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Ligabericht

Zwischen Aufstiegshoffnung und Klassenerhalt

Das Stimmungsbarometer der Bezirksliga Köllertal-Warndt zur Rückrunde

von Sabrina Heylmann · 20.02.2026, 19:00 Uhr · 0 Leser
Trainer Frederic Ferdinand SV Röchling Völklingen
Trainer Frederic Ferdinand SV Röchling Völklingen – Foto: SV Röchling Völkling

Während die Winterpause in den saarländischen Amateurklassen langsam zu Ende geht, arbeiten die Vereine der Südsaar-Region unter Hochdruck an ihrer Form für die entscheidende Saisonphase. Die sportliche Ausgangslage könnte dabei kaum unterschiedlicher sein: Während Vereine wie der SV Röchling Völklingen und die SG Fenne/Fürstenhausen den Blick fest nach oben in Richtung Tabellenspitze richten, kämpfen Teams wie der FV 08 Püttlingen oder die Reserve des 1. FC Riegelsberg mit aller Macht gegen den Abstieg.

Doch nicht nur die Tabelle beschäftigt die Klubs. Von Trainerabschieden in Walpershofen und Köllerbach, über organisatorische Platzprobleme beim SC Ay Yildiz Völklingen, bis hin zu personellen Neuanfängen bei der SV Ritterstraße – die Verantwortlichen stehen vor ereignisreichen Wochen. Wir haben bei den Trainern und sportlichen Leitern nachgefragt: Wie lief die Vorbereitung, welche Transfers wurden getätigt und mit welchen Ambitionen starten die Teams in das Fußballjahr 2026?

Aktueller Lagebericht beim SV Walpershofen

Bezüglich der aktuellen Situation beim SV Walpershofen gibt es derzeit keine tiefgreifenden Neuerungen zu vermelden. Rückblickend lässt sich die Hinrunde positiv Bilanzieren. "Mit einem gesicherten Platz im Mittelfeld und einem Vorsprung von 13 Punkten auf die Abstiegsränge sind wir im Großen und Ganzen zufrieden",so der SVW-Coach Daniel Tittelbach.

Die derzeitige Vorbereitung gestaltet sich jedoch schwierig. Aufgrund zahlreicher Verletzungen, Krankheitsfälle und einer dementsprechend geringeren Trainingsbeteiligung, verläuft die Phase aktuell eher schleppend.

Kader und Trainerteam:

  • Transfers: Es gibt zurzeit weder Zu- noch Abgänge beim SV Walpershofen zu verzeichnen.

  • Trainerpersonalie: Daniel Tittelbach wird in der kommenden Saison nicht mehr als Trainer zur Verfügung stehen, da er diese Aufgabe zeitlich nicht mehr wahrnehmen kann, ein Nachfolger stand bis jetzt noch nicht fest.

Zwischenbilanz und personelle Neuausrichtung: SV Ritterstraße

Nachdem vor der Saison das Ziel ausgegeben wurde, an die Erfolge der Vorsaison anzuknüpfen und im oberen Tabellenbereich mitzuspielen, verlief die bisherige Hinrunde eher holprig und durchwachsen.

Es kam zu Veränderungen im Trainerteam und Vorstand: Im Zuge der Übernahme einer Position im Vorstand ist Sebastian Kiefer als Trainer der ersten Mannschaft zurückgetreten. Infolgedessen startet der Verein mit dem neuen Spielertrainer-Duo, bestehend aus Jonathan Hanuja und Nicolas Waltner, in die anstehende Rückrunde.

Kaderplanung und Ausblick:

  • Wintertransferperiode: Personell gibt es keine Veränderungen zu vermelden. Der Kader ist vollständig zusammen geblieben; es wurden keine Wintertransfers getätigt.

  • Sportliche Ziele: Für das neue Jahr ist das Ziel klar definiert: Die Mannschaft möchte zu alter Stärke zurückfinden und sich tabellarisch wieder in das obere Drittel bewegen.

  • Zukunftsplanung: Der aktuelle Kader wird auch für die kommende Saison größtenteils zusammenbleiben. Geplant sind punktuelle Verstärkungen durch Spieler, die sowohl charakterlich zum Verein passen als auch die sportliche Qualität der Mannschaft steigern, um eine stetige Weiterentwicklung zu gewährleisten.

Saisonbilanz und Ausblick: SC Röchling Völklingen

Nach einem schwierigen Saisonstart, mit lediglich einem Punkt aus den ersten drei Partien, konnte sich die Mannschaft des SV Röchling Völklingen unter Trainer Freddy Ferdinand zunehmend stabilisieren. Dank einer beeindruckenden Serie ohne Niederlage in den Monaten September, Oktober und November gelang der tabellarische Anschluss an die Spitzengruppe. Aktuell belegt das Team mit 41 Punkten den zweiten Tabellenplatz.

Aktuelle Situation und Vorbereitung: Die Vorbereitung auf die verbleibende Rückrunde verlief bislang jedoch suboptimal. Aufgrund von Verletzungspech gilt es nun, den Ausfall einiger Leistungsträger mannschaftlich geschlossen zu kompensieren.

Ziele für die Restsaison: Trotz der personellen Rückschläge geht das Team zuversichtlich in die letzten 12 Saisonspiele. Das erklärte Ziel ist es, die Erfolgsserie fortzusetzen, um bis zum Saisonende im Rennen um die ersten zwei Tabellenplätze vertreten zu sein.

Herausforderungen in der Vorbereitung SC Ay Yildiz

Die bisherige Hinrunde ist aus sportlicher Sicht zwar nicht als verfehlt zu betrachten, sie entspricht jedoch nicht vollständig den Vorstellungen des Vereins. Ein wesentlicher Grund hierfür liegt in den anhaltenden Problemen rund um die Spiel- und Trainingsstätte in Wehrden.

Personelle Veränderungen: Im Hinblick auf den Kader gibt es für die Rückrunde gezielte Veränderungen zu vermelden.

Neuzugänge:

  • Fynn Schwenk (Hellas Bildstock)

  • Soner Tatli (SV Güdingen)

  • Tolga Bandirma (Rückkehr vom SV Geislautern)

  • Erkan Ermis (Rückkehr von der SV 06 Völklingen)

  • Abdul Kerim Bostan (Bisingen)

Abgänge:

  • Mahmut Karaoglan (wechselt zur SV Röchling Völklingen II)

Besonders während der Wintervorbereitung wurde Ay Yildiz wiederholt der Zutritt und die Nutzung des Sportplatzes in Wehrden verwehrt – trotz klarer Zusage seitens der Stadt. Ein anderer Verein versucht hier, laut Ay Yildiz seine eigenen Interessen auf einer städtischen Sportanlage durchzusetzen, was den Trainings- und Spielbetrieb erheblich beeinträchtigt.

Auswirkungen auf den Verein: Statt sich auf Spaß, Entwicklung und sportlichen Fortschritt zu konzentrieren, ist man bei Ay Yildiz gezwungen, sich mit organisatorischen Problemen auseinanderzusetzen. Für die Rückrunde wünscht man sich vor allem stabile und faire Bedingungen, damit man den Fokus wieder voll auf den Fußball richten kann.

Saisonbilanz und Ausrichtung: SV Geislautern

Der SV Geislautern blickt auf eine Hinrunde mit Licht und Schatten zurück. Aktuell belegt die Mannschaft mit 27 Punkten aus 18 Spielen den 5. Tabellenplatz. Co-Trainer Jannik Ehlen zieht eine differenzierte Bilanz der bisherigen Spielzeit.

Sportliche Analyse der Hinrunde: Die Hinrunde verlief insgesamt durchwachsen. Das Spektrum reichte von emotionalen Derbysiegen, in denen das Team kämpferische Stärke und Geschlossenheit bewies, bis hin zu bitteren Niederlagen. Laut Ehlen spiegeln diese Schwankungen den Lernprozess einer jungen Mannschaft wider.

„Besonders deutlich wurde in einigen Spielen, dass uns aktuell die benötigte Durchschlagskraft im Angriff fehlt. Immer wieder wurden vielversprechende Situationen gut herausgespielt, aber nicht konsequent zu Ende geführt. Genau hier liegt eine der zentralen Baustellen für die kommenden Wochen und Monate: mehr Zielstrebigkeit, Klarheit und Mut im letzten Drittel,"so Ehlen

Kader und Entwicklung: Trotz der Herausforderungen und insgesamt vier Abgängen überwiegt der positive Eindruck. Das Trainerteam sieht eine deutliche individuelle und taktische Weiterentwicklung der Spieler.

„Unterm Strich bin ich mit der bisherigen Entwicklung sehr zufrieden. Wenn das Team weiterhin so engagiert arbeitet und an sich glaubt, wird sich auch die notwendige Effektivität vor dem Tor einstellen. Die Richtung stimmt und darauf lässt sich aufbauen.“

Ziele für die Rückrunde:

  • Tabellarisch: Den Anschluss an die obere Gruppe halten.

  • Perspektivisch: Ein klares Ziel ist die Integration der A-Jugendspieler, die im kommenden halben Jahr an die erste Mannschaft herangeführt und fest etabliert werden sollen.

Kampf um den Klassenerhalt und Weichenstellung für die Zukunft: 1. FC Riegelsberg II

Beim 1. FC Riegelsberg II ist die Marschroute für die verbleibenden Spiele klar definiert. Nach 17 Partien und 14 gesammelten Punkten rangiert das Team aktuell auf dem 14. Tabellenplatz – eine Situation, die Trainer Bernd Ursprung realistisch einordnet.

Harte Fakten zur aktuellen Lage: Dass die Spielzeit eine Herausforderung darstellen würde, zeichnete sich bereits früh ab. Vor allem kurzfristige Abgänge vor der Saison erschwerten den Start massiv. Dass der Kader konkurrenzfähig blieb, ist primär erfahrenen Akteuren zu verdanken, die kurzentschlossen einsprangen.

O-Ton Bernd Ursprung zur sportlichen Bilanz:

„Ehrlich gesagt hatten wir uns etwas mehr erhofft als Platz 14. Dennoch war es enorm wichtig, dass einige erfahrene Kräfte noch einmal ausgeholfen haben, um die personellen Engpässe abzufangen. Für den Rest der Runde zählt für uns ab sofort nur noch eines: der Klassenerhalt. Den werden wir mit aller Macht angehen.“

Personalien und Perspektive: Während der Kader im Winter weitestgehend stabil blieb, gibt es mit dem erst 18-jährigen Nils Cervenka (A-Jugend) ein vielversprechendes Talent, das bereits im Training und in Testspielen erste Akzente setzen konnte.

Kontinuität auf der Trainerbank: Ein wichtiges Signal für den Verein ist die Vertragsverlängerung von Bernd Ursprung. Gemeinsam mit der neuen sportlichen Leitung, die nun auch die zweite Mannschaft enger betreut, laufen die Planungen für die kommende Spielzeit bereits auf Hochtouren. Ziel ist es, den Kader punktuell zu verstärken, um im nächsten Jahr wieder eine gewichtigere Rolle in der Liga zu spielen.

Aufstiegskampf im Visier: Die SG Fenne/Fürstenhausen rüstet sich für die Rückrunde

Mit 39 Punkten aus 18 Spielen und nur vier Zählern Rückstand auf die Tabellenspitze befindet sich die SG Fenne/Fürstenhausen in einer hervorragenden Ausgangsposition. Der sportliche Leiter Karsten Lengert gibt Einblicke in die Kaderplanung und die Zielsetzung für die kommenden Monate.

Wintertransfers: Frisches Blut für die Mission Aufstieg Der Verein war in der Winterpause aktiv und hat den Kader punktuell verändert. Den drei Abgängen stehen drei vielversprechende Neuzugänge gegenüber.

  • Zugänge:

    • Antonio Runco (SV Hanweiler)

    • Youssouf Bangoura (Ay Yildiz)

    • Mario Jose Brito Da Silva (Borussia Neunkirchen)

  • Abgänge:

    • Xhavit Kadrija (DJK Dillingen)

    • Walid Tele Habbasch (SV Hanweiler)

    • Varol Furkan (DJK Dillingen)

Sportliche Zielsetzung und Zukunft: Die Marschroute für die verbleibende Spielzeit ist klar definiert: Die SG möchte den Druck auf die Konkurrenz hochhalten.

„Unser Ziel ist es, so lange wie möglich um Platz Eins oder Zwei zu kämpfen und oben dranzubleiben“, so Karsten Lengert.

Bezüglich der Planungen für die neue Saison hält sich der Verein aktuell noch bedeckt. Da zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht feststeht, in welcher Liga der Weg hinführt, gibt es für die kommende Spielzeit noch keine finalen Neuigkeiten zu vermelden.

Missionsziel Klassenerhalt: Die DJK Püttlingen blickt auf eine erfolgreiche Hinrunde

Als Aufsteiger in die Saison gestartet, zieht Trainer Mirko Michels eine durchweg positive Bilanz. Mit 22 Punkten nach 18 Spielen hat die DJK Püttlingen eine solide Basis für den weiteren Saisonverlauf geschaffen.

Zufriedenheit beim Aufsteiger: Das ursprüngliche Ziel, der Klassenerhalt, wurde in der ersten Saisonhälfte konsequent verfolgt. Mirko Michels zeigt sich mit der Punkteausbeute mehr als einverstanden:

„Ich bin voll zufrieden mit der Hinrunde, wir haben mehr Punkte geholt als erwartet. Für die Rückrunde gilt es nun, noch den einen oder anderen Punkt zu sammeln, um nicht doch noch einmal in die untere Tabellenregion hineinzurutschen.“

Personelle Veränderungen und Weichenstellung auf der Trainerbank: Im Kader gibt es einen Abgang zu verzeichnen: Leon Wend verlässt den Verein in Richtung TuS Herrensohr II.

Auch auf der Trainerposition gibt es wichtige Neuigkeiten für die Zukunft. Mirko Michels wird sein Amt zum Ende der laufenden Saison niederlegen. Die Nachfolge ist Vereinsintern bereits geregelt:

  • Neues Trainer-Duo ab der kommenden Saison: Christian Weisenseel (aktuell Trainer der dritten Mannschaft) und Stürmer Christopher Großmann werden das Team übernehmen.

Umbruch im Jungenwald: FV 08 Püttlingen kämpft gegen den Abstieg und regelt Trainer-Nachfolge

Mit lediglich 12 Punkten blickt der FV 08 Püttlingen auf eine sportlich schwierige Hinrunde zurück. Trainer Karl Ranft zieht eine offene Bilanz und erläutert die Gründe für die aktuelle Tabellensituation sowie seine persönliche Entscheidung.

Herausforderungen der Hinrunde: Die erste Saisonhälfte war von personellen Rückschlägen geprägt. Neben dem verletzungsbedingten Ausfall des Top-Stürmers Youssef Maache musste das Team auch den Ausfall des Co-Trainers Furkan Toplugedik verkraften, der sich zudem aktuell noch von einem Handbruch erholt. An dieser Stelle wünschen ihm alle eine baldige Genesung.

„Mit der Vorrunde können wir nicht zufrieden sein, das war mehr als holprig. Zudem mussten wir kurz vor knapp noch einen wichtigen Spieler abgeben. Alles zusammen führte leider zu der mageren Punkteausbeute – da ist definitiv noch Luft nach oben“, so Ranft.

Kaderveränderungen im Winter: Während das Team keine Abgänge verzeichnet, verstärkt sich der FV 08 Püttlingen mit vier Akteuren, die beim Ziel Klassenerhalt helfen sollen:

  • Serhat Gezici (Kandil II )

  • Marco Pitz (Rastpfuhl-Rußhütte)

  • Martin Josue Gutierrez Sandi

  • Jonatan Eduardo Valverde

Trainerwechsel aus persönlichen Gründen: Karl Ranft wird sein Amt als Trainer niederlegen. Die Entscheidung resultiert aus einer Kombination aus beruflichen Veränderungen, einer anstehenden größeren Operation sowie dem Wunsch, mehr Zeit für die Familie zu haben. Robert Gauer und Marc Decker, werden Ranft an der Seitenlinie ablösen.

Solide Bilanz und Abschied im Sommer: Sportfreunde Köllerbach II

Mit 25 Punkten aus 16 Spielen blicken die Sportfreunde Köllerbach II auf eine ordentliche Hinrunde zurück. Aktuell belegt das Team von Trainer Thorsten Rau den 7. Tabellenplatz.

Sportliches Resümee und Vorbereitung: Trainer Thorsten Rau zieht ein überwiegend positives Fazit der bisherigen Spielzeit, sieht aber auch kleine verpasste Chancen.

„Generell bin ich mit dem Abschneiden in der Vorrunde sehr zufrieden. Von der Punkteausbeute her hätten es durchaus drei Zähler mehr sein können, aber unterm Strich passt das Ergebnis. Die Trainingsbeteiligung in der Hinrunde war absolut in Ordnung.“

Die aktuelle Vorbereitung auf die Rückrunde gestaltet sich hingegen schwierig. Verletzungssorgen bremsen den Rhythmus; ein Akteur musste seine Fußballschuhe aufgrund von anhaltendem Verletzungspech sogar ganz an den Nagel hängen.

Ziele und Trainer-Zukunft: Das Ziel für die verbleibenden Spiele ist klar definiert: Die Sportfreunde wollen die Saison auf einem einstelligen Tabellenplatz beenden.

Nach der Saison wird es jedoch eine Veränderung auf der Trainerbank geben. Thorsten Rau hat sich entschieden, sein Amt im Sommer niederzulegen. Er wird eine neue Herausforderung annehmen und zu den Sportfreunden 05 Saarbrücken wechseln.

Luisenthaler Weckruf: Trainer Schneider fordert mehr Zug für die Mission Klassenerhalt

Mit 21 Punkten nach 18 Spielen belegt der VfB Luisenthal aktuell den 11. Tabellenplatz. Während die tabellarische Situation eine solide Basis bietet, zeigt sich Übungsleiter Michael Schneider mit dem bisherigen Saisonverlauf und der aktuellen Einstellung nur bedingt einverstanden.

Analyse der Vorrunde und Vorbereitung: Der Trainer sieht ungenutztes Potenzial in seiner Mannschaft. Vor allem die Konstanz in den Ergebnissen und die aktuelle Trainingsarbeit bieten Grund zur Kritik.

„Mit der Vorrunde bin ich nur teilweise zufrieden, da wir viele Punkte unnötig liegen gelassen haben“, bilanziert Schneider. „Auch die aktuelle Vorbereitung läuft derzeit nicht nach meinen Vorstellungen, da die Trainingsbeteiligung nicht gut ist.“

Kaderveränderungen: Um die sportlichen Ziele zu erreichen, wurde der Kader im Winter gezielt verstärkt. Abgänge hat der Verein nicht zu verzeichnen.

  • Neuzugänge: Oliver Rademacher (Dorf im Warndt) und Markus Kettenring (DJK Püttlingen).

Ziele und persönliche Zukunft: Die Marschroute für die Rückrunde ist klar: Die Mannschaft muss sich stabilisieren, um den Ligaverbleib so schnell wie möglich zu sichern.

„Unser Ziel wird es sein, in der Rückrunde die nötigen Punkte für den Klassenerhalt zu holen“, so Schneider.

Bezüglich seiner eigenen Position über das Saisonende hinaus lässt der Übungsleiter derzeit noch alles offen: Seine persönliche Zukunft beim VfB Luisenthal ist aktuell noch ungeklärt.

20 Jahre FC Kandil: Jubiläumsjahr, Interimstrainer und die Suche nach Konstanz

Der FC Kandil Saarbrücken blickt auf eine bewegte Hinrunde zurück. Mit 26 Punkten nach 18 Spielen belegt das Team aktuell einen soliden 6. Tabellenplatz. Besonders geprägt war die erste Saisonhälfte durch einen Wechsel an der Seitenlinie: Nachdem der ursprüngliche Trainer Gesundheitsbedingt aufhören musste, übernahm Urgestein Ilhan Pektas als Interimstrainer das Zepter.

Analyse der Hinrunde: Der Start verlief vielversprechend, doch im weiteren Verlauf zeigten sich Leistungsschwankungen. Auffällig war dabei die Diskrepanz zwischen den Auftritten gegen Top-Teams und Mannschaften aus dem unteren Tabellendrittel.

„Gegen die starken Mannschaften lief es eigentlich gut, aber gegen die Teams von unten haben wir nicht so gut ausgesehen. Es liegt wohl an der Motivation und der Konzentration gegen vermeintlich schwächere Gegner“, erklärt Pektas.

Unter seiner Führung stabilisierte sich das Team zum Ende der Hinrunde jedoch wieder.

Vorbereitung und Kader: Nach einem schleppenden Start in die Wintervorbereitung zieht die Intensität nun spürbar an. Während die Trainingsbeteiligung anfangs zu wünschen übrig ließ, trainiert die Mannschaft inzwischen fast geschlossen. Personell gab es wenig Bewegung: Drei Abgängen steht ein Neuzugang gegenüber, was laut Pektas jedoch keinen großen Qualitätsverlust darstellt.

Zukunft und Vereinsjubiläum: Das Ziel bleibt trotz der ordentlichen Tabellensituation bescheiden: der Klassenerhalt. Man will weiterhin gute Leistungen zeigen und sehen, wo man am Ende landet. Für Pektas selbst ist der FC Kandil eine Herzensangelegenheit:

„Ich werde wohl so lange hier sein, wie es den Verein gibt. In den letzten 20 Jahren war ich fast in jeder Funktion tätig.“

Das Timing könnte kaum besser sein, denn im Sommer feiert der FC Kandil Saarbrücken sein 20-jähriges Vereinsjubiläum – dieses würde man am liebsten mit einer erfolgreichen Platzierung feiern.

Trainerwechsel im Warndt: Andy Brück soll das Ruder beim FC Dorf noch einmal rumreißen

Beim FC Dorf im Warndt setzt man im Kampf um den Klassenerhalt auf ein bekanntes Gesicht. Nachdem die Zusammenarbeit mit Andy Vogt im beidseitigen Einvernehmen beendet wurde – Vogt wird zur neuen Saison eine neue Herausforderung beim TuS Bisten annehmen – übernimmt nun Andy Brück das Traineramt an der Seitenlinie.

Für Brück ist es eine Rückkehr zu vertrautem Terrain: Bereits in der vergangenen Spielzeit trug er die sportliche Verantwortung beim FC Dorf im Warndt. Nun soll er in einer extrem schwierigen Lage – das Team belegt mit lediglich fünf Punkten nach 17 Spielen den 16. Tabellenplatz – noch einmal für die nötige Wende sorgen. Brück kennt das Umfeld sowie die Mannschaft bestens und wird alles daran setzen, das Ruder in der verbleibenden Rückrunde herumzureißen.

Infrastruktur erschwert die Kaderplanung

Die Aufgabe bleibt jedoch anspruchsvoll, da die Rahmenbedingungen vor Ort die personelle Verstärkung massiv erschweren. Ursprünglich war geplant, den Kader im Winter mit fünf bis sechs Neuzugängen qualitativ aufzuwerten. Dieses Vorhaben erwies sich jedoch als nahezu unmöglich, da der Verein lediglich über einen Hartplatz verfügt.

In einem sportlichen Umfeld, in dem Kunstrasenplätze längst zum Standard gehören, fehlen die schlagkräftigen Argumente, um externe Spieler für einen Wechsel im Winter zu begeistern. Andy Brück muss nun vorrangig mit dem vorhandenen Personal versuchen, die nötigen Punkte für den Klassenerhalt einzufahren.

Sportfreunde Heidstock: Marco Zengerle (sportlicher Leiter) zufrieden mit Platz 9 nach holprigem Start

Die Sportfreunde Heidstock können mit der Hinrunde der laufenden Saison insgesamt sehr zufrieden sein. Nach einem schwierigen und holprigen Start belegt die Mannschaft aktuell einen starken neunten Tabellenplatz. Gerade in der Anfangsphase der Runde hatte man es mit sehr starken Gegnern zu tun und musste entsprechend lange auf den ersten Dreier warten.

Trotz dieser Herausforderung hat sich das Team stabilisiert und sich im Laufe der Hinrunde kontinuierlich gesteigert. Im September teilte der damalige Trainer Frank Quirin mit, dass er nicht mehr zur Verfügung steht. Ab Oktober übernahm Alexander Bick das Traineramt bis zur Winterpause und führte die Mannschaft souverän durch diese Phase.

Ebenfalls im Oktober konnte man mit Stefan Schäfer einen neuen Cheftrainer für die Sportfreunde Heidstock gewinnen. Stefan wird die sportliche Entwicklung der ersten Mannschaft nun auch über den Sommer hinaus weiterführen und prägen.

Zielsetzung für die Rückrunde Für die Rückrunde ist das klare Ziel, einen einstelligen Tabellenplatz zu erreichen. Mit Schäfer als Trainer ist man überzeugt, dass man die nötige Qualität und Stabilität besitzt, um dieses Ziel erfolgreich umzusetzen.

Zugänge im Winter

  • Stefan Schäfer (DJK Püttlingen)

  • Lars Kompter (SV Göttelborn)

  • Daniel Rodenbusch (Borussia Neunkirchen)

  • Enes Elieyioglu (VfB Differten)

Abgänge im Winter

  • Serhat Bozkurt (FV Fechingen)

  • Iskender Cetin (Kandil)

Der Verein bedankt sich bei allen Spielern, Trainern und Unterstützern für ihren Einsatz in der bisherigen Saison und man freut sich auf eine erfolgreiche Rückrunde.

Saisonbericht 2025/26: Zusammenhalt als Fundament des Erfolgs der SG St. Nikolaus 1926

Die erste Hälfte der Saison 2025/26 der SG St. Nikolaus 1926 war maßgeblich von außergewöhnlichem Zusammenhalt und einem starken Teamgeist geprägt. Die Mannschaft geht jedes Spiel mit derselben professionellen Einstellung an: Wir schauen konsequent von Spiel zu Spiel, lassen uns nicht von äußeren Einflüssen treiben und geben unser Bestes, um so lange wie möglich an der Spitze der Tabelle mitzuspielen.

Besonders bemerkenswert ist in diesem Zusammenhang, dass der Verein finanziell nicht mit anderen Mannschaften mithalten kann. Es gibt keinerlei Zahlungen an Spieler, was das Durchhaltevermögen und die Einsatzbereitschaft der gesamten Mannschaft noch deutlicher hervorhebt. Trotz dieser Rahmenbedingungen gelingt es dem Team immer wieder, als geschlossene Einheit aufzutreten und kontinuierlich Präsenz für den Verein zu zeigen.

In der Winterpause gab es weder Zugänge noch Abgänge, wodurch die Mannschaft für die kommende Phase in unveränderter Form bestehen bleibt. Diese personelle Kontinuität unterstreicht die Stabilität sowie den tief verwurzelten Teamgeist innerhalb des Vereins. Die SG St. Nikolaus 1926 kann stolz auf das letzte halbe Jahr sein, in dem Zusammenhalt, Einsatzbereitschaft und Loyalität die zentralen Erfolgsfaktoren waren. Mit genau dieser Einstellung blickt die Mannschaft nun optimistisch auf die restliche Saison

Trotz mehrfacher Anfrage lag von den Sportfreunden Saarbrücken bis zum aktuellen Redaktionsschluss leider keine Informationen zur sportlichen Lage oder den Planungen für die Rückrunde vor.