
Die Serie hält, doch der Aufstieg rückt in die Ferne. Der SE Freising kam gegen Langengeisling nicht über ein 0:0 hinaus und verliert an Boden.
War’s das vielleicht schon? Zwar blieben die Fußballer des SE Freising auch im zwölften Spiel in Folge in der Bezirksliga Nord ungeschlagen, das 0:0 gegen den FC Langengeisling am Freitagabend könnte in der Endabrechnung allerdings zu wenig gewesen sein im Kampf um den Aufstiegsrelegationsrang. Auch, weil einige der Konkurrenten an diesem Wochenende dreifach punkteten. Dennoch: Die Freisinger Super-Serie geht weiter und macht schon jetzt Lust auf die neue Saison.
Und deswegen war Trainer Mijo Stijepic nach der Begegnung auch nicht unzufrieden. Wieder hatten seine Jungs kein Gegentor kassiert, die Freisinger Defensive steht mittlerweile sattelfest. Langengeisling, das trotz sechs Siegen in Folge immer noch um den Klassenerhalt kämpft, gab vor allem im ersten Durchgang mächtig Gas und war die deutlich bessere Mannschaft mit den größeren Chancen. Freisings Keeper Jonas Trost parierte aber mehrfach stark und bewahrte seine Farben vor dem Rückstand.
Ab der 46. Minute übernahmen aber die Hausherren das Kommando. Am Ende fehlte allerdings ein Tor zum perfekten Abend. Fabrizio Brandes war haarscharf dran, Kapitän Felix Fischer ebenso, und Johannes Kleidorfer traf nur Alu. Besonders bitter: In der letzten Viertelstunde war Freising sogar ein Mann mehr, konnte das aber nicht ausnutzen. „Wenn man das ganze Spiel betrachtet, geht das Unentschieden jedoch in Ordnung“, bilanzierte Stijepic.