
Mit einem 2:0-Sieg gegen Apfeldorf/Kinsau sichert sich die SG Lechsee den Klassenerhalt und darf auch nächste Saison in der Kreisklasse ran.
Die Zeit des Zitterns ist vorbei. Im letzten Spiel auf eigenem Platz machte die SG Lechsee mit einem 2:0-Erfolg gegen die SG Apfeldorf/Kinsau den Deckel drauf. Der Klassenerhalt in der Kreisklasse ist perfekt. „Das war kein schönes Spiel“, waren sich Lechsee-Coach Christian Schuster und sein Gegenüber Sebastian Ostenrieder hinterher einig. Einigkeit herrschte auch in Bezug auf das Endresultat. „Der Sieg von Lechsee war verdient“, erklärte die beiden Trainer unisono. „Für uns zählten auch nur die Punkte“, ergänzte Schuster, dessen Team sich als Aufsteiger am Ende auf Tabellenplatz acht einsortiert, wobei der Relegationsplatz nur einen einzigen Zähler entfernt liegt.
„Wir haben leider einige Punkte liegen lassen und mussten deshalb in der extrem ausgeglichenen Liga lange zittern“, bilanzierte Schuster nach seiner letzten Partie bei Lechsee. Nach zwei Spielzeiten, in denen er mit der SG den Kreisklassenaufstieg und den Ligaverbleib geschafft hatte, übernimmt er zur neuen Saison den TSV Stötten/Auerberg.
Schusters Abschiedspartie begannen beide Teams mit einer flotten Spielweise. Valentin Erhard vergab für die Gäste kurz nach Anpfiff eine erste Großchance. Auf der Gegenseite ließ Lukas Fischer zwei gute Möglichkeiten aus. Die dritte nutzte Lechsee schließlich zur Führung. Eine Ecke bekamen die Gäste nicht geklärt und das nutzte Andreas Lory (11.) aus dem Hintergrund zum 1:0. Michael Osterried (14.) und Lory (15.) verpassten es danach, für die Gastgeber nachzulegen. Nach der Trinkpause blieb Lechsee spielbestimmend, ohne aber zu Abschlüssen zu kommen. Auch von den ersatzgeschwächten Gästen war nach vorne nicht sonderlich viel zu sehen.
Bei sommerlichen Temperaturen verflachte die Partie in der zweiten Spielhälfte immer mehr. Gefahr entstand fast nur noch bei Standards, beispielsweise bei einem Freistoß der Hausherren, den Josef Bayrhof (68.) an den Pfosten setzte. Es war eine Freistoßflanke, die letztlich für die Entscheidung sorgte. Michael Fischer (79.) drückte das Leder auf kurzer Distanz zum 2:0 Endstand über die Linie. „Bei uns hat man einfach gemerkt, dass es um nichts mehr ging“, meinte Ostenrieder nach dem durchwachsenen Auftritt seiner Elf, die sich mit Rang sieben in die Sommerpause verabschiedet.