
Eine Nullnummer auf dem Kobelberg besiegelt den direkten Abstieg der SpVgg Westheim, während der Blick bei der SpVgg Auerbach-Streitheim schon in Richtung Relegation geht. Der TSV Zusmarshausen spielt sich in einen Rausch und verabschiedet sich mit einem 9:1 aus der Kreisliga in Richtung Bezirksliga. Der ASV Hiltenfingen nutzt im direkten Duell um den direkten Klassenerhalt gegen den FC Kleinaitingen die bessere Ausgangsposition für sich. Beim FC Kleinaitingen herrscht trotz des versäumten Klassenerhalts, Optimismus für die Relegation. Die SpVgg Langerringen erledigt seine Hausaufgaben im Derby gegen die SV Schwabegg, da der TSV Zusmarshausen aber nicht patzt, geht es für die Langerringer in die Aufstiegsrelegation.
„Ein Spiegelbild unserer Rückrunde“, so beschreibt Zusmarshausens Trainer Lukas Drechsler den 9:1-Sieg seiner Mannschaft und den damit verbundenen Bezirksliga-Aufstieg. „Wir sind unfassbar viel gelaufen, haben jeden Zweikampf gewonnen. Die Tore waren die logische Folge“, sagt Drechsler. Der TSV ließ zu keinem Zeitpunkt Zweifel aufkommen, Winterneuzugang Marc Sirch stellte mit einem frühen Doppelpack (5. und 16.) die Weichen für die Meisterschaft. Spätestens nach dem 3:0 durch ein Eigentor von Moritz Striegl in der 23. Minute war die Partie entschieden. „Danach lief einfach alles“, sagt Drechsler. Auch der Anschlusstreffer durch Marco Iovane in der 28. Minute beeindruckte den Kreisligameister nicht. Paul Zeller (34.), Johannes Link (44.), Marc Sirch (45.+2) und Lukas Drechsler (45.+4) stellten eine 7:1-Führung zur Pause her. „Die Party geht weiter“, rief der Stadionsprecher zur Halbzeitpause ins Mikrofon. Die beiden Treffer von Sirch (49.) und Luca Jaskolka (56.) sorgten für den 9:1-Endstand. „Ich bin unfassbar stolz auf meine Mannschaft und das Team dahinter. Wir haben heute gezeigt, dass wir uns den Aufstieg wirklich verdient haben“, lobt Drechsler sein Team kurz nach Abpfiff. Dann leitet er die Feierlichkeiten ein: „Jetzt wird die Nacht zum Tag gemacht!“ (Strehle) Lokalsport Labo
Schiedsrichter: Alexander Reiter (Dasing) - Zuschauer: 350
Tore: 1:0 Marc Sirch (5.), 2:0 Marc Sirch (16.), 3:0 Moritz Striegl (23. Eigentor), 3:1 Marco Iovane (28.), 4:1 Paul Zeller (34.), 5:1 Johannes Link (44.), 6:1 Marc Sirch (45.+2), 7:1 Lukas Drechsler (45.+4), 8:1 Marc Sirch (49.), 9:1 Luca Jaskolka (56.)
Rot: Stefan Winterhalter (79./SV Hammerschmiede)
Gelb-Rot: Saysana Khongdy (82./SV Hammerschmiede)

Die Langerringer Hoffnungen auf einen Ausrutscher des TSV Zusmarshausen und der damit verbundenen Chance auf die Meisterschaft, lösten sich durch die frühe Führung der Zusmarshausener gegen die Hammerschmiede schnell in Luft auf. Dennoch wollte das Team von Spielertrainer René Hauck seine Hausaufgaben im Derby gegen den SV Schwabegg erfüllen. Die Heimmannschaft bewies sich aber als schwer zu bespielender Gegner und ging nach einer halben Stunde durch Yannik Mayr in Führung. Zu diesem Zeitpunkt war aufgrund des Spielstandes in Zusmarshausen schon klar, dass es für die Langerringer unabhängig vom Ausgang des eigenen Spiels in die Relegation gehen würde. Nichtsdestotrotz spielte der Favorit weiter auf Sieg und erzielte in der 40. Minute den Ausgleich. Lukas Müller-Daxbacher stand nach einer Flanke von Stefan Arndt richtig und erzielte per Kopf seinen 23. Saisontreffer. Kurz nach Wiederanpfiff besorgte Nico Köbler die Führung für die Langerringer (52.). Schwabeggs Sebastian Geiger bekam in der 56. Minute eine Zeitstrafe, welche die Langerringer aber nicht nutzen konnten, um die Partie zu entscheiden. Bis kurz vor Schluss blieb die Partie offen und ausgeglichen, jedoch ohne viele Tormöglichkeiten auf beiden Seiten. Erst in der Nachspielzeit entschied der eingewechselte Bastian Renner mit seinem Treffer die Partie. Der Stürmer gab sein Comeback, nachdem er die gesamte Rückrunde ausgefallen war. Für das Team von René Hauck geht der Blick nun auf das erste Relegationsspiel am Mittwochabend gegen den TSV Inchenhofen. (Strehle) Lokalsport SZ
Schiedsrichter: Tobias Feucht (Aichach) - Zuschauer: 170
Tore: 1:0 Yannik Mayr (30.), 1:1 Lukas Müller-Daxbacher (40.), 1:2 Nico Köbler (52.), 1:3 Bastian Renner (90.+1)
Im spannenden Duell zwischen TSV Diedorf und SV Mering endete das Spiel 2:2. Maximilian Miller brachte die Gastgeber in der 60. Minute mit einem präzisen Schuss in Führung. Doch Mering antwortete prompt: Simon Stiegelmair glich in der 77. Minute aus, vorbereitet von Daniel Kapfer. Benedikt Steinbacher stellte in der 88. Minute auf 2:1 für Diedorf, doch in der Nachspielzeit sicherte Lukas Weißenböck mit einem letzten Treffer den Punkt für Mering.
Zuschauer: 60
Tore: 1:0 Maximilian Miller (60.), 1:1 Simon Stiegelmair (77.), 2:1 Benedikt Steinbacher (88.), 2:2 Lukas Weißenböck (90.+3)

Westheim startete mit Schwung in die Partie. Vor allem Marvin Czerwonka sorgte immer wieder für Gefahr vor dem Auerbacher Tor. Die Gäste brauchten dagegen etwas Anlaufzeit, um in die Partie zu kommen. Kurz vor dem Halbzeitpfiff trafen die Auerbacher, der Treffer wurde jedoch aufgrund einer eindeutigen Abseitsstellung aberkannt. Kurz nach Beginn der zweiten Hälfte kam Westheims Czerwonka im Defensivzweikampf eindeutig zu spät. Schiedsrichter Jakob Zinßer hatte Czerwonka in der ersten Hälfte schon für ein ähnliches Foul verwarnt und schickte den Westheimer Angreifer mit Gelb-Rot vom Platz. Im Anschluss musste Torhüter Daniele Miccoli seine Mannschaft mit zwei starken Paraden im Spiel halten. Ab der 60. Minute war das Spiel vor allem von Fouls, gelben Karten und Verletzungsunterbrechungen geprägt. Nachdem Samet Kurt in der 76. Minute mit einer Zeitstrafe vom Feld musste, warfen die Westheimer alles nach vorne. Die Auerbacher Defensive aber hielt allen Westheimer Angriffsbemühungen stand und überstand auch eine siebenminütige Nachspielzeit. Während die Westheimer geknickt auf dem Spielfeld zusammensackten, bemühte sich Auerbachs Trainer Lubos Cerny um eine Einordnung der Partie: „Ich denke, man hat bei beiden Mannschaften den Druck gespürt. Spielerisch war das heute sehr schwach, aber wir haben uns die Relegation erkämpft.“ Während es für die Auerbacher am Dienstag in der Relegation gegen den TSV Burgheim um den Klassenerhalt geht, müssen die Westheimer den Gang in die Kreisklasse antreten. (Strehle) Lokalsport Labo
Schiedsrichter: Jakob Zinßer (Klosterlechfeld) - Zuschauer: 307
Gelb-Rot: Marvin Czerwonka (49./SpVgg Westheim)
Im Duell der Kreisliga Augsburg setzte sich der Kissinger SC deutlich mit 3:0 gegen den TSV Welden durch. Alexander Ostenrieder eröffnete in der 25. Minute den Torreigen mit einem präzisen Schuss ins lange Eck. Nur vier Minuten später erhöhte er auf 2:0, erneut nach einer starken Aktion. Kurz vor der Halbzeit sorgte Lukas Schulz mit dem dritten Treffer für klare Verhältnisse. Trotz einiger Bemühungen der Weldener blieb das Spiel einseitig.
Schiedsrichter: Moritz Hägele (Neuburg) - Zuschauer: 111
Tore: 0:1 Alexander Ostenrieder (25.), 0:2 Alexander Ostenrieder (29.), 0:3 Lukas Schulz (43.)
Der SV Ottmarshausen und der TSV Pfersee lieferten ein Spektakel. Andreas Kratzer (6.) und Eren Sölen (9.) brachten die Gäste früh in Front, welche Marco Spengler mit einem Doppelpack egalisierte (16. und 20.). Zwei weitere Treffer von Eren Sölen (34. und Foulelfmeter in der 38.) beantwortete Marius Hackl mit dem 3:4 in der 45. Minute. Mert Sölen per Elfmeter (58.), Magnus Hartmann (67.) und Jonathan Bommas (83.) sorgten für den 3:7-Endstand. „Obwohl es tabellarisch um nichts mehr ging, hat die Mannschaft noch einmal Charakter und Moral bewiesen und guten Fußball gezeigt. Der Sieg geht auch in der Höhe absolut in Ordnung. Jetzt sind wir froh, dass die Saison vorbei ist – mit der Entwicklung in den letzten Wochen der Rückrunde können wir insgesamt zufrieden sein“, zieht Pfersees Coach Paolo Maiolo ein positives Fazit. (uma) Lokalsport Labo
Schiedsrichter: Helmut Bößhenz (Neuburg) - Zuschauer: 30
Tore: 0:1 Andreas Kratzer (6.), 0:2 Eren Sölen (9.), 1:2 Marco Spengler (16.), 2:2 Marco Spengler (20.), 2:3 Eren Sölen (34.), 2:4 Eren Sölen (38. Foulelfmeter), 3:4 Marius Hackl (45.), 3:5 Mert Sölen (58. Foulelfmeter), 3:6 Magnus Hartmann (67.), 3:7 Jonathan Bommas (83.)

Der ASV Hiltenfingen konnte seine bessere Ausgangslage im Duell um den direkten Klassenerhalt für sich nutzen. Die Hiltenfinger gingen mit einem Punkt Vorsprung in die Partie, wodurch der FC Kleinaitingen einen Sieg brauchte, um die Hilftenfinger auf den Relegationsplatz zu schicken. „Es war definitiv ein Spiel auf Augenhöhe“, sagt Kleinaitingens Abteilungsleiter Johannes Fendt. Vor allem der Kampf prägte das Spiel, beiden Mannschaften merkte man die Nervosität an. Je länger die Partie ging, umso zwingender wurden die Angriffsbemühungen der Kleinaitinger. Die Heimelf konzentrierte sich immer mehr auf die Defensive, ein Remis wäre schließlich gleichbedeutend mit dem Klassenerhalt. „Wir haben uns leider nicht belohnt, obwohl wir ein Chancenübergewicht hatten“, sagt Fendt. Auch in den letzten Spielminuten schafften die Kleinaitinger es nicht mehr, genug Druck aufzubauen. Auch als die Gäste nach der Gelb-Roten Karte gegen Hiltenfingens Maximilian Geißler in der Nachspielzeit in Überzahl waren, reichte es nicht für den entscheidenden Treffer. Während die Hiltenfinger nach Abpfiff den Klassenerhalt bejubelten, ging der Blick beim FC Kleinaitingen nach vorne. „Wir wollen in der Relegation auf jeden Fall bestehen“, sagt Fendt. Am Wochenende treffen die Kleinaitinger in der Relegation auf die Zweitvertretung des TSV Bobingen. (Strehle) Lokalsport SZ
Schiedsrichter: Dennis Küttner (Bad Wörishofen/ Kirchdorf) - Zuschauer: 180
Gelb-Rot: Maximilian Geißler (90.+2/ASV Hiltenfingen)
