
SC Blau-Weiß Papenburg U23 und SV Haselünne trennen sich 2:2 - Gerechtes Remis im Waldstadion
Beide Mannschaften gingen mit Pokalfrust in dieses Freitagabendspiel: Der Haselünner SV schied am Mittwoch beim SV Listrup im Elfmeterschießen aus dem Kreispokal aus, Papenburg verabschiedete sich bereits am 31. Juli mit 1:3 gegen den VfL Herzlake aus dem Wettbewerb. Entsprechend groß war der Wunsch nach Wiedergutmachung im Ligaalltag.
Mit dem Haselünner SV verbindet man lange Zeit den Routinier Kevin Landgraf, der sich inzwischen mit 35 Jahren dem FSV Ochtrup angeschlossen hat. Nun soll ein neuer Abschnitt beginnen – unter Trainer Georg Overhoff, der in dieser Saison vom SV Schwarz-Weiß Varenrode kam. Auf der anderen Seite steht bei Papenburgs U23-Coach Torsten Plate mittlerweile die zweite Saison an der Seitenlinie an.
Vor geschätzten 70 Zuschauern erwischte der SC Blau-Weiß Papenburg den besseren Start. Bereits in der elften Minute traf Jerome Hensen per Lupfer zur 1:0-Führung. In der 24. Minute hielt der Papenburger Keeper Maximilian Antons einen Elfmeter. Haselünne tat sich zunächst schwer, kam aber gegen Ende der ersten Halbzeit stärker auf und drehte das Spiel durch einen Doppelpack von Leo Döbber (41., 43.) binnen weniger Minuten. Mit der 2:1-Führung der Gäste ging es in die Kabinen.
Nach Wiederanpfiff entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. Papenburg drängte auf den Ausgleich, scheiterte mehrfach am Haselünner Keeper. In der 72. Minute setzte sich David Schulz stark auf seiner Seite durch und passte präzise auf Mathis Sürken, der den Ball überlegt ins lange Eck zum 2:2 versenkte. In einer hektischen Schlussphase, in der Papenburg dem dritten Treffer näher schien, gab es Gelb für den Haselünner Trainer Georg Overhoff und Gelb-Rot für Schumacher, der glücklicherweise nur auf der Bank saß. Klare Chancen auf beiden Seiten wurden vergeben.

Schiedsrichter Timo Berghoff mit seinen Assistenten Felix Jansen und Justus Bögemann leitete die Partie souverän und hatte auch in den hitzigen Momenten alles im Griff. Am Ende stand ein gerechtes Unentschieden und die Erkenntnis, dass sowohl Papenburg als auch Haselünne sicher besseren Fußball spielen können, als sie es an diesem Abend im Waldstadion gezeigt haben.
