
Ex-Nationalspieler läuft für Zürcher Interregio-Gegner auf +++ Zürcher Drittliga-Klub für Fairplay ausgzeichnet
FC Courtételle: Hirschi übernimmt nach turbulentem Saisonstart. Beim FC Courtételle geht es Schlag auf Schlag. Nachdem sich der jurassische Erstligist (er trifft in der Meisterschaft auch auf die U21 von GC) bereits nach dem torlosen Auftaktspiel der Gruppe 2 gegen Wohlen von Trainer Vittorio Bevilacqua getrennt hatte, ist nun auch dessen Nachfolger bekannt. Maïk Hirschi übernimmt den Posten. Der 41-jährige Jurassier kehrt damit an eine vertraute Wirkungsstätte zurück. Hirschi hatte Courtételle bereits von 2020 bis 2022 trainiert. In seiner ersten Saison führte er den Klub zum Aufstieg in die 2. Liga interregional. Zuletzt stand Hirschi beim FC Val Terbi an der Seitenlinie. Den Abstieg aus der 2. Liga konnte er dort allerdings nicht verhindern. Zuvor war er als Assistent von Anthony Sirufo bei Delémont in der Promotion League tätig. Sein Einstand erfolgt damit nach einer turbulenten Phase beim FC Courtételle. Bevilacqua, der erst im Sommer die Nachfolge von François Marque angetreten hatte, musste nach nur einem Meisterschaftsspiel bereits wieder gehen. Beim anschliessenden Cupspiel gegen den FC Basel wurde die Mannschaft interimistisch von Stéphane Léchenne und David Inguscio betreut. Hirschis Engagement ist zunächst bis Anfang November vorgesehen. Danach wird der neue Trainer seine Ausbildung zum Uefa-A-Diplom fortsetzen.
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FC Frauenfeld: Fabian Frei für Stammklub lizenziert. Der FC Frauenfeld bereitet sich als Aufsteiger auf die neue Saison in der Interregio-Gruppe 5 vor, in der es unter anderem zu Duellen mit mehreren Teams aus dem Fussballverband Region Zürich (FVRZ) kommen wird. Beim Testspiel gegen Uzwil II sorgte dabei ein besonderer Einsatz für Aufmerksamkeit: Fabian Frei streifte sich erstmals seit seiner Juniorenzeit wieder das Trikot des FC Frauenfeld über. Der 24-fache Schweizer Nationalspieler, WM-Teilnehmer, fünffache Schweizer Meister und Rekordspieler des FC Basel kehrte damit an den Ort zurück, an dem seine Fussballkarriere einst begann. Seine Profikarriere hatte der heute 37-Jährige im Sommer 2025 beim FC Winterthur beendet. Ein dauerhaftes Engagement beim Interregio-Aufsteiger, den er auch als Trainer unterstützte, ist allerdings nicht geplant. Frei half aufgrund von personellen Engpässen aus und wird dem FC Frauenfeld auch künftig lediglich punktuell zur Verfügung stehen, wenn es die Situation erfordert.
FC Ellikon Marthalen: «Champion of Fairplay» 2025/26. Der FC Ellikon Marthalen ist zum «Champion of Fairplay» 2025/26 gekürt worden. Ausschlaggebend war die Fairplay-Geste von Captain Yannik Giger (mehr dazu hier), die sowohl die Fussball-Community als auch die Jury des Schweizerischen Fussballverbands (SFV) und der Suva überzeugte. Die Wahl setzte sich je zur Hälfte aus einem öffentlichen Voting und dem Juryentscheid zusammen. Als Sieger erhält der FC Ellikon Marthalen einen exklusiven Besuch in der VAR-Zentrale sowie Einlaufleibchen für das gesamte Team. Auf den weiteren Plätzen folgen der FC Breitenbach und der ASC Sparta-Helvetik, die ebenfalls ausgezeichnet wurden. Yannik Giger zeigte sich erfreut über die Auszeichnung: «Es zeigt, dass Fairplay in unserem Verein einen hohen Stellenwert hat. Ich wünsche mir, dass Fairplay und Respekt auf jedem Fussballplatz an erster Stelle stehen – unabhängig von der Liga.»
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