2025-08-28T05:22:00.927Z

Allgemeines
"Das 1-1 geht am Ende in Ordnung. Wir haben trotz Dauerregen und schwieriger Platzverhältnisse guten Fußball gezeigt. In Führung gehen wir dann in einer Phase in der Saaldorf über Standards mehrmals sehr gefährlich war.  Der Ausgleich fällt direkt nach der längeren Spielunterbrechung durch einen Standard, in einem für uns ungünstigen Zeitpunkt. Wichtig war, dass wir den Rückschlag gut verkraftet haben und die letzten 20 Minuten nochmal klar am Drücker waren", sagte Waldperlachs Trainer Tobias Wittmann.
"Das 1-1 geht am Ende in Ordnung. Wir haben trotz Dauerregen und schwieriger Platzverhältnisse guten Fußball gezeigt. In Führung gehen wir dann in einer Phase in der Saaldorf über Standards mehrmals sehr gefährlich war. Der Ausgleich fällt direkt nach der längeren Spielunterbrechung durch einen Standard, in einem für uns ungünstigen Zeitpunkt. Wichtig war, dass wir den Rückschlag gut verkraftet haben und die letzten 20 Minuten nochmal klar am Drücker waren", sagte Waldperlachs Trainer Tobias Wittmann. – Foto: Manfred Neueder

🗣: Woidler überzeugen trotz Dauerregen – Akkurt bejubelt ersten Sieg

Reaktionen zum 2. Spieltag der Bezirksliga Ost

Zorneding hat gegen Holzkirchen Probleme, blickt aber direkt nach vorne. Miesbach startet stark gegen Aschheim, muss sich am Ende aber mit einer klaren Niederlage abfinden. Robert Berg sieht den FC Töging nach dem 4:1-Erfolg gegen Rosenheim auf einem guten Weg. Trotz der Pleite zieht auch SB-Coach Patrick Zimpfer etwas Gutes aus dem Spiel. Die Moral nach dem Rückstand macht Hoffnung. Ebersberg drängt Dorfen an den Rand einer Niederlage, dem TSV fehlt aber in den entscheidenden Situationen die Kaltschnäuzigkeit. In der zweiten Halbzeit zeigt Dorfen dagegen ein anderes Gesicht. Die Reaktionen zum 2. Spieltag der Bezirksliga Ost.

Thomas Deißenböck, Spielertrainer des SV Aschau am Inn: »Das war ein überragendes Spiel von uns und die perfekte Antwort auf die Klatsche in Dorfen. Wir waren sehr dominant und hatten die volle Kontrolle über die gesamten 90 Minuten. Wenn wir noch drei oder vier Tore schießen, kann sich der Gegner vermutlich auch nicht beschweren. Am Ende des Tages ist das aber egal, Hauptsache wir haben die drei Punkte geholt. Für uns war wichtig zu sehen, dass wir in der Liga bestehen können, nachdem wir in Dorfen weitestgehend chancenlos waren. Hochverdienter Sieg und Respekt an alle Spieler für ein tolles Spiel!«

»Das war ein überragendes Spiel von uns und die perfekte Antwort auf die Klatsche in Dorfen", kommentierte Aschaus Trainer den Einsatz seiner Mannschaft.
»Das war ein überragendes Spiel von uns und die perfekte Antwort auf die Klatsche in Dorfen", kommentierte Aschaus Trainer den Einsatz seiner Mannschaft. – Foto: mb.presse / Butzhammer

Zorneding fehlt die Cleverness gegen Holzkirchen: »Das war einfach ein gebrauchter Tag«

Florian Heppert, Trainer des TSV Zorneding: »3:0 verloren, und das vollkommen zurecht. Es war kein gutes Spiel von uns. Das, was wir letzte Woche gegen Rosenheim clever gemacht haben, hat Holzkirchen heute gegen uns cleverer gelöst. Sie waren einfach immer einen Schritt schneller und ein bisschen besser im Zweikampf. Wir haben uns insgesamt sehr schwergetan – das war einfach ein gebrauchter Tag. Aber so ist es nun mal: Mund abwischen, nächste Woche wieder Gas geben und die nächsten Punkte jagen.«

Orhan Akkurt, Trainer des TuS Holzkirchen: »Wir haben ein super Spiel abgeliefert und die Themen von letzter Woche super aufgearbeitet und umgesetzt. Den Sieg haben wir uns verdient und auch erarbeitet. Über das komplette Spiel waren wir offensiv sehr gefährlich und defensiv stabil und freuen uns über die ersten drei Punkte.«

Töging »wächst immer mehr zusammen« – SB Rosenheim zeigt gute Moral

Robert Berg, Trainer des FC Töging: »Wir haben den Zuschauern ein sehr gutes Spiel geboten, als Mannschaft gut gearbeitet und super herausgespielte Tore erzielt. Der Sieg geht auch in dieser Höhe voll in Ordnung. Das hat heute schon richtig nach Fussball ausgesehen und die Mannschaft wächst immer mehr zusammen. Wir sind auf dem richtigen Weg, aber auch personell absolut am Limit. Wir freuen uns aber schon auf die schwierigen nächsten Wochen. Ab sofort liegt der Fokus erstmal voll auf Holzkirchen.«

Patrick Zimpfer, Trainer des SB Rosenheim: »Wir sind in den ersten 15 Minuten sehr gut ins Spiel gekommen und hatten auch die ersten beiden Torchancen – einmal laufen wir halb links auf den Torwart zu und hätten mit etwas Glück den Ball auch reinmachen können, die zweite Möglichkeit, als wir einen Ball quer reinbringen. Mit zunehmender Spieldauer in der ersten Halbzeit haben wir dann aber Druck von Töging bekommen. Auch wenn sie nicht überragend gespielt haben, merkt man doch, dass sie eine unfassbare Qualität in ihren Reihen haben. Wir sind ehrlich gesagt nur schwer mit den langen Bällen auf Karlo Jolic klargekommen und hatten da wenig Zugriff, was dazu geführt hat, dass wir innerhalb von 15 Minuten drei Gegentore kassiert haben – auch durch individuelle Fehler von uns. In der zweiten Halbzeit hat meine Mannschaft dann eine tolle Reaktion gezeigt. Nach ein paar Umstellungen sind wir besser ins Spiel gekommen, haben aber noch ein weiteres Gegentor nach einem Standard kassiert, den wir schlecht verteidigt haben. Danach hatten wir aber mehr vom Spiel, Töging hat sich weit zurückgezogen, und wir haben verdient noch ein Tor gemacht. Auch wenn das am Ende nur ein Tropfen auf den heißen Stein ist, war die zweite Halbzeit für die Moral sehr wichtig. Uns ist bewusst, dass Töging mit den aktuellen Verstärkungen nicht unsere Kragenweite ist – das war für uns ein Bonusspiel. Jetzt stehen zwei Heimspiele gegen Miesbach und Waldperlach an, in denen wir unbedingt punkten wollen. Letztlich schauen wir nach vorne.«

TSV Ebersberg verzweifelt an Dorfener Keeper: »Hält einige Chancen überragend«

Michael Hieber, Trainer des TSV Ebersberg: »Gegen einen erwartbar starken Gegner haben wir uns erneut gut verkauft, aber am Ende vermutlich verdient verloren, weil wir aus unseren Möglichkeiten weniger gemacht haben als Dorfen aus ihren. In der ersten Halbzeit kommen wir gut ins Spiel und könnten mit ein bisschen mehr Effizienz noch komfortabler führen. In der zweiten Halbzeit war Dorfen besser und hätte ausgleichen können. In deren größter Druckphase hatten wir erneut sehr gute Chancen auf 2:0 zu erhöhen und das Spiel auf unsere Seite zu ziehen. Der Dorfener Torwart hält einige unserer Chancen aber überragend und sie bestrafen unsere Fehler konsequent. Damit gewinnen sie am Ende auch verdient.

Für uns heißt das also erneut, die richtigen Lehren daraus zu ziehen und nächste Woche den nächsten Aufstiegsfavoriten herauszufordern. Dann hoffentlich auch mit einem besseren Ergebnis.«

Dorfen zeigt zwei Gesichter gegen Ebersberg – Andreas Hartl »sehr froh«

Andreas Hartl, Trainer des TSV Dorfen: »Ich muss sagen, dass der TSV Ebersberg in der ersten Halbzeit absolut überlegen war und verdient mit einer Führung in die Pause gegangen ist. In der zweiten Halbzeit haben wir dann ein anderes Gesicht gezeigt und eine deutliche Feldüberlegenheit gehabt. Nichtsdestotrotz: Wenn Ebersberg das 2:0 macht, wird es ganz, ganz schwierig für uns – zum Glück ist das nicht passiert. Unsere Überlegenheit hat sich dann in Torchancen widergespiegelt, von denen wir zwei nutzen konnten. Ich bin sehr froh, dass wir diese schwierige Aufgabe auswärts in Ebersberg in der zweiten Halbzeit so gut gelöst haben.«

Peterskirchen mit »extrem bitterer« Niederlage: TSV jetzt unter Zugzwang

Daniel Winklmaier, Trainer des TSV Peterskirchen: »Extrem bitter für uns, mit dem Tor kurz vor Schluss – das war ein echter Sonntagsschuss und in der Entstehung sehr unglücklich, weil mehrere Spieler ausgerutscht sind und wir die Situation mehrfach hätten klären können. Dann schlägt der Ball auch noch so ein, dass er einfach unhaltbar ist. Wahnsinn eigentlich. Insgesamt haben wir kein gutes Spiel gemacht und müssen uns da an die eigene Nase fassen. Besonders enttäuschend war die zweite Halbzeit, nachdem wir zur Pause eigentlich gut im Spiel und nach dem Ausgleich eher am Drücker waren. Das ist alles sehr bitter für uns, da müssen wir jetzt erstmal dran knabbern. Wir mussten zwar auf viele Spieler verzichten, aber auch die, die gespielt haben, wären in der Lage gewesen, mindestens einen Punkt, wenn nicht sogar mehr, aus Bruckmühl mitzunehmen. Wegen der Umstände ist es eine sehr schmerzhafte Niederlage, die uns mit zwei Niederlagen zum Start jetzt ein wenig unter Druck setzt. Jetzt sind wir natürlich gezwungen, in den beiden anstehenden Heimspielen zu punkten.«

Waldperlach trotzt Dauerregen und RĂĽckschlag gegen Saaldorf

Tobias Wittmann, Trainer des SV Waldperlach: »Das 1:1 geht am Ende in Ordnung. Wir haben trotz Dauerregen und schwieriger Platzverhältnisse guten Fußball gezeigt. In Führung gehen wir dann in einer Phase in der Saaldorf über Standards mehrmals sehr gefährlich war.
Der Ausgleich fällt direkt nach der längeren Spielunterbrechung durch einen Standard, in einem für uns ungünstigen Zeitpunkt. Wichtig war, dass wir den Rückschlag gut verkraftet haben und die letzten 20 Minuten nochmal klar am Drücker waren.«

Nach 1:4 gegen Aschheim: Grünwald macht in Miesbach »den Jungs keinen Vorwurf«

Hans-Werner Grünwald, Trainer des SV Miesbach: »Heute haben wir zwar mit 1:4 gegen Aschheim eine Packung bekommen, aber ich kann den Jungs eigentlich keinen großen Vorwurf machen. Wir sind top ins Spiel gestartet, sind nach fünf Minuten durch Josef Sontheim in Führung gegangen und waren sogar nah dran, das 2:0 nachzulegen. Dann fällt nach einem guten Spielzug von Aschheim der Ausgleich – Flanke von der Seite, Kopfball, Tor. Im Anschluss hatten wir in der ersten Halbzeit noch eine riesige Chance, aber der Pfostenschuss wird von der Linie geklärt. Von daher waren wir in der ersten Hälfte wirklich auf Augenhöhe, umso bitterer war es, dass wir kurz vor der Pause noch das 1:2 kassieren. In der zweiten Halbzeit wollten wir nochmal alles geben, sind aber klassisch kalt erwischt worden. Da hat sich die Klasse der Aschheimer Spieler einfach durchgesetzt. Innerhalb von acht Minuten bekommen wir das 1:3 und 1:4, damit war das Spiel eigentlich gelaufen. Wir haben trotzdem bis zum Schluss alles reingeworfen, hatten noch eine halbe Chance, vielleicht hätte es auch einen Elfmeter geben können, aber unterm Strich ist der Sieg für Aschheim absolut verdient – vor allem wegen ihrer Qualität in der Offensive und ihrer konsequenten Chancenverwertung. Mund abputzen, weitermachen und hoffentlich nächste Woche besser machen. Glückwunsch an Aschheim.«

Aufrufe: 04.8.2025, 14:59 Uhr
Boris ManzAutor