
Die Vereine im Fußball-Kreis Moers müssen 10.900 Euro an Ordnungsgeldern überweisen, weil sie zu wenige Schiedsrichter stellen. Die so genannte Untersoll-Liste führt ein Oberliga-Klub aus Duisburg mit 1400 Euro an. Insgesamt müssen 20 Vereine zahlen, neun haben die Vorgaben erfüllt und wurden vom Kreis-Vorstand dem Fußball-Verband Niederrhein (FVN) zur Belobigung gemeldet.
Zu wenig Unparteiische stellen neben dem VfB Homberg zudem der SV Menzelen (1000 Euro), SSV Rheintreu Lüttingen, SV Millingen (beide 800), GSV Moers (750), SV Sonsbeck (700), MSV Moers, FC Mattheck Moers, SV Ginderich, FC Niederrhein Soccer, International Moers (alle 600), SV Haesen/Hochheide, TuS Borth (beide 400), SV Scherpenberg (350), TuS Baerl (300), DJK Wardt, FC Meerfeld, FC Rumeln-Kaldenhausen, Viktoria Alpen sowie TV Kaldenhausen (alle 200).
Mehr Spielleiter als nötig haben folgende Vereine gemeldet: Alemannia Kamp (plus acht), VfL Rheinhausen (7), Büdericher SV (4), OSC Rheinhausen (3), SV Budberg, Rumelener TV (je 2), Borussia Veen, SC Rheinkamp und Viktoria Birten (je 1). Der Kreis-Vorstand hebt zwölf Klubs hervor, die im Vergleich zum Vorjahr ihr Schiri-Soll zwar noch nicht übererfüllt haben, aber eine positive Entwicklung aufweisen. Speziell für den Jugendbereich sind in dieser Auflistung ganz besonders der 1. FC Lintfort, MSV Moers sowie die Spvgg. Rheurdt-Schaephuysen erwähnt.
Die Anzahl der benötigen Unparteiischen je Verein ist abhängig von den an der Meisterschaft teilnehmenden Jugend-, Frauen- und Männer-Mannschaften sowie deren Spielklasse.
Im Fußball-Kreis Moers gibt’s aktuell 153 aktive Spielleiter. „Die Zahl ist zuletzt gestiegen“, sagt Tommy Thielen, Mitglied im Kreis-Schiedsrichterausschuss. Er weist auf die drei zentralen Anwärter-Lehrgänge hin, die der FVN jährlich anbietet. Die Hybrid-Lehrgänge finden vom 13. bis 20. September und 8. bis 15. November statt.
