
Bergstraße. Großer Jubel beim A-Ligisten TSV Hambach: Im elften Saisonspiel feierte der Aufsteiger den zweiten Saisonsieg. Auch der SV/BSC Mörlenbach beendete seine Negativserie.
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Die blütenweiße Heimweste des FC Starkenburgia (fünf Spiele, fünf Siege, 18:0 Tore) hat ausgerechnet durch die auf fremden Plätzen wenig erfolgreiche FSG (zuvor erst zwei Punkte) einen ersten Flecken bekommen. „Eigentlich war es ein typisches 0:0-Spiel“, beobachtete Pressesprecher Dominik Heckmann und attestierte dem Gast sogar leichte Vorteile in der ersten Halbzeit. Der Starkenburgia fiel offensiv recht wenig ein gegen gut stehende Riedroder, hätte aber durchaus einen Dreier landen können. Doch Luca Schemels Elfmetertor zehn Minuten vor dem Abpfiff (Korbi war gefoult worden) reichte nicht. Denn Torwart Yannicki Abancourt missglückte wenig später ein Abschlag, die FSG konterte, und Routinier Sinisa Pitlovic vollendete zum 1:1-Endstand.
Tore: 1:0 Schemel (80., Foulelfmeter), 1:1 Pitlovic (85.). – Schiedsrichter: Monaco (Wolfskehlen). – Zuschauer: 60. – Beste Spieler: beide mit geschlossener Leistung.
Die Gäste lagen nach 50 Minuten bereits 3:0 vorne. „Es war wie in den vergangenen Wochen. Wir spielen gut mit und erarbeiten uns auch Torgelegenheiten, der Gegner nutzt seine Chancen aber besser“, beobachtete TSV-Sprecher Robin Wolff. Wie sich die Hambacher aber im zweiten Durchgang berappelten, war beeindruckend. „In der letzten halben Stunde haben wir das wirklich gut gemacht, enorm viel Druck entwickelt und die Tore zu den richtigen Zeitpunkten gemacht .Dadurch kam der Glaube an die eigenen Stärken zurück.“ So stand am Ende ein verdienter Sieg, wie Wolff bilanzierte: „Aufgrund der Spielanteile und der Torgelegenheiten geht der auf alle Fälle in Ordnung.“
Tore: 0:1 Huseinovic (14.), 0:2 Kolleczek (29.), 0:3 Huseinovic (50.), 1:3 Timo Wolff (61.), 2:3 Jonas Schäfer (72.), 3:3 Leineweber (76.), 4:3 Srifi (80.). – Schiedsrichter: Brechenser (Oberzent). – Zuschauer: 80. – Beste Spieler: Timo Wolff, Leineweber/geschlossene Leistung.
Nach 45 Minuten sah der TVL bereits wieder der sichere Verlierer aus. „Das war in der Tat eine sehr schwache Leistung von uns, sieht man einmal von den ersten zehn Minuten ab. Wir haben uns zu viele individuelle Fehler erlaubt und waren vor allem in den Standardsituationen nicht sortiert genug“, ärgerte sich Lampertheims Trainer Tobias Kleiner. Im zweiten Durchgang zeigte seine Mannschaft dann aber ein anderes Gesicht. „Wir haben uns zurück ins Spiel gekämpft. Und auch nach dem 3:5 hatten wir Chancen, haben es dann aber verpasst, weitere Tore zu erzielen“, beobachtete Kleiner. Insgesamt ginge die Heimniederlage in Ordnung, bilanzierte der Übungsleiter, der zugleich aber auch auf die vielen Stammkräfte verwies, auf die er verzichten musste.
Tore: 0:1 Hutter (11.), 0:2 Georgi (21.), 0:3 Bozanovic (24.), 0:4 Georgi (41., Foulelfmeter), 1:4 Stubenrauch (49., Foulelfmeter), 2:4 Christmann (54.), 2:5 Bozanovic (77.), 3:5 Frank (88.). – Schiedsrichter: Pilz (Klein-Zimmern). – Zuschauer: 100. – Bes. Vork.: Rot für Torwart Fickel (VfR, 90.) wegen Handspiels außerhalb des Strafraums. – Beste Spieler: Stubenrauch/geschlossene Leistung.
„Es waren einfach zu viele Fehler auf beiden Seiten. Das war kein hochklassiges Spiel“, sagte Rodaus Trainer Ludwig Brenner. Zweimal gingen die Gastgeber in Führung, konnten diese jedoch nicht halten. Auch das 3:3 war nicht von langer Dauer, weshalb der Sportclub in der Schlussphase das Risiko erhöhte – allerdings ohne Erfolg.
Tore: 1:0 Mitsch (20.), 1:1 Frie (25.), 2:1 Maik Müller (29.), 2:2, 2:3 Robin Renzland (31., 38.), 3:3 Lerchl (44.), 3:4 Robin Renzland (83.), 3:5 Knapp (90.+3), 4:5 Mirco Müller (90.+4). – Schiedsrichter: Weber (1. FC Dilsberg). – Zuschauer: 60. – Beste Spieler: Ahmad, Maik Müller, Löw/Robin Renzland, Fries, Kähler, Goderbauer.
Zum Ende hin wurde es noch einmal unnötig spannend für die Gastgeber, doch unterm Strich stand nach über 90 Minuten ein vom Papier her standesgemäßer Sieg des FSV, der wieder Dritter ist. Trainer Marcel Reibold sah in der dritten Minute der Nachspielzeit die rote Karte wegen Reklamierens. So ganz verstand dies kein Rimbacher, wie Sprecher Roland Rettig bekundete, ebenso wie den Handelfmeter, den wenige Minuten zuvor Schiedsrichter Holger Fröhlich für den VfR Bürstadt gab. Eine Minute nach der Karte machte Robin Hechler mit seinem zweiten Tor des Tages zum 3:1 aber alles klar.
Tore: 1:0 Simon Hechler (50.), 2:0 Robin Hechler (68.), 2:1 Zocco (87., Handelfmeter), 3:1 Robin Hechler (90 + 4). – Schiedsrichter: Fröhlich (DJK SSG Darmstadt). – Zuschauer: 70. – Beste Spieler: Robin Hechler.
Einen möglichen Punktgewinn oder mehr hat sich die TG Jahn im Spiel beim in diesem Jahr stark auftretenden FV Hofheim selbst verbaut. Das ist die Meinung von Trainer Uwe Engert: „Wir kamen besser ins Spiel, gingen auch in Führung. Doch die Gegentore eins, zwei und drei hätten so nicht passieren dürfen.“ Damit meinte er nicht nur das Eigentor zum 2:1 für Hofheim, dass Spielertrainer Maximilian von Dungen, Dreh- und Angelpunkt des Spiels, verletzt auswechseln musste, ebenso Nico Klutkowsky, den zweifachen Torschützen.
Tore: 0:1 Kocabiyik (17.), 1:1 Klutkowsky (32.), 2:1 Eigentor (36.), 3:1 Klutkowsky (43.), 3:2 Tomczyk (73.). – Schiedsrichter: Däumler (SV Hahn). – Zuschauer: 95. – Beste Spieler: Klutkowsky, Vogel / Kocabiyik, Tomczyk.
Die TSV steckt im Tabellenkeller fest, denn beim ISC Fürth setzte es trotz Fürung durch Riebel (16.) die neunte Niederlage im elften Spiel. Letztlich konnte Lowen nur noch auf verkürzen (82.). Für den ISC trafen Emre Gözübüyük (33., 47) und Cakir (64.).