
Während der Ball in der Bundesliga ruht, sind die Profis des VfL Wolfsburg rund um den Globus im Einsatz. 16 Spieler wurden nominiert, 14 von ihnen standen bereits auf dem Platz – mit ganz unterschiedlichen Geschichten zwischen WM-Hoffnung und geplatzten Träumen.
Für mehrere Wolfsburger geht es in den kommenden Tagen um alles. Dänemark setzte im Playoff-Halbfinale mit einem klaren Sieg ein Ausrufezeichen. Joakim Maehle absolvierte die Partie über die volle Distanz, während Christian Eriksen nach seiner Einwechslung direkt Einfluss nahm und einen Treffer vorbereitete. Jesper Lindström blieb ohne Einsatzzeit. Im entscheidenden Duell wartet nun Tschechien.
Auch Kamil Grabara darf weiter vom WM-Ticket träumen. Der Wolfsburger Schlussmann stand beim Erfolg Polens gegen Albanien durchgehend zwischen den Pfosten und trifft im Finale ausgerechnet auf seinen Teamkollegen Mattias Svanberg, der mit Schweden ebenfalls siegreich war.
Für Denis Vavro ist der Traum von der Weltmeisterschaft hingegen geplatzt. Trotz eines engagierten Auftritts über die gesamte Spielzeit unterlag die Slowakei in einer torreichen Partie dem Kosovo und verpasste damit den Einzug ins entscheidende Spiel.
Im Nachwuchsbereich setzte Frankreichs U21 ein deutliches Zeichen. Sael Kumbedi kam beim klaren Erfolg gegen Luxemburg von der Bank, Jeanuel Belocian blieb ohne Einsatz. Auch die deutsche U21 überzeugte: Dzenan Pejcinovic sammelte beim Sieg gegen Nordirland Spielminuten.
In den Testspielen präsentierten sich mehrere Wolfsburger in guter Form. Mohammed Amoura glänzte beim Kantersieg Algeriens gegen Guatemala mit einer Torvorlage, während Lovro Majer beim Erfolg Kroatiens ohne Einsatz blieb. Beim direkten Aufeinandertreffen zwischen Österreich und Ghana standen sich mit Patrick Wimmer und Jonas Adjetey gleich zwei VfL-Profis gegenüber.
Noch nicht alle Wolfsburger haben ihre Aufgaben erledigt. Adam Daghim steht mit der dänischen U21 vor einem wichtigen Qualifikationsspiel zur Europameisterschaft. Für einige seiner Teamkollegen geht es derweil in entscheidenden Playoff-Partien um die Teilnahme an der WM – mit der Chance, die Länderspielphase mit einem echten Karrierehöhepunkt zu krönen.