
Eigentlich wären sich der TV Aiglsbach und der SC Falkenberg bereits am Sonntag-Nachmittag gegenübergestanden. Doch in der Hallertau setzten über Nacht heftige Regenfälle ein, die den Platz in der Sommerau unbespielbar machten. Bezirksspielleiter Richard Sedlmaier hat umgehend reagiert und einen neuen Termin angesetzt. Schon am Dienstag (Anstoß: 19:30 Uhr) müssen beide Mannschaften nachsitzen.
"Wir sind Profis und deshalb ist es kein Problem, äußerst kurzfristig während der Woche um 17 Uhr nach Aiglsbach aufzubrechen und irgendwann kurz vor Mitternacht nach Hause zu kommen. Ironie beiseite: Wir hoffen, dass wir verkehrstechnisch gut durchkommen und eine Stunde vor dem Spiel in Aiglsbach sind. Dann werden wir versuchen, das Spiel bestmöglich zu bestreiten. Große Erwartungen haben wir nicht, zumal wir personell etwas angezwickt sind. Unsere Punkte müssen wir ohnehin in andere Partien holen. Trotzdem werden wir alles probieren, um für eine Überraschung zu sorgen", sagt Falkenbergs Coach Christian Kagerer, der ohne Andreas Niedermeier auskommen muss. "Er hat seinen Kurzurlaub extra so gelegt, dass er zwischen zwei Spielen wegfährt. Das ist natürlich jetzt mit der neuen Konstellation sehr ärgerlich", klagt Kagerer, der zudem gegenüber der Vorwoche auch noch Ludwig Lagleder zu ersetzen hat.
"Wir hätten gerne am Sonntag gespielt, weil eine Englische Woche nie optimal ist. Unser Platz stand aber komplett unter Wasser", berichtet TVA-Coach Torsten Holm, dessen Schützlinge sich mit einem Heimdreier auf den zweiten Platz verbessern können. "Bis in den Mai hinein wird sich zwar noch viel tun, aber nach einem Drittel der Saison hat die Tabelle schon eine gewisse Aussagekraft. Wir wollen vorne dabeibleiben und den zweiten Rang übernehmen zu können, wäre eine schöne Momentaufnahme", sagt der Ex-Profi, der jedoch auf seinen Mittelfeldmotor Fabian Rasch verzichten muss. "Er hat ein Knochenödem und wird uns vermutlich noch länger fehlen. Zweifellos ein schwerwiegender Ausfall", sagt Holm, der aber ansonsten keine personellen Sorgen zu beklagen hat. Dem Gegner hat der der Aiglsbacher Chefanweiser schon persönlich unter die Lupe genommen: "Als Neuling schlägt sich Falkenberg bisher sehr respektabel. Gerade die Offensivstärke ist beeindruckend. Nicht umsonst haben drei Spieler schon jeweils fünf Treffer erzielt. Schwächen hat unser Gegner im Defensivbereich. Ein 0:0 wird es bestimmt nicht werden."
