Die Heimelf erwischte den besseren Start und kam einige Male gefährlich vor das TVR-Gehäuse. Aus einer eigentlich ungefährlichen Situation entstand ein Handelfmeter für den Gastgeber, als Thaqi im Strafraum angeschossen wurde. Diesen verwandelte Lenni Ebert sicher zur bis dahin gerechten 1:0-Führung, Wenig später entschied der Unparteiische auf der anderen Seite nach einem weiteren Handspiel ebenso auf Strafstoß, den Benjamin Früh gleichfalls nervenstark zum 1:1-Ausgleich verwandelte. Zwar bestimmte danach der Gastgeber mehr oder weniger das Spielgeschehen, die beste Möglichkeit zu einem weiteren Treffer in der ersten Halbzeit besaß aber der TVR, als sich Emmanuel Forson auf der rechten Seite durchdribbelte, seinen Querpass Momodu Camara aus 6 m jedoch knapp am Tor vorbeischoss. Nach dem Wechsel nahmen die Strafraumszenen zu, weil jetzt auf beiden Seiten offener agiert wurde. Davon profitierten zunächst die Gastgeber, als Chris Belesnai zur Stelle war und einen langen Freistoß per Flachschuss zur erneuten Führung für die SpVgg im Netz unterbrachte. Danach zogen sich die Hausherren aber zurück und schienen ihren knappen Vorsprung nur noch verwalten zu wollen. Dies nutzten die Rot am Seer und erspielten sich in der letzten halben Stunde nicht nur eine Überlegenheit, sondern auch die weitaus besseren Gelegenheiten. Den längst fälligen und hochverdienten Ausgleich zum letztendlich gerechten Unentschieden erzielte dann Forson kurz vor Schluss nach Vorarbeit von Ishmael Quayson. Dieser überlief auf der rechten Seite die aufgerückte Gastgeberabwehr und passte nach innen zum völlig freistehenden Forson, der das Leder zum 2:2-Endstand nur noch ins leere Tor schieben musste.