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Samstag 15.07.17 12:00 Uhr|Autor: csv1.106
Dass Vilzings Übungsleiter Uli Karmann die richtigen Kommandos gibt am Sonntag gegen die Löwen „zwei“, davon ist nicht nur unser Karikaturist Jeannot Reek überzeugt, sondern der ganze Hut(h)garten. So weit wär‘s eigentlich gar nicht bis zur Regionalliga ...

Start-Sieg gegen Löwen II im Fokus

DJK Vilzing gilt als Aufstiegsmitfavorit zum Saisonauftakt als klarer Favorit gegen die Junglöwen, die sich erst finden müssen.

Am Sonntag, 16 Uhr, startet die DJK in ihre vierte Bayernliga-Saison gleich mit einem Heimspiel-Knüller gegen die U21 des TSV München 1860. Vom Regionalliga-Zwangsabsteiger werden bestimmt einige Zuschauer mehr angelockt als von normalen Bayernliga-Heimpartien. Die Jung-Löwen machen dabei ihrem Namen alle Ehre mit einer sehr jungen Mannschaft, die am Huthgarten aber wohl die eine oder andere Unterstützung aus dem Kader der ersten Mannschaft erhalten wird. Weil die hat am Donnerstag schon mit dem 4:1 zum Start in Memmingen ihre Pflicht erfüllt.



„Für uns ist das natürlich ein Highlight. Vor ein paar Jahren wäre es undenkbar gewesen, dass wir jemals in einem Punktspiel gegen eine Mannschaft von 1860 München antreten“, freut sich Abteilungsleiter Karl Wanninger. Die Vorbereitung der Gelb-Schwarzen verlief durchwachsen. Die Integration der vielen Neuzugänge ist nach rund vier Wochen verständlicherweise noch nicht abgeschlossen, in den Testspielen wechselten Licht und Schatten. „Wir befinden uns noch in der Findungsphase. Dennoch sind wir gefordert, einen guten Start hinzulegen, um uns in der sehr ausgeglichenen Bayernliga gleich gut zu positionieren“, fordert Coach Uli Karmann.

In der Bundesliga aufgebildet

Der Partie gegen den Löwen-Nachwuchs blickt Karmann mit etwas gemischten Gefühlen entgegen: „Die Jung-Löwen sind eine Wundertüte, zumal man bei zweiten Mannschaften nie weiß, wieviele Spieler von oben dabei sein werden. Wenn die Sechziger ihre Reserve wirklich mit so einer blutjungen Mannschaft wie angekündigt besetzen, fehlt diesen Spielern natürlich die Erfahrung. Aber man darf nicht vergessen, dass bei 1860 kein Spieler dabei ist, der nicht in der Jugend-Bundesliga ausgebildet wurde“, so Vilzings Übungsleiter.

Trotzdem nimmt Aufstiegsmitfavorit Vilzing einen Heimsieg ins Visier: „Wir haben ein Heimspiel und möchten natürlich mit einem Sieg starten. Wichtig wird, dass wir gut umschalten, aggressiv in die Zweikämpfe gehen und den Gegner immer wieder unter Druck setzen.“ Routinier David Romminger hat seine Muskelverletzung immer noch nicht auskuriert, fällt zum Auftakt aus. „Ein schwerwiegender Ausfall, weil er hervorragend drauf war, immer noch einer unserer absoluten Leader ist“, klagt Karmann. Neben den beiden Langzeitausfällen Christoph Weidner und Sebastian Wagner muss auch Youngster Niklas Karl ersetzt werden. Ansonsten sind alle Mann an Bord. Die U21 des TSV 1860 hat angekündigt, mit einer sehr jungen Mannschaft an den Start zu gehen. Logisch, denn die Besten des Regionalliga-Vizemeisterteams der Vorsaison sind in den Kader der „Ersten“ gewechselt, die A-Jugend musste aus der Bundesliga absteigen. Das 2:2 im einzigen Test beim aufgerüsteten Bayernligisten DJK Ammerthal ist beachtlich für die jungen Löwen, die sich aber erst an die Bayernliga-Spielweise gewöhnen müssen.

Routinier Romminger fehlt wieder

„Wie unser Kader in Vilzing aussehen wird, kann ich noch nicht sagen. Wir müssen abwarten, wer von der ersten Mannschaft dazukommen wird. Sicher wird der eine oder andere Spieler aus der U19 dabei sein. Es wird aber auch vorkommen, dass wir keinerlei Verstärkung von oben und unten bekommen werden. Im Testspiel gegen Ammerthal stand eine Mannschaft mit einem Schnitt von knapp unter 18 Jahren auf dem Feld. In Vilzing haben wir unsere erste Standortbestimmung mit dem neu zusammengestellten Team“, kündigt Wolfgang Schellenberg, NLZ-Leiter des TSV 1860 an, der sich zusammen mit Profi-Co-Trainer Oliver Beer um Besetzung und Coaching der U21 kümmert. Verletzt fehlen Kapitän Alexander Spitzer, Randy Monti und Marcel Spitzer.

 
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