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Zufriedenheit bei der U23 des Freiburger FC trotz Niederlage

von Matthias Konzok (BZ) · 27.08.2024, 12:56 Uhr · 0 Leser
FFC-Verteidiger Jonas Matt (links) gegen den Laufenburger Achim Keller
FFC-Verteidiger Jonas Matt (links) gegen den Laufenburger Achim Keller – Foto: Achim Keller

Aus Sicht des Freiburger FC endete die Landesliga-Partie seines U-23-Teams gegen den SV 08 Laufenburg äußerst unglücklich. Praktisch mit der letzten Aktion erzielten die Gäste, die zuvor mehrere Top-Chancen hatten liegen lassen, noch den 1:0-Siegtreffer, Emanuel Esser vollendete eine Kombination nach langem Ball aus der eigenen Abwehr (90.+3). „Wir wären froh gewesen mit dem Unentschieden und bekommen durch eine Unkonzentriertheit – die Kräfte haben auch am Ende gefehlt – einen Steckball, der durch- und reingeht“, sagte FFC-Trainer Mohamed Daoudi. „Das ist sehr bitter für die Mannschaft. Aber wir können Positives herausziehen, wir haben gegen den Vizemeister ein gutes Spiel gemacht.“

Die ersten 45 Minuten boten beide Teams einen taktisch höchst disziplinierten Auftritt, weshalb es kaum hochkarätige Angriffe zu verzeichnen gab. „In der ersten Halbzeit haben wir zwei Halbchancen, wo wir aufs Tor zulaufen. Der Kontakt war nicht gut, aber wir sind durchgekommen“, befand Daoudi. Aufgegangen sei der Matchplan, sich in der ersten Halbzeit kein Gegentor zu fangen. „In der Vorbereitung haben wir immer Gegentore kassiert“, so der FFC-Trainer, der darauf verwies, dass „Laufenburg in den ersten 30, 40 Minuten sehr, sehr stark ist“.

Nach dem „super Saisonstart“ gegen RW Stegen (2:1) verlor die Freiburger U23 die „Wasserschlacht in Mundingen“, wo Daoudi sein Team bei der 1:4-Niederlage unter Wert geschlagen sah. Gegen Laufenburg „wollten wir mitspielen, es war ein Duell auf Augenhöhe“, war der Coach „extrem zufrieden“ mit seinen Schützlingen. „Wir waren mutig, haben alles reingeworfen und taktisch geduldig die Räume gefunden. In der zweiten Halbzeit hatten wir auch wieder Möglichkeiten.“ Nun geht’s gegen die U23 des Bahlinger SC „und wir werden weiter Gas geben“, so Daoudi.