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Zu Hause hui und auswärts pfui

Der FC Hertha Wiesbach ist als Aufsteiger die heimstärkste Mannschaft der Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar, wartet aber in der Fremde immer noch auf den ersten Saisonpunkt

von Stefan Holzhauser · 23.11.2025, 13:11 Uhr · 0 Leser
Die Wiesbacher wollen künftig auch endlich auswärts jubeln
Die Wiesbacher wollen künftig auch endlich auswärts jubeln – Foto: Sport News Südwest

Es ist eine Bilanz, die mit Sicherheit alles andere als alltäglich ist: Die Mannschaft von Trainer Michael Petry belegt nach den Samstagspartien des 18. Spieltages mit 28 Zählern einen für einen Liganeuling hervorragenden siebten Tabellenplatz. Vor heimischem Publikum tritt die Hertha extrem konstant auf und konnte von ihren zwölf Begegnungen bei einem Unentschieden und lediglich zwei Niederlagen bei einem Torverhältnis von 30:20 neun gewinnen. Auswärtsspiele gab es für die Wiesbacher dagegen erst sechs - und dabei trotz oft guter Kritiken bei einem Torverhältnis von 7:19 noch keinen einzigen Punkt.

Auch hinsichtlich der jüngsten 1:3 (1:1)-Niederlage beim FV Dudenhofen sprach Petry von einer Partie, in der er seiner Mannschaft keine großen Vorwürfe machen könne. Man habe bis zum Schlusspfiff alles versucht, um ein besseres Ergebnis zu erreichen. "Wir hatten es bereits in der ersten Halbzeit ganz gut gemacht und hätten zur Pause aus meiner Sicht durchaus mit 2:1 oder gar 3:1 in Führung liegen können. Nachdem wir dann zu Beginn der zweiten Halbzeit erneut in Rückstand geraten waren, hat der Gegner mit vielen langen Bällen agiert. Bei diesen schwierigen Platzverhältnissen war es auch nicht leicht gewesen, gegen die Fünferabwehrkette durchzukommen. Gegen Spielende hin mussten wir notgedrungen immer mehr aufmachen und haben dann auch noch durch einen Konter das 1:3 kassiert. Da wäre deutlich mehr für uns dringewesen", betont der Trainer des FC Hertha Wiesbach.

Gerade aufgrund der vielen Auswärtsspiele, die noch kommen, sei man sich darüber bewusst, dass künftig auch in der Fremde deutlich besser als bislang gepunktet werden müsse. Vor der Winterpause ergeben sich diesbezüglich noch zwei Chancen: Am 30. November um 15 Uhr beim SV Gonsenheim und dann noch am 6. Dezember um 16 Uhr beim FC Arminia Ludwigshafen. Beide Gegner stehen derzeit hinter den Wiesbachern in der Tabelle. Und beide Mannschaften benötigen im Hinblick auf den Klassenverbleib vor der Winterpause noch dringendeinige Punkte. "Wir werden vor allem daran arbeiten, künftig weniger zu einfache Gegentore zu kassieren. Und im Angriff fehlt es noch in der Fremde zu oft an der letzten und entscheidenden Aktion. Ich bin mir sicher, dass nun zeitnah auch auswärts Punkte auf unser Konto dazukommen werden", betont Petry.