
Daniel Keitel, Trainer des Sinsheimer B-Ligisten SV Ehrstädt, macht den FuPa Baden Wintercheck.
1) Wie lautet euer Fazit nach der ersten Saisonhälfte? Wurden die gesteckten Ziele erreicht?
Wir hatten im Sommer einen großen Umbruch, bei dem einige Spieler ihre Karriere beendet bzw. den Verein verlassen haben. Dem haben wir entgegengewirkt, indem wir um die 15 neue Spieler für uns gewinnen konnten, was natürlich erst einmal sehr positiv zu bewerten ist.
Allen war klar, dass die Mannschaft durch die vielen Zu- und Abgänge Zeit brauchen würde, um sich zu finden und es dadurch vor der Runde auch nur ein Ziel geben konnte: Der Klassenerhalt.
Nun stehen wir nach der ersten Saisonhälfte auf dem Relegationsplatz, sind allerdings punktgleich mit der Mannschaft auf dem ersten Nichtabstiegsplatz. Aufgrund der zwei Siege zum Abschluss der Hinrunde gehen wir mit einem positiven Gefühl in die verbleibende Rückrunde, auch wenn wir wissen, dass noch viel Arbeit auf uns wartet, damit wir alle gemeinsam unser Ziel erreichen.
2) Gibt es Veränderungen im Team? Transfers, Änderungen im Trainer- und Betreuerteam?
Mit Jan Mayer (zum TSV Reichartshausen) verlässt uns leider ein Spieler zum Winter.
Wir konnten allerdings weitere Spieler für uns gewinnen:
Justin Hagendorn (vom TSV Obergimpern), Hassan Badawi (vom SV Eichelberg), Matteo Söhner (eigene Jugend). Nach langer Verletzungspause wird auch unser Kapitän, Stefan Kress, wieder einsteigen.
3) Welches Team hat euch in eurer Liga am meisten überrascht?
Die SG 2000 Eschelbach.
4) Welche Ziele strebt ihr in der Rückrunde an?
Auch aufgrund der sehr erfreulichen Zugänge zum Winter hoffen wir, mehr Punkte zu holen als in der Hinrunde und somit den Klassenerhalt zu schaffen.
5) Welche Schulnote gebt ihr der Nationalmannschaft zum Ende des EM-Jahres und was ist in naher Zukunft möglich für den deutschen Fußball?
Ich persönlich denke, man hat durch die EM und auch die restlichen Spiele 2024 gezeigt, dass man wieder an der Weltspitze angekommen ist. Ich würde der der Mannschaft die Note 2 geben. Man wird, wenn man etwas weiter vorausblickt, auch bei der WM 2026 eine bedeutende Rolle spielen.