
Unentschieden sind zu wenig, um ganz vorn mitzumischen: Auch beim TSV Rohrbach kamen die Fußballer des SE Freising am Sonntag nicht über ein 1:1 (1:0) hinaus. Die Träume von der Landesliga-Relegation können die Lerchenfelder damit wohl endgültig begraben.
Entsprechend nüchtern resümierte hinterher Trainer Mijo Stijepic die 90 Minuten in Rohrbach, wo das beste Heimteam auf die beste Auswärtsmannschaft getroffen war. Über die volle Spielzeit betrachtet hätten die Gäste aus der Savoyer Au seiner Ansicht nach den Sieg mehr als verdient gehabt, waren das aktivere Team, hatten die besseren Ideen und auch Torchancen. Doch Rohrbach wehrte sich nach Kräften und stellte unter Beweis, warum das heimische Stadion heuer eine echte Festung in der Bezirksliga ist. „Das war heute ein unverdientes Remis. Wir hätten nicht nur gewinnen können, sondern sogar müssen“, ärgerte sich Freisings Coach hinterher.
Die erste Chance des Spiels hatte die Eintracht: Ein Schuss von Fabrizi Brandes verfehlte das Gehäuse aber hauchdünn. Beinahe im Gegenzug fiel dann schon das 1:0 für die Rohrbacher – jedoch unter gütiger Mithilfe der Freisinger: Nach einem langen Ball konnten es die Gäste zunächst auf außen nicht vernünftig klären, und als dann Maximilian Schaar auch noch die Flanke unfreiwillig verlängerte, konnte Philipp Federl völlig frei einschießen (13.).
Doch Freising schüttelte sich und hatte schon bald die Riesenchance: auf den Ausgleich: Nach einem Foul an Fabrizio Brandes gab’s Elfmeter. Bastian Lomp trat an, scheiterte aber an Keeper Tobias Lindlmaier. Doch erneut ärgerte sich der SEF nur kurz und blieb weiter dran. Aber der Ball wollte nicht über die Linie. Das änderte sich in der 80. Minute, war aber wohl zu spät, um noch zu drei Punkten zu kommen. Fabrizio Brandes hatte den Ball klug mitgenommen, drehte noch einmal an, flankte, und im Zentrum konnte Louis Goldbrunner aus kurzer Distanz abschließen (80.). Beim 1:1 blieb es, mehr war nicht mehr drin. Damit sehen wir den SE Freising auch nächste Saison wieder in der Bezirksliga.