
Mit einem 0:5 auswärts gegen den FC Mezopotamya findet die zweite Mannschaft des FC Oetwil-Geroldswil zurück auf die Siegesstrasse.
Den Juchhof kennt das Team der Trainer Markus Imhof und Marco Steinemann beinahe bereits auswendig, den harten Kunstrasenplatz 4, auf dem das Spiel am letzten Sonntag stattfand, ebenfalls. In der Hinrunde konnte ebendort gegen Centro Lusitano ein 3:2-Sieg errungen werden, nun sollte das Resultat bei warmen Bedingungen klarer ausfallen.
Der Start ins Spiel verlief für die Gäste mässig. Ein, zwei Chancen konnte man sich offensiv erspielen, jedoch ohne, dass diese allzu gefährlich wurden. In der Defensive stand man ein wenig zu weit weg und brachte sich mit Fehlpässen selbst in die Bredouille. Abgesehen von direkten Freistössen, die Torhüter Dominik Jungen sicher festhielt, musste man dem Heimteam aber ebenfalls keine grossen Chancen zugestehen.
Erlösung vor der Pause
Je länger die Partie dauerte, desto grösser wurde der Druck des FCOG – und er belohnte sich mit einem Tor vor der Pause. Tim Königshofer schlug bei einem Freistoss aus dem rechten Halbfeld eine mustergültige Flanke auf den zweiten Pfosten, wo Marc Betschart zu seinem 7. Saisontor einnicken konnte.
Trotzdem waren die Akteure mit ihrer Leistung in der ersten Halbzeit bei der Pausenbesprechung noch nicht ganz zufrieden. Besonders die Zweikämpfe sollten aggressiver und bissiger geführt werden. Zudem sollte der Ball schneller nach vorne in die gefährlichen Zonen gebracht werden. Zunächst holten die Gäste in der 50. Minute einen Eckball heraus. Wieder brachte Tim Königshofer den Ball perfekt in die Mitte, und dieses Mal drückte Burhan Demiri den Ball etwas unkonventionell über die Linie.
Spätestens jetzt hatte der FCOG die Spielkontrolle übernommen, und die Gegenwehr des FC Mezopotamya begann langsam, aber sicher nachzulassen. So ergab sich nur drei Minuten später eine Kontersituation, bei der Marc Betschart den blitzschnellen Aimen Zouaoui lancieren konnte. Dieser schob eiskalt zum 3:0 ein. Kurz darauf konnte Zouaoui einen Pass eines gegnerischen Verteidigers abfangen, sprintete allen davon und sorgte mit seinem zweiten Treffer für die Vorentscheidung.
Wichtige Reaktion
Nach diesem Dreifachschlag innerhalb von sieben Minuten flachte das Spiel ab. Viele Wechsel auf beiden Seiten waren ebenfalls nicht gerade förderlich für den Spielfluss. Die Gäste waren darauf bedacht, zu null zu spielen, was ihnen schlussendlich zum siebten Mal in dieser Saison gelang. Den Schlusspunkt setzte der eingewechselte Giuseppe Curia, der in der Nachspielzeit von Shathurjan Shanmuganathan auf die Reise geschickt wurde und nach einem schönen Dribbling das 5:0-Endresultat erzielte.
Mit einer guten Leistung konnte eine Reaktion auf das Unentschieden gegen den FC Hellas gezeigt werden, und der Sieg war definitiv verdient. Da die Konkurrenz patzte und nicht gewinnen konnte, steht das «Zwei» mit 37 Punkten aus 14 Spielen nun auf dem ersten Platz. Am nächsten Wochenende ist der Tabellenletzte FC Hard Zürich im Werd zu Gast. Gegen diese Mannschaft braucht es ebenfalls eine konzentrierte und gute Leistung, wenn man die drei Punkte zuhause behalten will.
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