2026-05-29T11:52:36.002Z

Allgemeines

Zschachwitz fordert Bannewitz – Oderwitz bangt um Platz zwei

Nach der Meisterschaft von Neusalza brennt am 27. Spieltag der Sachsenklasse Ost im Keller lichterloh der Baum.

von red · Heute, 12:00 Uhr · 0 Leser
– Foto: Steffen Gorks

Verlinkte Inhalte

präsentiert von
ZF BKK

Nach der vorzeitigen Krönung des FSV 1990 Neusalza-Spremberg zum Meister ist die wichtigste Entscheidung an der Spitze gefallen. Doch am 27. Spieltag der Sachsenklasse Ost geht das Drama erst richtig los. Während der neue Champion befreit aufspielen kann, tobt dahinter ein brutaler Kampf um den zweiten Tabellenplatz zwischen Oderwitz und Niesky. Noch dramatischer präsentiert sich die Lage im Tabellenkeller. Vor allem das direkte Kellerduell zwischen Zschachwitz und Bannewitz verspricht pure Dramatik, während Görlitz nach dem jüngsten Dämpfer die nächste Chance sucht.

Der Kampf um die Vizemeisterschaft führt die Eintracht aus Niesky zum angeschlagenen Aufsteiger. Niesky hat nach dem Last-Minute-Erfolg 50 Punkte auf dem Konto und liegt nur wegen der Tordifferenz auf Rang drei. Das Hinspiel ist den Gästen jedoch eine Lehre, als Deutschbaselitz überraschend mit 3:2 triumphierte. In jener Begegnung trafen Felix Rehor in der 40. Minute und Daniel Semmer in der 45. Minute zur Pausenführung für Baselitz. Obwohl Lukas Finn Sandor Bajusz in der 57. Minute und Fritz Geduhn in der 61. Minute ausglichen, markierte Mathis Seifert in der 90. Minute den Siegtreffer für die Gäste, während Niklas Gavin Kleschatzky in der 81. Minute die Rote Karte sah. Deutschbaselitz benötigt auf Platz 13 jeden Punkt gegen die Abstiegsplätze.

Ronny Glöckner (Trainer, SV Aufbau Deutschbaselitz): „Wir gehen ganz klar fokussiert in die nächsten Wochen: Vier Endspiele liegen noch vor uns und es ist weiterhin alles möglich. Ich habe der Mannschaft in der Trainingswoche gesagt, dass wir diese Saison noch sehr gut beenden können – dafür brauchen wir jetzt natürlich Punkte, Punkte und nochmals Punkte.

Wir spielen ja bereits am Freitag um 19:00 Uhr, gegen Niesky. Über den Gegner brauchen wir nicht groß zu reden: Niesky ist eine absolute Spitzenmannschaft und gehört zu den Top-Drei unserer Liga. Aber wir spielen zu Hause, ein gutes Omen und ein Freitagabendspiel verspricht ein schönes Flair.

Wir wollen wie in den letzten Wochen alles in die Waagschale werfen. Unser Hauptaugenmerk liegt darin, an der defensiven Kompaktheit aus dem Spiel in Neusalza-Spremberg anzusetzen. Gegen den Ball müssen wir absolut sicher stehen und nach vorne mit viel Mut gezielte Nadelstiche setzen. Ich bin überzeugt, dass wir das schaffen werden. Ob es am Ende für Zählbares reicht, werden wir sehen. Wie gesagt: Noch vier Spiele, in denen wir alles reinhauen müssen. Das ist das oberste Ziel, das die Mannschaft verinnerlichen muss, und genau so gehen wir die Aufgabe an.“

Lukas Scharf (Pressesprecher, Eintracht Niesky): „Wieder einmal geht es gegen einen Gegner, der dringend Punkte im Kampf um den Klassenerhalt benötigt.

An das Hinspiel haben wir keine guten Erinnerungen: Damals konnte Deutschbaselitz die drei Punkte durch ein spätes Tor entführen. Genau das wollen wir an diesem Wochenende besser machen, denn unser Ziel – Platz zwei – haben wir weiterhin fest im Blick.

Mit fünf Siegen in Folge im Rücken gehen wir mit breiter Brust und viel Selbstvertrauen in die Partie. Auch wenn Deutschbaselitz seit sieben Spielen auf Zählbares wartet, werden die Gastgeber in ihrem letzten Heimspiel sicherlich alles reinwerfen, um uns erneut zu ärgern.“

---

Nach dem heroischen Erfolg gegen Oderwitz reist der Post SV Dresden mit breiter Brust an. Die Dresdner stehen mit 30 Punkten auf dem elften Platz und wollen sich weiter von den Abstiegsrängen distanzieren. Im Hinspiel behielt jedoch der Hoyerswerdaer FC mit einem 2:1 die Oberhand. Damals brachte Martin Hoßmang die Hoyerswerdaer in der 32. Minute in Führung. Marius Laurin Schäfer erhöhte in der 86. Minute auf 0:2, ehe Alexander Lamm in der 89. Minute nur noch der Anschlusstreffer für die Post-Elf gelang. Hoyerswerda will nach dem bitteren Drama in Bannewitz die eigene Formkurve auf Platz sieben wieder korrigieren.

---

Für den gestürzten Verfolger aus Oderwitz gilt es, den Schock der jünsten Schlappe gegen die Post-Elf schnell zu verdauen. Als Tabellenzweiter steht die Mannschaft punktgleich mit Niesky unter Druck. Gast im Stadion ist die SG Weixdorf, die auf dem neunten Platz rangiert. Das erste Aufeinandertreffen in der Hinrunde war eine zähe Angelegenheit und endete mit einem torlosen 0:0 Unentschieden. Weixdorf kommt mit dem Selbstvertrauen eines torlosen Remis gegen Dohna, während Oderwitz die Offensivkraft wiederbeleben muss, um den zweiten Rang nicht vollends an die Eintracht zu verlieren.

---

Im absoluten Keller-Drama empfängt das Tabellenschlusslicht aus Zschachwitz den Mitaufsteiger aus Bannewitz. Bannewitz schöpfte durch das furiose 3:2 gegen Hoyerswerda Hoffnung und steht mit 18 Punkten auf Platz 14. Das Hinspiel war eine klare Machtdemonstration der Bannewitzer, die mit 6:2 gewannen. Florian Schmieder glänzte damals mit drei Treffern in der 21. Minute, 43. Minute und 60. Minute. Die weiteren Tore erzielten Justin Pascal Hoppe in der 17. Minute, Max Andreas Rehwald in der 39. Minute und Linus Teichert in der 75. Minute. Für Zschachwitz trafen Ferdinand Klappan in der 39. Minute und Karl Donath in der 87. Minute.

---

Der Radeberger SV rutschte nach der bitteren Pleite auf den sechsten Platz ab. Nun fordert die Mannschaft die Reserve aus Bischofswerda heraus, um sich im oberen Drittel zu behaupten. Das Hinspiel war ein torreiches Festival und endete mit einem 5:3 Erfolg für Bischofswerda. Ben Michael erwischte damals einen Traumstart und traf in der 1. Minute sowie in der 20. Minute. Zudem steuerten Luca Elias Einenkel in der 31. Minute und 70. Minute sowie Johannes Dolla in der 71. Minute Tore für die Schiebocker bei. Für Radeberg waren Julian Babisch in der 7. Minute und Oliver Hirsch mit zwei Treffern in der 58. Minute und 90.+3 Minute erfolgreich. Bischofswerda steht mit 30 Punkten auf Platz zwölf und will den Vorsprung auf die Abstiegsplätze halten.

Jacques Damm (Sportlicher Leiter, Radeberger SV): „Das spielfreie Wochenende ist vorbei. Wir haben ein Heimspiel gegen Bischofswerda und wollen die Partie mit voller Konzentration angehen. Die letzten Duelle gegen Bischofswerda waren immer sehr zerfahren und torreich, weshalb die Devise lautet, defensiv kompakt zu stehen.

Wir wollen die verbleibenden vier Spiele so angehen, dass wir die höchstmögliche Punktzahl einfahren können. Wir gehen also voll motiviert in dieses Heimspiel und hoffen auf einen positiven Ausgang.“

---

Der frischgebackene Meister reist völlig gelöst zum Tabellenvierten nach Radebeul. Neusalza-Spremberg feierte am vergangenen Spieltag den Titel und kann mit 64 Punkten befreit aufspielen. Die Gastgeber aus Radebeul hingegen befinden sich in bestechender Form, kletterten auf den vierten Rang und wollen den Meister ärgern. Das Hinspiel verlief jedoch extrem einseitig, als der Primus mit 4:0 triumphierte. Marius Riedel war mit zwei Toren in der 24. Minute und 78. Minute der überragende Akteur, flankiert von Leon Erdmann in der 55. Minute und einem Foulelfmeter von Tobias Draßdo in der 81. Minute. Es ist ein Duell auf spielerisch hohem Niveau.

Ezequiel Rosendo (Trainer, Radebeuler BC): „Wir sind gut auf das Spiel am Samstag vorbereitet. In den letzten Partien haben wir genau an den entscheidenden Stellschrauben gearbeitet: Wir dürfen das Vertrauen nicht verlieren und müssen konsequent weitermachen – auch dann, wenn wir unsere Torchancen einmal nicht direkt verwerten. Genau mit dieser Einstellung gehen wir nun bestens gerüstet in das Match am Wochenende.“

---

Nach dem herben Dämpfer im Nachholspiel will der NFV Gelb-Weiß Görlitz 09 zu Hause die Wende erzwingen. Auf Platz 15 liegend, beträgt der Rückstand auf das rettende Ufer weiterhin ein großes Stück Arbeit. Mit der SG Dresden Striesen kommt der Tabellenfünfte in die Grenzstadt. Das erste Aufeinandertreffen bot pure Dramatik und endete mit einem knappen 3:2 für Striesen. Karamo Keita brachte Görlitz in der 18. Minute in Front, ehe ein Eigentor von Simon Thomas in der 41. Minute den Ausgleich bescherte. Nach dem Seitenwechsel verschoss Poul Hasse in der 61. Minute einen Foulelfmeter, kurz bevor Moritz Adam in der 62. Minute das 1:2 erzielte. Doch ein Doppelschlag von Levin Alexander Thäsler in der 85. Minute und Phillip Schweizer in der 86. Minute drehte die Partie spät für Dresden.

---

In Dohna treffen zwei Mannschaften des Mittelfelds aufeinander, der Achte empfängt den zehnten Platz der Tabelle. Das Hinspiel bot den Zuschauern ein packendes 2:2 Unentschieden. Martin Schiefner in der 8. Minute und Pascal Hänisch in der 14. Minute brachten Wesenitztal früh in Führung. Doch Dohna schlug im zweiten Durchgang eiskalt zurück: John-Benedikt Henschel verkürzte in der 73. Minute, ehe Stanley Rost in der 75. Minute per Foulelfmeter den Ausgleich markierte. Wesenitztal musste zudem ab der 79. Minute in Unterzahl agieren, nachdem Stephan Schöne nach einer Notbremse die Rote Karte sah. Dohna will nach dem torlosen Remis in Weixdorf wieder ein Offensivfeuerwerk abbrennen.

__________________________________________________________________________________________________

Die Mission von FuPa.net: Wir sind das Mitmachportal VON Amateurfußballern FÜR Amateurfußballer.

Jetzt anmelden & Vereinsverwalter werden: https://www.fupa.net/auth/login

_________________________________________________________________________________________________