2025-12-03T05:51:34.672Z

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RW Lintorf freut sich auf das Derby gegen Tiefenbroich.
RW Lintorf freut sich auf das Derby gegen Tiefenbroich. – Foto: Dennis Kemmerling

Zwischen Lintorf und Tiefenbroich wird es knallhart

Nach der Rückkehr in die Kreisliga A fährt der ASV Tiefenbroich am Sonntag wieder zum Derby bei Rot-Weiß Lintorf.

Wenn sich die Ratinger Erzrivalen von Rot-Weiß Lintorf und dem ASV Tiefenbroich gegenüberstehen, dann geht es immer knallhart zur Sache. Das war nie anders, und das wird sich auch nie ändern. Am Sonntag ist es in der Kreisliga-A wieder so weit, um 13 Uhr an der Jahnstraße, und diesmal steht eine sonderliche Bedeutung an. Denn beide Vereine hatten mit zwei Niederlagen einen totalen Fehlstart, und jetzt gilt es, diesen vergessen zu machen. Die gastgebenden Lintorfer müssen sogar noch auf ihren ersten Saisontreffer warten.

Dort steht seit diesem Sommer der frühere Tiefenbroicher Michael Jeuken als Co-Trainer an der Seitenlinie. Denn als die RWL-Verantwortlichen erfuhren, dass der 63-Jährige sein Breitscheid-Abenteuer beenden würde, da klopften sie umgehend bei ihm an. Zum Derby meint Jeuken: „Dass auch diese Saison schwer wird, war doch klar. Aber jetzt bei Heimrecht gegen Tiefenbroich, da sieht alles anders aus. Verlieren ist eigentlich nicht gestattet.“ Er erinnert, dass in der vergangenen Saison der Abstieg erst am letzten Spieltag verhindert wurde. Und ärgert sich darüber, dass der gelbgesperrte Torjäger Andreas Ellert nicht dabei ist. Sonst aber bietet der neue RWL-Cheftrainer Marc-Thorben Bühring seine Bestbesetzung.

Tiefenbroichs Meistertrainer Serafettin Kaja, der den Klub im vergangenen Frühjahr auf Anhieb in die A-Liga zurückführte, freut sich auf das Gastspiel beim SC RWL: „Beim 1:6-Heimdebakel letzten Sonntag gegen den FC Bosporus fehlten mir fünf Stammspieler. Jetzt sind bis auf den verletzten Leon Müller wieder alle dabei. Unsere zahlreichen A-Junioren, auf die wir nun bauen, werden immer stärker, und bald stellen wir eine Truppe, die bestens mithält. Unser klares Ziel in Lintorf ist der Auswärtsdreier.“ Eine Alternative, um den talentierten Müller zu ersetzen, hat er längst: Das ist Seyman Musa Kilic, der bisher in der A-Jugend spielte. Dessen Trainingseindrücke waren für das Trainerteam jedenfalls vorzüglich.

Aufrufe: 029.8.2025, 14:30 Uhr
RP / Werner MöllerAutor