
Verl. Der FC Kaunitz hat in der Fußball-Westfalenliga 1 zum richtigen Zeitpunkt den Turbo eingeschaltet und sich mit drei Siegen in Folge vom letzten Tabellenrang auf Position elf mit sechs Zählern Vorsprung auf die Abstiegszone vorgearbeitet. Zusätzlichen Rückenwind zum Erreichen des Klassenerhalts erhofft sich Trainer Levent Cayiroglu vom jüngsten Coup, dem Einzug ins Kreispokalfinale durch den 2:1-Erfolg gegen den Oberligisten Victoria Clarholz.
„Die Monate April und Mai sind nun mal entscheidend, um die Saisonziele zu erreichen, und da scheinen wir auf einem guten Weg“, mahnt Levent Cayiroglu bei aller Freude über die jüngsten Erfolge Kontinuität an, „denn noch haben wir nichts erreicht“.
Die erste Gelegenheit, den Trend fortzusetzen, bietet am Sonntag, 19. April, das Heimspiel gegen den Rangachten SV Mesum, gegen den die Kaunitzer zudem noch eine Rechnung offen haben. „Im Hinspiel sind wir schön vorgeführt worden“, erinnert sich der Coach nur äußerst ungern an die deftige 2:7-Schlappe, setzt aber trotzig darauf, dass seine Spieler daraus die nötige Energie ziehen.
Besonderes Augenmerk werden die Kaunitzer dabei auf Mesums Angreifer Julin Muthulingam richten müssen, der die Torjägerliste der Westfalenliga mit 19 Treffern anführt. Spätestens mit seinen zwei Toren zum Pokalsieg gegen Clarholz hat indes auch FCK-Stürmer Fabio Kristkowitz wieder gezeigt, dass er weiß, wo das gegnerische Tor steht.