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Sonntag 16.04.17 18:03 Uhr|Autor: awh508
Borsch mit Meilenstein im Aufstiegsrennen im Ohratal
Der SV Borsch siegt im Topspiel beim FSV 06 Ohratal und macht deutlich, dass der Aufstieg nur über die Rhöner geht.
Dabei schafften es die Gastgeber nicht eine 45-minütige Überzahl in Tore bzw. Tormöglichkeiten umzumünzen. Die Herzberger verteidigten mit Herzblut und Engagement und siegten letztendlich verdient. 

FSV 06 Ohratal - SG SV Borsch 1925 1:2

Dabei entwickelte sich vor 120 Zuschauern ein Spitzenspiel, in dem beide Teams das Thüringenliga-Potential erahnen ließen. Die Gäste hatten mit Trainerfuchs Herzberg einen taktischen Kniff parat und spielten in der Verteidigung ein 4-4-2, was sich bei Ballbesitz in ein 3-5-2 ummünzte. Das Konzept ging bereits früh auf, als ein Pass in die Schnittstelle der Innenverteidigung nicht geklärt werden konnte, Benedikt Schmelz an die Kugel kam und zum 1:0 traf (14.). Allerdings wehrte die Freude im Gästelager nur wenige Augenblick. Philipp Kiebert fasste sich wenig später auf der Gegenseite ein Herz, zog von links kommend an zwei Spieler vorbei in die Mitte und traf von außerhalb des Strafraums ins lange Eck zum Ausgleich (15.). Dennoch wurde im weiteren Spielverlauf sichtbar, dass die Gastgeber mit den meist lang geschlagenen Bällen die Borscher nicht vor große Probleme stellen sollten. Auf der Gegenseite zeigte Innenverteidiger Becker bei einer Ecke seine Kopfballstärke und traf nach einer halben Stunde zu erneuten Führung des Tabellenführers (30.). Dieser musste allerdings mit dem Pausenpfiff einen Rückschlag hinnehmen, als Mattheus Schmelz wegen taktischen Fouls die Ampelkarte sah (45.+1). 

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Doch die Hausherren wussten auch nach Wiederbeginn die numerische Überlegenheit nicht umzumünzen. Weiterhin waren es meist lange Bälle, die wiederum Kirchner & Becker in der Borscher Innenverteidigung nicht vor große Probleme stellten. Mit Kampfkrampft und Geschick mit taktischen Foulspielen kam kein Spielfluss beim FSV 06 Ohratal auf. So erspielte sich die Storch-Elf trotz Überzahl keine hundertprozentige Chance nach der Pause. Die besseren Möglichkeiten auf weitere Treffer hatten die Gäste, die allerdings die drei, vier vielversprechenden Konter nicht gewinnbringend zu Ende spielten. Am Ende aber reichte es dennoch zum Auswärtssieg, womit die Rhöner nach der Niederlage von Sonneberg am Samstag einen großen Schritt zurück Richtung Thüringenliga gehen. 


Andreas Herzberg (Trainer SV Borsch): „Man hat deutlich gesehen, dass Ohratal eine Mannschaft mit technisch gut ausgebildeten Fußballern hat. Allerdings fehlte mir beim Gegner das Konzept. Die vielen langen Bälle konnte unsere Innenverteidigung immer leicht abfangen. Wir wussten, dass wir nicht unbedingt gewinnen müssen. Dennoch wollten wir nicht die Offensive komplett herschenken. Deshalb haben wir bei Ballbesitz des Gegners im 4-4-2 verteidigt und im Angriffsaufbau in ein 3-5-2 gewechselt. Dieses Konzept ging gut auf. Nach der Pause haben wir auch in Unterzahl keine klaren Chancen zugelassen. Die Jungs haben sich voll reingehauen. Wir haben nachgewiesen, dass die Aufstiegssituation nur über uns geklärt werden wird. Soviel Selbstvertrauen besitzen wir.“

Michael Storch (FSV 06 Ohratal): „Wir waren heute im Aufbauspiel nicht gut. Obwohl anders besprochen, haben wir zu viel mit langen Bällen agiert. Das hat Borsch in die Karten gespielt. Sie haben nach der Pause nur noch gekontert, was in Unterzahl natürlich legitim ist. Zudem kamen viele Unterbrechungen dazu.“

Schiedsrichter: Leroy Schott (SG Falken) - Zuschauer: 120
Tore: 0:1 Benedikt Schmelz (14.), 1:1 Philipp Kiebert (15.), 1:2 Tobias Becker (30.)
Platzverweise: Gelb-Rot gegen Matthaeus Schmelz (46./SG SV Borsch 1925)
 
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