2026-05-15T09:36:57.455Z

Allgemeines

Zwei weitere Vereine erhalten den Status "FLVW-Ausbildungsverein"

Regionalligist und Westfalenligist gehören künftig zu den Top-Nachwuchsschmieden in Westfalen

von red · Heute, 20:20 Uhr · 0 Leser

Die Sportfreunde Siegen (Regionalliga West) und der FC Iserlohn (Westfalenliga Staffel 2) dürfen sich ab der kommenden Saison offiziell "FLVW-Ausbildungsverein" nennen. Der Fußball- und Leichtathletik-Verband Westfalen (FLVW) würdigt damit die nachhaltige und intensive Nachwuchsarbeit. Bei beiden Vereinen spielen die A-, B- und C-Junioren in der höchsten westfälischen Spielklasse unterhalb der DFB-Ebene.

Zuvor hatten bereits der SV Rödinghausen (seit 2024), der SV Lippstadt 08 (seit 2024), der Hombrucher SV (seit 2024), der VfL Theesen (seit 2025) und der 1. FC Gievenbeck (seit 2025) dieses Zertifikat erhalten. Die Vereine dürfen für mindestens vier Jahre diese Auszeichnung behalten, werden vom Verband aber regelmäßig, mindestens einmal im Jahr, kontrolliert, ob die Anforderungen auch entsprechend erfüllt werden.

Die Sportfreunde Siegen teilen in einer Pressemitteilung mit: "Die Auszeichnung bestätigt den eingeschlagenen Weg, junge Talente aus der Region sportlich und persönlich weiterzuentwickeln und ihnen optimale Bedingungen im Leistungsfußball zu bieten. In den vergangenen Jahren haben immer wieder Spieler aus dem eigenen Nachwuchs den Sprung in höhere Spielklassen oder in Nachwuchsleistungszentren geschafft. Zuletzt erhielten mit Tom Gutsch und Fynn Schneider zwei U19-Spieler die Chance im Umfeld der ersten Mannschaft. "

„Diese Zertifizierung macht uns als Verein sehr stolz. Sie ist eine Anerkennung für die intensive Arbeit, die unsere Trainer, Mitarbeiter und Verantwortlichen in den vergangenen Jahren im Jugendbereich geleistet haben“, sagt Luca D’Aloia, Vorstandsmitglied und verantwortlich für den Bereich Jugend.

„Wir wollen jungen Spielern aus der Region nicht nur eine sportliche Heimat geben, sondern sie auch langfristig auf ihrem Weg begleiten und entwickeln. Dass unsere Arbeit nun offiziell vom FLVW anerkannt wird, ist für uns ein starkes Signal und gleichzeitig ein Ansporn, diesen Weg konsequent weiterzugehen“, so D’Aloia weiter.

Iserlohns Jugendleiter Jörg Pantring hatte bereits im Zuge der Bewerbung gesagt: „Für uns würde diese Plakette eine deutliche Aufwertung der Jugendarbeit nach außen bedeuten.“

Oliver Ruhnert, Sportlicher Leiter im Jugendbereich, sagte: „Damit könnten wir unsere führende Stellung im Bereich des Jugendfußballs in Südwestfalen noch einmal stärken.“

Die Zertifizierung bringt umfangreiche Voraussetzungen mit sich. Neben sportlichen Erfolgen zählen unter anderem qualifizierte Trainerlizenzen, medizinische Betreuung, moderne Infrastruktur, ausreichend Kabinen- und Besprechungsräume und geeignete Trainingsflächen. Mit dem Hembergstadion und den weiteren Anlagen, die schon oftmals international für Trainingslager genutzt wurden, ist der FCI sehr gut aufgestellt.