt dem SVM eine dreiwöchige Pause, um Kraft zu tanken und die spielerische Linie zu finden. Dann geht es zu Union Berlin.

 
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