
Am 6. Spieltag der Bezirksliga Ost sicherten zwei Elfmeter in den Schlussphasen jeweils einen Punkt für Ruhmannsfelden und Deggendorf.
Ruhmannsfelden begann die Partie mit hohem Tempo, ließ jedoch nach einigen Minuten etwas an Intensität nach. Dies nutzte der Gastgeber konsequent aus und ging in der 12. Minute durch Jochim nach einer präzisen Kopfballvorlage von Ebner in Führung. Gegen Ende der ersten Halbzeit fand Ruhmannsfelden wieder besser in die Begegnung und erzielte in der 35. Minute durch Klostermeier den Ausgleich. Insgesamt entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel, das für den zweiten Durchgang einiges an Spannung versprach.
Nach dem Seitenwechsel setzten die Gäste ihr angriffslustiges Spiel fort, konnten ihre guten Chancen jedoch erneut nicht verwerten. Im Gegenzug erzielte Bischofsmais das nächste Tor: Gerl zog aus rund 20 Metern direkt ab und traf in der 64. Spielminute sehenswert zum zwischenzeitlichen 2:1. Nur 13 Minuten nach dem Führungstreffer platzte der Knoten bei Ruhmannsfelden, als der heute spielstarke Achatz einen Elfmeter sicher zum 2:2 Endstand verwandelte.
Jochen Freidhofer (Trainer SpVgg Ruhmannsfelden): „Es war ein richtig heißes Derby. Wir müssen uns vorwerfen lassen, dass wir zwei, drei hundertprozentige Chancen nicht genutzt haben. Die Moral innerhalb der Mannschaft war gut, wir sind immerhin zweimal nach Rückstand zurückgekommen. Insgesamt bin ich jedoch nicht zufrieden mit der heutigen Leistung. Wir haben noch viel Arbeit vor uns.“
Die erste Halbzeit war von wenigen nennenswerten Chancen geprägt. Die Gastgeber hatten zwar ein deutliches Chancenplus, konnten dies jedoch nicht in Tore ummünzen. Abgesehen von der roten Karte für Felix Rem kurz vor der Pause verlief der Abschnitt ansonsten weitgehend ereignisarm.
Anders als im ersten Durchgang bot der zweite Abschnitt gleich zu Beginn ein echtes Highlight: Bereits fünf Minuten nach Wiederanpfiff traf Schwarz zum 1:0 für die Gäste. In der 80. Minute verwandelte Matthias Mittig einen Elfmeter für Deggendorf und stellte damit den Ausgleich her, der zugleich den Endstand von 1:1 markierte.
Thomas Anetzberger (Sportlicher Leiter TSV-DJK Oberdiendorf): „Die ersten 20 Minuten waren relativ ausgeglichen. Danach übernahm der Gegner zunehmend das Kommando. Da dürften wir uns nicht beschweren, wenn wir in Rückstand geraten wären. Kurz vor der Halbzeit kam die rote Karte, die uns natürlich geholfen hat, wieder ins Spiel zurückzukommen. In der zweiten Halbzeit hatten wir die Partie gegen zehn Spieler unter Kontrolle und gingen mit 1:0 in Führung. Am Ende kassierten wir leider einen unglücklichen Elfmeter, der eigentlich nicht passieren darf. Alles in allem war es ein gerechtes Unentschieden.“
