2026-04-29T13:32:52.058Z

Spielbericht

Zwei Blackouts kosten den ASV Mettmann das Spiel gegen Benrath-Hassels

Bezirksliga, Gruppe 1: Die SG Benrath-Hassels nimmt beim 3:1 die Punkte beim ASV Mettmann mit.

von RP / Elmar Rump · Heute, 12:30 Uhr · 0 Leser
Khalid Channig kassierte mit dem ASV Mettmann eine Niederlage gegen die SG Benrath-Hassels.
Khalid Channig kassierte mit dem ASV Mettmann eine Niederlage gegen die SG Benrath-Hassels. – Foto: Sascha Köppen

ASV Mettmann – SG Benrath-Hassels 1:3 (1:2). Zweimal passte der ASV nicht auf. Das nutzte der Tabellendritte eiskalt zur 2:1-Pausenführung. Gerade waren gefühlte 15 Sekunden absolviert, da ließ sich die noch gar nicht richtig sortierte Defensive erstmals überraschen: Ein langer Pass auf Torjäger Ajdin Koco, der Niklas Wurth mit einem gefühlvollen Heber keine Abwehrchance ließ. Mettmanns Keeper blieb auch in der 44. Minute keine Abwehrmöglichkeit. Lars Pöth hatte auf der linken Seite alle Zeit der Welt, traf präzise in die lange Ecke. Auch hier wurden die Gäste kalt erwischt.

Demir sorgte für den Ausgleich

Mit der 2:1-Führung ging es nach weitgehend ausgeglichenen ersten 45 Minuten in die Halbzeit. Der zwischenzeitliche Ausgleich (36.) ging auf das Konto von Umut Demir, den Justin Lüdtke in Szene setzte. Vorausgegangen war ein zu kurz geratener Rückpass der Benrather aus dem Mittelfeld Richtung eigenes Tor. Mit der frühen Führung im Rücken spielte der Gast anfangs souverän auf, hatte mehr Ballbesitz. Alles in allem steht aber am Ende eine überschaubare Leistung des Aufstiegskandidaten.

Einwechslung ging nicht auf

Mettmanns Trainer Khalid Channig wollte mit der Einwechslung von Tristan Maresch zu Beginn der zweiten Hälfte das Offensivspiel beleben. Eine Rechnung, die nicht wirklich aufging. Die Gastgeber machten zwar vorübergehend Druck, aber wirklich zwingende Möglichkeiten sprangen dabei nicht heraus. Nach 70 Minuten spielte Benrath wieder konzentrierter nach vorne. Die ASV-Abwehr wurde durch schnelles Umschaltspiel ein ums andere Mal (64., 83.) ausgehebelt. Wie auch in der 76. Minute, als Simon Wozniakowski zunächst an Wurth scheiterte, dann aber im Nachsetzen den 3:1-Endstand besorgte. „Bei den zwei ersten Gegentoren haben wir geschlafen. Das wurde direkt bestraft. In der zweiten Hälfte waren wir durchaus gleichwertig, aber ganz vorne fehlte uns die Durchschlagskraft“, urteilte Khalid Channig.

ASV Mettmann: Wurth – Tchouangue (86. Similien), Ju. Erkens, Günes (46. Maresch), Wahed Omar, Eisenbach, Falco (75. Kizilisik), Kaya, Demir, Tepebas (78. Sai), Lüdtke (89. Öztürk).