Mit vier Nachholpartien erwacht die Bezirksliga Süd aus dem Winterschlaf. Bevor es nächste Woche so richtig in die Vollen geht, starten an diesem Wochenende acht Teams vorzeitig in die Frühjahrsrunde. „Oben“ wie „unten“ werden sogleich wichtige Punkte vergeben.
Der TSV Kareth-Lappersdorf gastiert am Sonntag beim VfB Bach und würde mit einem Auswärtsdreier auf den zweiten Platz vorrücken. Will sich der Rangvierte TV Parsberg um Neu-Trainer Andreas Pollakowski seine Restchance wahren, sollte gegen Schwarzenfeld ein Heimsieg her. Außerdem warten zwei direkte Duelle im Abstiegskampf. Bereits am Samstag hat der FSV Prüfening den Tabellennachbarn SV Breitenbrunn zu Gast. Tags darauf erwartet der FC Thalmassing den BSC Regensburg. „On top“ feiern zwei Trainer ihren Pflichtspiel-Einstand beim neuen Verein...
Hinspiel: 0:1. Kellergipfel, Sechs-Punkte-Spiel, Überlebenskampf. Ganz gleich wie man es bezeichnen mag, Tatsache ist: Beim Aufeinandertreffen des FSV Prüfening (15., 16) mit dem SV Breitenbrunn (14., 17) geht es um immens wichtige Punkte gegen den Abstieg. Einen „Stotterstart“ nach der Wintervorbereitung kann sich keiner erlauben. Für die Regensburger wäre ein Unentschieden eigentlich schon zu wenig, zumal dann der direkte Vergleich mit dem direkten Konkurrenten verloren wäre. Auf Seiten der Gäste feiert derweil Trainer
Michael Ferstl sein Punktspiel-Debüt an der Breitenbrunner Seitenlinie. Gemeinsam mit Spielercoach Markus Waffler will Ferstl, ein langjähriger Spieler des SVB, die Mannschaft zum erneuten Bezirksliga-Erhalt führen. Klar ist jedoch auch: Eine Auswärtsniederlage am Samstag würde einen herben Rückschlag bei dieser Mission bedeuten.
Sonntag
So., 08.03.2026, 14:00 Uhr
Hinspiel: 2:3. Gute Erinnerungen hat der BSC (11., 22) an den FC Thalmassing (13., 17). Denn im Hinspiel am zweiten Spieltag feierten die Regensburger den ersten Bezirksliga-Sieg ihrer Vereinsgeschichte. Wiederholung erwünscht! Die Ausgangslage für die Restsaison ist eine ordentliche, dennoch ist die Klica-/Verschl-Elf noch längst nicht aus dem Gröbsten raus. Im Falle eines Auftaktsiegs würde der BSC seinen Kontrahenten auf acht Punkte distanzieren. Das wiederum wollen die „Roosters“ mit allen Mitteln verhindern. Eine Niederlage kann sich das Team von Niko Wohlmann unter keinen Umständen erlauben. Gegenüber der Herbstrunde muss der FCT nun endlich mehr Durchschlagskraft in der Offensive entfachen – und ganz einfach gesagt mehr Tore schießen. Dabei helfen soll Winter-Neuzugang Younes Benslimane, der in der Vorbereitung sofort eine gute Rolle spielte.
So., 08.03.2026, 15:00 Uhr Hinspiel: 1:0. Erstmals seit 2019 – damals noch in der Landesliga – stehen sich am Sonntag der VfB Bach (7., 26) und der TSV Kareth-Lappersdorf (3., 41) gegenüber. Beim ursprünglichen Hinspieltermin verhinderten Regenfälle die Austragung. Nun sollte nichts im Wege stehen. Sportlich lastet sicherlich mehr Druck auf den Schultern des TSV. Der Absteiger will zurück in die Landesliga und braucht die Punkte. Mit einem Auswärtssieg würde Kareth den zweiten Tabellenplatz von Regenstauf übernehmen. Vor Kurzem wurde die Vertragsverlängerung von Chefcoach Bastian Lerch auf Kareths Höhen publik. Anders sieht das in Bach aus, wo die Trainer
Sven Leppien und
Thomas Prinz ihren Abschied am Saisonende verkündet haben. Inzwischen steht Leppiens neuer Klub fest, er geht als Spieler zurück nach Regenstauf. Vor dem Abschied wollen die beiden scheidenden Coaches mit dem VfB eine erfolgreiche Frühjahrsrunde absolvieren – und am besten mit einer positiven Überraschung reinstarten.
Lang ist's her: Das letzte Ligaduell zwischen Bach und Kareth fand vor knapp sieben Jahre statt. – Foto: Florian Würthele
So., 08.03.2026, 15:00 Uhr Hinspiel: 3:1. Mitte November, Schauplatz Parsberger Hatzengrün: Immer dichter werdender Nebel machte allen Anwesenden einen Strich durch die Rechnung. Äußerst kurzfristig wurde das Match abgeblasen. Die Gäste aus Schwarzenfeld mussten die weite Heimreise unverrichteter Dinge antreten. Eine Spielabsage der kuriosen Art! Nun fährt der 1. FC (12., 20) erneut in den Landkreis Neumarkt – mit dem klaren Ziel, nicht leer auszugehen. Schließlich ist die Relegationszone bedrohlich nahe. Als „Feuerwehrmann“ wurde Anfang November
Mathias Meßmann installiert, der schon in der Vergangenheit mehrfach das Schwarzenfelder Team coachte. Unterdessen gibt beim TV Parsberg (4., 34)
Andreas Pollakowski seinen Pflichtspiel-Einstand. Der neue TV-Trainer übernahm den Staffelstab von Stephan Buckow. Für Außenstehende kam der Trainerwechsel im Winter überraschend daher. Sportlich sind die Parsberger noch nicht ganz raus aus dem Aufstiegsrennen und um die kleine Restchance zu wahren, sollte ein Ausrutscher zum Frühjahrsauftakt tunlichst vermieden werden.