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Allgemeines

Zwischen Umbruch, Anspruch und Aufbruchsstimmung

Teamcheck Winter 2025/26: TSG Sandershausen

von Jan Gundlach · 26.12.2025, 12:30 Uhr · 0 Leser
– Foto: Jan Siebo

Die TSG Sandershausen gönnt sich nach einem intensiven Fußballjahr eine lange Pause. Rund sieben bis acht Wochen ruhen Trainingsplatz und Kabine – eine Erholung, die sich die Mannschaft nach der Abstiegsrelegation, kurzer Sommerpause und gelungenem Neustart redlich verdient hat. Die Weihnachtsfeier sowie gemeinsame Bundesliga-Abende im Vereinsheim sorgten für den nötigen Teamspirit, bevor im neuen Jahr der Fokus wieder angezogen wird.

Nach Abstieg und Trainerwechsel war nicht selbstverständlich, dass der Übergang so reibungslos gelingt. Doch Sandershausen hat sich schnell in der Gruppenliga zurechtgefunden und den Anspruch eines Topteams angenommen. Die Anpassung an das neue Umfeld, das Rollenverständnis als Gejagter und die taktische Umstellung unter dem neuen Trainerteam zählen zu den größten Erfolgen der Hinrunde. Pressingstrukturen und Restverteidigung wurden justiert, Spielerausfälle erschwerten phasenweise die Trainingsarbeit – dennoch steht unter dem Strich eine positive Halbserie.

Richtung Verbandsliga – oder bleibt es ein Fernduell?

Personell bleibt der Kader weitgehend stabil, lediglich Lasse Kunze verlässt den Verein Richtung SG Landwehrhagen/Benterode. Der Blick geht dennoch klar nach oben: Sandershausen will zurück in die Verbandsliga. Die Meisterschaft sieht man intern als Zweikampf zwischen TuSpo Rengershausen und der eigenen TSG. Im Tabellenkeller dürfte es enger zugehen – Teams ab Platz 12 sind aus Sandershäuser Sicht mitten im Kampf um den Klassenverbleib.

Zudem gibt es Bewegung abseits des Rasens: Mit einem neuen Onlineshop versucht der Verein, Fans und Unterstützer noch stärker mitzunehmen – ein weiterer Schritt in Richtung Professionalisierung.

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