
Der TuS Holzkirchen bestreitet heute das dritte Spiel in sieben Tagen. Trotz zahlreicher Ausfälle zeigt sich Trainer Orhan Akkurt zuversichtlich.
Es geht derzeit Schlag auf Schlag für den TuS Holzkirchen. Nach dem deutlichen, aber intensiven 5:1-Erfolg über Siegsdorf wartet heute Abend um 19 Uhr das Nachholspiel beim SV Bruckmühl. Eine knifflige Aufgabe für den TuS, denn es ist bereits die dritte Partie binnen sieben Tagen. „Ein Kraftproblem haben wir aber nicht“, versichert TuS-Coach Orhan Akkurt. „Die Jungs sind sehr, sehr fit.“
Die zarte Serie von zwei Siegen in Folge soll möglichst auch in Bruckmühl weitergehen. An eine große Rotation denkt der TuS-Trainer trotz der hohen Belastung der vergangenen Tage nicht. „Wir sind immer noch am Anfang der Rückrunde, da gibt es eigentlich keine Notwendigkeit dafür“, sagt Akkurt mit Blick auf die zuletzt erfolgreichen Auftritte. „Der eine oder andere kann überspielt sein, aber es wird, wenn überhaupt, nur partiell eine Veränderung geben.“ Schließlich wartet am Samstag mit dem Auswärtsspiel in Saaldorf schon die nächste Partie auf die Grün-Weißen.
Die Veränderung könnte die Holzkirchner Innenverteidigung betreffen. Ein Einsatz von Maximilian Avril (Fußbeschwerden) steht auf der Kippe. Da sowohl Alexander Zetterer (Zerrung) als auch Lukas Krepek (noch ein Spiel Sperre) sicher ausfallen werden, muss Akkurt dort kreativ werden. Vertreter Michael Schlicher machte seine Sache gegen Siegsdorf gut, weitere Optionen könnten Anton Deibele (würde nach innen rücken) oder Fabio Sabbagh sein, der eine bärenstarke Partie im zentralen Mittelfeld ablieferte. Zudem fehlen Bastian Eckl (krank), Gilbert Diep (angeschlagen) und Tobias Bebber (Wadenprobleme) mit großer Wahrscheinlichkeit. Auch Angreifer Alpay Özgül ist weiterhin gesperrt.
Länger müssen die TuS-Kicker unterdessen auf Bastian Feldbrach verzichten. Wie befürchtet entpuppte sich seine Knieverletzung aus dem Aschau-Spiel als sehr schwer. Der Youngster zog sich einen Kreuzbandriss zu und wird damit mehrere Monate ausfallen. „Es tut mir unheimlich leid für ihn“, sagt Akkurt. „Er hat sich herangekämpft, da kommt die Verletzung natürlich zur Unzeit. Aber wenn er wieder da ist, werden wir ihn einbauen.“
Heute Abend in Bruckmühl müssen es seine Teamkollegen ohne ihn richten. „Es wird genauso schwer wie die vergangenen Spiele“, warnt Holzkirchens Trainer. „Aber es ist schön zu sehen, dass bei uns jetzt wieder die Leichtigkeit da ist. Die Jungs glauben daran, was sie können.“